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Baur au Lac Vins
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Carmenère Gran Reserva Sureño
Nur noch 5 Flaschen

Carmenère Gran Reserva Sureño

Weingut Viña Chillán, Roland und Karin Lenz, 2013

750 ml
CHF 18.40
Traubensorte: Carmenere
Produzent: Roland und Karin Lenz
Herkunft: Rotwein / Chile
CHF 18.40
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 51052713
Traubensorte: Carmenere
Produzent: Roland und Karin Lenz
Herkunft: Rotwein / Chile

Eigenschaften und Herkunft

Intensives Bouquet mit Aromen von reifen Früchten wie Stachel- und Heidelbeeren mit würzigen Edelholznoten. Am Gaumen präsentiert sich der Sureño, was so viel bedeutet wie, der, der aus dem Süden kommt, frisch, elegant und rund mit einer angenehmen Struktur und einem langen, weichen Abgang.

Angaben

Herkunft: Rotwein / Chile
Traubensorte: Carmenere
Genussreife: 2 bis 7 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Lateinamerikanische Küche, Marokkanische Spezialitäten, Würzige Grilladen, Lammgigot aus dem Ofen, Spaghetti alla bolognese, Währschafte Eintöpfe mit Hülsenfrüchten
Vinifikation: lange Maischegärung
Ernte: Handlese
Ausbau: in teils neuen und gebrauchten Barriques
Abfüllung: Filtration
Ausbaudauer: 18 Monate
Volumen: 14.5 %
Länder

Chile

Chile - wo aus einer Katastrophe Glück entstand

Der Weinbau in Chile entstand weniger aus wirtschaftlichen Gründen sondern vielmehr aus einem Lebensstil heraus. Die adligen Grossgrundbesitzer bewunderten, wie auch der Rest der Welt, einfach alles, was aus Frankreich stammte. Die französische Kultur wurde gelebt, die Hazienden wurden nach französischen Architekturstilen gebaut und man reiste nach Frankreich. Im Jahre 1851 wurden von einer dieser Reisen die ersten französischen Rebstöcke mitgebracht: womit die Basis für Qualitätsweinbau geschaffen wurde.

Winzer

Roland und Karin Lenz

Trauben

Carmenere

Incognito ausgewandert

Der Carmenère musste erst auswandern, um berühmt zu werden. Einst gehörte er zu den roten Hauptsorten in Bordeaux. Doch war er bei den Winzern nicht sehr beliebt. Denn er reifte schlecht, lieferte wenig Ertrag und fiel oft harsch und krautig aus. Darum ersetzte man ihn nach der Reblausplage durch pflegeleichtere Sorten. Derweil hatte er den Weg nach Chile gefunden. Im warmen Klima Südamerikas zeigten die Weine plötzlich eine satte Brombeerfrucht, schokoladige Noten und samtige Tannine. Dazu gesellte sich eine feine Eukalyptusnote, welche zu seinem Markenzeichen wurde. Der Haken: Lange wusste man nicht, dass man es mit Carmenère zu tun hatte. Stattdessen hielten die Weinbauern ihre Rebstöcke für Merlot. Seit der Irrtum 1997 auffiel, erlebt diese Sorte einen sagenhaften Aufschwung. Auch in Bordeaux lässt so manches Château wieder etwas Carmenère in seinen Grand Cru einfliessen.