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Baur au Lac Vins
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Chiaretto Valtenesi
Vegan
Integrierte Produktion zertifiziert

Chiaretto Valtenesi

Azienda Agricola Pratello, 2015

750 ml
CHF 16.30
Traubensorte: Gropello, Marzemino, Barbera, Sangiovese
Produzent: Azienda Agricola Pratello
Herkunft: Italien / Lombardia
Andere Jahrgänge:
CHF 16.30
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 35246715
Traubensorte: Gropello, Marzemino, Barbera, Sangiovese
Produzent: Azienda Agricola Pratello
Herkunft: Italien / Lombardia
Andere Jahrgänge:

Eigenschaften und Herkunft

Der unverwechselbarer Duft von Mandelblüten, Banane, Birne sowie Apfel umschmeichelt die Nase. Ein sehr harmonischer und süffiger Rosé, frisch und lebendig am Gaumen.

Angaben

Herkunft: Italien / Lombardia
Produzent: Azienda Agricola Pratello
Traubensorte: Gropello, Marzemino, Barbera, Sangiovese
Genussreife: 1 bis 3 Jahre
Servicetemperatur: 10 bis 12 °C
Trinkempfehlung: Apérogebäck, Gemüsedip, Meerfrüchtesalat, Gemüsecouscous, Pizza oder Flammkuchen, Salate mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Pasta
Vinifikation: kurze Maischegärung, Gärung bei tiefen Temperaturen
Böden: lockerer Moränenboden mit Kiesel und Ton
Ernte: Handlese
Ausbau: im Stahltank
Abfüllung: Filtration
Volumen: 12.5 %
Länder

Italien

Italien – wo Wein ein Lebensgefühl ist

Die italienischen Weinregionen sind äusserst vielfältig und so präsentieren sich auch ihre Weine. Etablierte Sorten wie Merlot, Syrah oder Sauvignon sind gerade einmal auf 15 Prozent der gesamten Rebfläche zu finden. Die restlichen 85 Prozent sind für autochthone, also einheimische Rebsorten reserviert. Über 2000 verschiedene Rebsorten wachsen unter unterschiedlichsten Bedingungen und werden mit verschiedenen Techniken zu Weinen, welche im internationalen Weinmarkt in der obersten Liga mitspielen, gekeltert.

Regionen

Lombardia

Lombardei: Vielfalt auf wachsendem Niveau

Die Lombardei umfasst eine Rebfläche von rund 26‘000 Hektar und zeichnet sich durch eine grosse Diversifizierung aus. Die Bandbreite der Weine reicht von hochwertigen Schaumweinen aus den Weinbauregionen Franciacorta und Oltrepó Pavese, über die feinfruchtig-eleganten Lugana-Weissweine vom Gardasee, die aus der Sorte Trebbiano di Soave gekeltert werden, bis hin zu den eigenständig-charaktervollen Nebbiolos aus dem Veltlin, die hier teilweise in spektakulären Steillagen angebaut werden.

Winzer

Azienda Agricola Pratello

Trauben

Gropello

Knotiger Gaumenschmaus

Die Bezeichnung Groppello leitet sich vom Dialektausdruck „Gropo“ ab, was „Knoten“ bedeutet; diese Bezeichnung spielt auf das Aussehen der Trauben an. Er wird für verschiedene Rebsorten verwendet (welche eben so knotige Trauben haben) es kann daher nicht von einer Rebsorte Groppello gesprochen werden.

Barbera

Der Allround-Speisebegleiter

Die Barbera-Traube zählt zu den Grundpfeilern des Piemonts. Sie leiht drei Anbaugebieten ihren Namen: Barbera d’Asti, Barbera d’Alba und Barbera di Monferrato. Klar, gibt es da Eifersüchteleien. So behaupten die Winzer von Asti, ihr Barbera gerate besser als jener aus Alba, weil in Alba die besten Lagen für Barolo und Barbaresco reserviert seien. Die Wahrheit ist: Barbera gibt es in allen Varianten, jung und fruchtig, reif und komplex, simpel oder hochwertig. Die besten Vertreter sind rubinrot mit purer, süsser Kirschfrucht, weichem Körper und frischer Säure. Sie sind fantastische Speisebegleiter: kaum ein italienisches Gericht, zu dem sie nicht passen. Recht verbreitet ist die Sorte dank den italienischen Auswanderern auch in Kalifornien.

Sangiovese

Inbegriff der Toskana

Chianti classico, Brunello di Montalcino, Vino nobile di Montepulciano – der Sangiovese steckt in allen klassischen Rotweinen der Toskana. Lange Zeit ging man davon aus, dass hier sein Geburtsort liege. Denn schon ab 1600 taucht er unter verschiedensten Synonymen in toskanischen Schriftstücken auf. Aber 2004 enthüllten Rebforscher, dass einer seiner Elternteile aus dem süditalienischen Kalabrien stammt. Heute ist er die meistgepflanzte Sorte Italiens. Neben der Toskana fühlt er sich auch in der Emilia-Romagna, den Marken oder Umbrien wohl. Er ist ein ausgesprochen liebenswerter Wein: Seine Aromen von Kirsche und Pflaume, Veilchen und Gewürzen werden ergänzt durch eine frische Säure und saftige Textur. Er überzeugt als fröhlicher, trinkiger Tropfen zu Pizza und Pasta ebenso wie als fassgereiftes Spitzengewächs. Mit den italienischen Auswanderern fand er den Weg nach Kalifornien und Argentinien. Jedoch brachte er es dort nicht zum selben Renommee.

Marzemino

Mozart’s Inspiration

In den Weinbaugebieten des italienischen Trentino werden rund 20 verschiedene Rebsorten kultiviert, welche alle höchst unterschiedliche Weine liefern. Aus diesen Rebbergen stammt auch der rote Marzemimo, eine Traube, welche es sogar auf die Bühne der Opern gebracht hat. Wolfgang Amadeus Mozart hielt sich des Öfteren im Trentino auf, und er liebte die aus Marzemino gekelterten dunkelroten Tropfen so sehr, dass er dem Wein in seiner Oper „Don Giovanni“ ein Denkmal setzte: „Versa il vino! Eccelente Marzemino“ ist der Beginn der als „Marzemino“ bekannten Arie.

Diese inspirierende Rebe wurde bereits während der Römerzeit angebaut und ihre Heimat ist ziemlich sicher Italien. Es wird aber auch behauptet, die Rebsorte stamme aus einem österreichischem Dorf namens Marzemin ab. Allerdings gibt es ein solches Dorf gar nicht.