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Baur au Lac Vins
Adlikerstrasse 272
8105 Regensdorf, CH
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Rosé Syrah/Pinot noir Reserva
Vegan

Rosé Syrah/Pinot noir Reserva

Colchagua/Casblanca Valley, Terra Noble, 2014

750 ml
CHF 10.–
Traubensorte: Syrah, Pinot noir
Produzent: Viñedos Terranoble
Herkunft: Chile / Valle Central
CHF 10.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 51050714
Traubensorte: Syrah, Pinot noir
Produzent: Viñedos Terranoble
Herkunft: Chile / Valle Central

Angaben

Herkunft: Chile / Valle Central
Traubensorte: Syrah, Pinot noir
Genussreife: 1 bis 3 Jahre
Servicetemperatur: 8 bis 10 °C
Vinifikation: kurze Maischegärung, Gärung im Stahltank
Volumen: 13.5 %
Länder

Chile

Chile - wo aus einer Katastrophe Glück entstand

Der Weinbau in Chile entstand weniger aus wirtschaftlichen Gründen sondern vielmehr aus einem Lebensstil heraus. Die adligen Grossgrundbesitzer bewunderten, wie auch der Rest der Welt, einfach alles, was aus Frankreich stammte. Die französische Kultur wurde gelebt, die Hazienden wurden nach französischen Architekturstilen gebaut und man reiste nach Frankreich. Im Jahre 1851 wurden von einer dieser Reisen die ersten französischen Rebstöcke mitgebracht: womit die Basis für Qualitätsweinbau geschaffen wurde.

Regionen

Valle Central

Valle Central: Das Herz des chilenischen Weinbaus

Das Valle Central umfasst die vier wichtigsten Weinbaugebiete Chiles. Es beginnt in den südlichen Aussenquartieren der Hauptstadt Santiago und zieht sich über rund 400 Kilometer nach Süden, wo es bei der Stadt Parral endet. Die roten Bordeaux-Sorten belegen über 70 Prozent der Gesamt-Rebfläche. Je nachdem, wie stark das jeweilige Mikroklima durch kühle Einflüsse von den Anden oder des Pazifiks beeinflusst wird, entstehen stilistisch unterschiedliche Weine. Spezialitäten wie Carménère,  Syrah oder Carignan sind im Vormarsch.

Winzer

Viñedos Terranoble

Schon bald nach der ersten Einwanderung der Spanier wurde klar, dass sich Chile für den Weinbau hervorragend eignet. In diesem Land der Gegensätze, eingebettet zwischen den Andengipfeln und dem Pazifischen Ozean, trifft man auf vielfältige Weinbauregionen, die sich durch die klimatischen Verhältnisse, die Topographie mit variierender Meereshöhe und ihre Bodenbeschaffenheit markant unterscheiden.

Terranoble besitzt Weingärten in drei Regionen und kann somit jeder Rebsorte optimal abgestimmte Wachstumsbedingungen bieten. Im Süden des Valle Central, etwa 250 Kilometer von der Hauptstadt Santiago entfernt, liegt das Valle del Maule, wo sich das grosse Gut La Higuera mit einem breiten Rebsortenspiegel befindet. In der Region Valle de Colchagua nördlich von Maule gedeihen bei mediterranem Klima insbesondere Cabernet Sauvignon, Carmenère und Syrah besonders gut: in Los Lingues am Fusse der Anden, wo grosse Temperaturunterschiede von bis zu 20° C zwischen Tag und Nacht herrschen, und in Los Cactus in Küstennähe. Im Valle de Casablanca, das vom nahen Pazifik mit Morgennebeln und geringen Niederschlägen stark beeinflusst ist, fühlen sich unter anderen Rebsorten auch der Chardonnay und der Sauvignon blanc besonders wohl.

Trauben

Pinot noir

Blaupause des Terroirs

Keine andere Sorte drückt ihr Terroir so präzise aus wie der Pinot noir. Er ist eine sensible, anfällige Traube. Aber wenn er gelingt, beschert er der Weinwelt einige ihrer allergrössten Gewächse. Er glänzt vor allem im Burgund. Dort kultiviert man ihn seit mindestens 700 Jahren. Schon im Mittelalter galt er als so kostbar, dass man ihn nicht mit anderen Trauben mischte, um seinen Wert nicht zu mindern. Die besten Exemplare sind filigran und duftig mit Aromen von Kirsche und roten Beeren. Mit der Reife kommen Noten von Waldboden, Leder und Trüffel dazu. Seine unwiderstehliche Fruchtsüsse scheint auch nach Jahrzehnten noch durch. Der Pinot noir fühlt sich an kühlen Orten wohl: in der Schweiz und in Deutschland, wo man ihn als Blauburgunder respektive Spätburgunder kennt, im Elsass und in Südtirol, in Oregon, Neuseeland und Tasmanien. Nicht zuletzt ergibt er fantastische Champagner. Er ist ein traumhafter Speisebegleiter. Mit seinen weichen Gerbstoffen und charmanten Bouquet umgarnt er sie alle, vom Güggeli über den Käse bis zum gebratenen Fisch.

Syrah

Ein Hauch von Pfeffer

Hartnäckig hält sich die Legende, die Rebsorte Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Doch Rebforscher zeigten, dass es sich um eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten handelt: der roten Dureza aus dem Rhonetal und der weissen Mondeuse blanche aus Savoyen. Tropfen aus Syrah sind sanft und konzentriert, duften nach dunklen Beeren, Veilchen und Lakritz und verblüffen mit einer pikanten Note von weissem Pfeffer. Reinsortig findet man sie an der nördlichen Rhone, etwa in den Appellationen Hermitage oder Côte Rôtie, sowie im Schweizer Wallis. Im südlichen Rhonetal wird Syrah gerne mit Grenache und Mourvèdre vermählt. Bereits 1832 brachte ein Franzose die Sorte nach Australien, wo sie zum Emblem des nationalen Weinbaus wurde. Dort entstehen die wuchtigsten Versionen mit typischen Noten von Teer und Schokolade.