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Baur au Lac Vins
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The Moonlight Run

The Moonlight Run

Barossa Valley, Massena, 2016

750 ml
CHF 27.80
Traubensorte: Mataro, Grenache, Shiraz, Cinsault
Produzent: Massena / Jayson Collins & Dan Standish
Herkunft: Australien / South Australia / Barossa Valley
Andere Jahrgänge:
CHF 27.80
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 52036716
Traubensorte: Mataro, Grenache, Shiraz, Cinsault
Produzent: Massena / Jayson Collins & Dan Standish
Herkunft: Australien / South Australia / Barossa Valley
Andere Jahrgänge:

Beschreibung

Dunkles, lebendiges Granatrot mit violetten Reflexen. Sehr verführerische, feine und komplexe Düfte nach reifen schwarzen Johannisbeeren, Eukalyptus und Rauch. Er präsentiert sich opulent und kraftvoll am Gaumen mit einer schönen Frische, welche von den alten Rebstöcken herführt. Würzig und weich mit leicht spürbarer Extraktsüsse endet er in einem langen Finale.

Angaben

Herkunft: Australien / South Australia / Barossa Valley
Traubensorte: Mataro, Grenache, Shiraz, Cinsault
Genussreife: 2 bis 12 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Vinifikation: vollständig entrappt, Verwendung traditioneller Korbpresse, Gärung im Betontank
Ausbau: in gebrauchten Barriques
Ausbaudauer: 12 Monate
Volumen: 14.0 %
Länder

Australien

Australien - in kürzester Zeit zur internationalen Elite herangereift

Australien, das seit rund 50 Millionen Jahren durch Ozeane von allen anderen Kontinenten getrennt ist, blickt auf eine über Zweihundertjährige Geschichte des Weinbaus zurück. Lange Zeit kelterten die Australier ihren Wein nur für den Eigengebrauch und aus einfachen, anspruchslosen Reben. Mit der Zeit spezialisierte sich das Land auf die klassischen, europäischen Reben. Mit grossem Erfolg heute geniessen australische Tropfen grosses Ansehen und werden in der ganzen Welt getrunken.

Regionen

South Australia

South Australia: Shiraz als Zugpferd

Südaustralien mit dem Barossa Valley als bekanntestem Anbaugebiet und der Stadt Adelaide als Wein-Metropoloe ist ganz klar das Zentrum der australischen Weinwirtschaft. Hier reifen jene Weine, die den Shiraz von «down under» weltweit bekannt gemacht haben. Es sind voll konzentrierte Gewächse mit dunkelbeeriger Cassisfrucht und gekonnt stützender Eichenholzwürze -  Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot oder Rheinriesling spielen allerdings mehr als nur eine Nebenrolle.

Unterregionen

Barossa Valley

Barossa Valley: Wohl proportionierte Fülle

Das Barossa Valley ist der Inbegriff für australische Rotweine mit verschwenderischer Fruchtfülle und gebündelter Kraft. Das Tal ist aber nicht nur ein bevorzugtes Terroir für Shiraz, Grenache, Cabernet und Co. sondern hier befinden sich auch die riesigen Kellereianlagen, in denen auch Trauben aus anderen Anbaugebieten in Südaustraliens verarbeitet werden. So ist das Tal zum Zentrum jenes australischen «Winemakings» geworden, das zwar konzentrierte aber doch ausgewogene Gewächse in die Flaschen bringt.

Winzer

Massena / Jayson Collins & Dan Standish

Dan Standish und Jaysen Collins kennen sich seit ihrer Zeit an der Highschool. Ende der 1990er-Jahre beschlossen sie, gemeinsam eigenen Wein zu machen. Das Traubengut für ihre Weine beziehen sie von ausgewählten Anbauern in Greenock, Kalimna und Koonunga Hill im Nordwesten von Barossa Valley.

Es handelt sich meistens um sehr alte Parzellen, die naturgemäss sehr tiefe Erträge liefern, dafür aber umso konzentriertere und komplexere Weine hervorbringen. Auf Bewässerung wird trotz den extrem heissen und trockenen Sommern verzichtet (sogenanntes Dry Farming). Ihr erster Wein war anfangs für den Privat-, Familien- und Freundeskonsum gedacht: The Moonlight Run. Sein Name erinnert an die gemeinsamen nächtlichen Fahrten zur Erntearbeit von Barossa Valley nach Clare Valley, während welchen auch der Entschluss gefasst wurde, zusammen einen eigenen Wein zu keltern. Die Basis für den Blend des Moonlight Run ist Grenache aus über 120-jährigen Rebstöcken. Sie wird im Stil eines Châteauneuf-du-Pape mit Shiraz, Cinsault und Mataro (Mourvèdre) assembliert.

Trauben

Cinsault

Sonne im Glas

Der südfranzösische Cinsault, auch Cinsaut geschrieben, ist eine Kuriosität unter den Rebsorten. Er gehört zu den sogenannten Färbertrauben. Das sind rote Trauben, bei denen die Pigmente nicht nur in den Beerenhäuten sitzen, sondern auch im Fruchtfleisch. Das heisst, wenn man den Cinsault presst, bekommt man rosa Saft – quetscht man hingegen andere rote Trauben, fliesst der Saft weiss ab. Früher wurde der Cinsault benutzt, um die Farbe heller Burgunder aufzupeppen. Inzwischen hat er sich emanzipiert. Mit seiner weichen, fruchtigen Art, den verführerischen Himbeer- und Erdbeeraromen sowie seinem guten Alterungspotenzial mischt er in den renommiertesten Gewächsen der südlichen Rhone mit, etwa beim Châteauneuf-du-Pape. Solo ergibt er herrlich parfümierte Rosés.

Mataro

Heissblütige Spanierin

Der Monastrell-Traube kann es nicht hitzig genug sein. Sie wächst rund ums Mittelmeer, wo die Sommer lang und heiss und die Winter mild sind. Schon in 200 Metern Höhe oder 80 Kilometer von der Küste entfernt haben ihre Trauben Probleme, auszureifen. Geboren wurde sie vermutlich in der Region Valencia. Dort zählte sie laut schriftlichen Überlieferungen schon 1460 zu den wichtigsten Rebsorten. Als genauen Herkunftstort vermutet man den Landstrich Camp de Morvedre. Von dort wanderte sie im 17. Jahrhundert in die Provence, wo man sie Mourvèdre taufte. Ihre Weine sind tiefdunkel mit intensivem Brombeeraroma, reichlich Gerbstoff und moderater Säure. Die schönsten Harmonien gehen sie mit anderen Sorten des Südens ein, etwa mit Garnacha, Carignan oder Syrah. Die Mourvèdre ist Hauptzutat der roten Tropfen von Bandol, ausserdem fliesst sie in den Châteauneuf-du-Pape ein. An der spanischen Levante-Küste wird sie auch gerne solo gekeltert.

Grenache

Grenache kommt selten allein

Spanier und Sardinier machen sich den Grenache streitig: Beide behaupten, er stamme aus ihrem Land. Tatsächlich tauchte er hier wie dort schon im 16. Jahrhundert auf. Doch eine grosse Zahl von Mutationen in Spanien weist darauf hin, dass er auf der Iberischen Halbinsel länger verwurzelt ist. Der Grenache ist fleischig und würzig mit herrlicher Fruchtsüsse und satten Aromen von Brombeere, Cassis, Pflaumen und Pfeffer. Unter dem Namen Garnacha steuert er dem Rioja seine Fülle bei. Auf Sardinien heisst er Cannonau, dort ergibt er kräftige, ausdrucksstarke Tropfen. Seine Hochburg aber liegt in Frankreich. Grenache ist der Star im Châteauneuf-du-Pape und fliesst in viele andere Assemblagen des Südens ein. Seine bevorzugten Partner: Syrah und Mourvèdre. Dieser Blend ist auch im Ausland sehr beliebt – in Australien nennt man solche Tropfen schlicht «GSM».

Shiraz

Ein Hauch von Pfeffer

Hartnäckig hält sich die Legende, die Rebsorte Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Doch Rebforscher zeigten, dass es sich um eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten handelt: der roten Dureza aus dem Rhonetal und der weissen Mondeuse blanche aus Savoyen. Tropfen aus Syrah sind sanft und konzentriert, duften nach dunklen Beeren, Veilchen und Lakritz und verblüffen mit einer pikanten Note von weissem Pfeffer. Reinsortig findet man sie an der nördlichen Rhone, etwa in den Appellationen Hermitage oder Côte Rôtie, sowie im Schweizer Wallis. Im südlichen Rhonetal wird Syrah gerne mit Grenache und Mourvèdre vermählt. Bereits 1832 brachte ein Franzose die Sorte nach Australien, wo sie zum Emblem des nationalen Weinbaus wurde. Dort entstehen die wuchtigsten Versionen mit typischen Noten von Teer und Schokolade.

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