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In Stock
Le Caprice de Clémentine rosé

Le Caprice de Clémentine rosé

AOC Côtes de Provence, Château Les Valentines, 2018

750 ml
Traubensorte: Grenache, Cinsault
Produzent: Château Les Valentines
Herkunft: Frankreich / Provence / Côtes de Provence
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 29002718
Traubensorte: Grenache, Cinsault
Produzent: Château Les Valentines
Herkunft: Frankreich / Provence / Côtes de Provence

Beschreibung

Ein eleganter, trinkanimierender Rosé perfekt für einen Sommertag. Er duftet fein nach mediterranen Kräutern und Pfirsich. Am Gaumen präsentiert er sich frisch, saftig. Aromen von Nektarine, Kirsche, Mandarine und feiner Kräuterwürze.

Angaben

Herkunft: Frankreich / Provence / Côtes de Provence
Traubensorte: Grenache, Cinsault
Genussreife: 1 bis 2 Jahre
Servicetemperatur: 8 bis 10 °C
Trinkempfehlung: Apéro riche, Grillierter Meerfisch, Milde Halbhartkäse, Gemüsecouscous, Salate mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Pasta
Volumen: 13.0 %
Länder

Frankreich

Frankreich – Philosophie in Flaschen

Gemäss der französischen Philosophie hat Wein Ausdruck des Bodens und des Klimas zu sein. Hierfür steht das Schlagwort „Terroir“. Dieses Terroir macht jeden Wein anders, viele besonders gut. Französischer Wein wird weltweit als Ausdruck kultureller Vollkommenheit angesehen. Der Franzose glaubt, dass der Mensch für die Qualität zuständig ist, die Rebsorte für den Charakter und die Natur für die Menge der Beeren. Die Philosophie lässt sich so auf den Punkt bringen: „Die Wahrheit ist der Weinberg, nicht der Mensch.“

Winzer

Château Les Valentines

Unweit der pittoresken Städtchen Nizza und Saint-Tropez produzieren die Inhaber des Château Les Valentines, Gilles und Pascale Pons, Weine, die die sommerliche Leichtigkeit und die intensive Sinnlichkeit der schönen Provence widerspiegeln.

Seit die beiden Inhaber 1997 der IT-Branche in Paris den Rücken gekehrt haben, widmen sie sich mit viel Herzblut den Weinen des Château Les Valentines. Das Anwesen ist bereits über ein Jahrhundert alt und wurde um ein modernes Gebäude erweitert. Namensgeber für das Château und einen Wein sind die beiden Kinder Valentin und Clémentine. Die ehemaligen Besitzer waren sogenannte Traubenbauern, die das Traubengut an die lokale Genossenschaft zur Weiterverarbeitung verkauften.

Oberhalb der weiten Bucht bei La Londe-les-Maures, in der AOC Côtes de Provence, gedeihen auf 35 Hektaren in Ecocert-zertifiziertem biologischem Anbau Cinsault, Grenache, Syrah, Mourvèdre, Carignan, Cabernet Sauvignon, Tibouren, Rolle, Clairette und Ugni Blanc. Das Durchschnittsalter der Reben beträgt 30 Jahre, es sind also alte Rebstöcke. Daraus entstehen Rosé-Cuvées wie der elegante und mineralische Château Les Valentines und Le Caprice de Clémentine, der fruchtige und delikate kleine Bruder. Die Familie Pons vinifiziert insgesamt 75% ihres Rebgutes zu Roséweinen, 20% zu Rotwein und 5% zu Weisswein.

Trauben

Grenache

Grenache kommt selten allein

Spanier und Sardinier machen sich den Grenache streitig: Beide behaupten, er stamme aus ihrem Land. Tatsächlich tauchte er hier wie dort schon im 16. Jahrhundert auf. Doch eine grosse Zahl von Mutationen in Spanien weist darauf hin, dass er auf der Iberischen Halbinsel länger verwurzelt ist. Der Grenache ist fleischig und würzig mit herrlicher Fruchtsüsse und satten Aromen von Brombeere, Cassis, Pflaumen und Pfeffer. Unter dem Namen Garnacha steuert er dem Rioja seine Fülle bei. Auf Sardinien heisst er Cannonau, dort ergibt er kräftige, ausdrucksstarke Tropfen. Seine Hochburg aber liegt in Frankreich. Grenache ist der Star im Châteauneuf-du-Pape und fliesst in viele andere Assemblagen des Südens ein. Seine bevorzugten Partner: Syrah und Mourvèdre. Dieser Blend ist auch im Ausland sehr beliebt – in Australien nennt man solche Tropfen schlicht «GSM».

Cinsault

Sonne im Glas

Der südfranzösische Cinsault, auch Cinsaut geschrieben, ist eine Kuriosität unter den Rebsorten. Er gehört zu den sogenannten Färbertrauben. Das sind rote Trauben, bei denen die Pigmente nicht nur in den Beerenhäuten sitzen, sondern auch im Fruchtfleisch. Das heisst, wenn man den Cinsault presst, bekommt man rosa Saft – quetscht man hingegen andere rote Trauben, fliesst der Saft weiss ab. Früher wurde der Cinsault benutzt, um die Farbe heller Burgunder aufzupeppen. Inzwischen hat er sich emanzipiert. Mit seiner weichen, fruchtigen Art, den verführerischen Himbeer- und Erdbeeraromen sowie seinem guten Alterungspotenzial mischt er in den renommiertesten Gewächsen der südlichen Rhone mit, etwa beim Châteauneuf-du-Pape. Solo ergibt er herrlich parfümierte Rosés.