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Baur au Lac Vins
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Almaviva

Almaviva

Rothschild / Concha y Toro, 2015

750 ml
Traubensorte: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Carmenere, Merlot
Produzent: Dom. Baron de Rothschild & Concha y Toro
Herkunft: Chile / Valle Central / Maipo
Produkt vergriffen
Artikel-Nr. 51010715
Traubensorte: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Carmenere, Merlot
Produzent: Dom. Baron de Rothschild & Concha y Toro
Herkunft: Chile / Valle Central / Maipo

Beschreibung

Sehr intensives kirschfarbenes Schwarzrot. Dichter, atemberaubender Anflug von typischer Cabernet Sauvignon. Waldbeeren, Zedern, Vanille. Auf dem Gaumen breit, bei präsenten Tanninen, rund und bereits sehr geschmeidig. Aristokratische Eleganz. A new star, benannt nach dem französischen Literaturhelden Graf Almaviva aus dem von Mozart in eine Oper umkomponierten berühmten Theaterstück-Die Hochzeit des Figaro-von Beaumarchais. Mit seiner Etikette, die die Vision der Erde und des Kosmoses der chilenischen Urzivilisation der Mapuche symbolhaft stilisiert, schafft dieser Wein so die Verbindung zweier Kulturen in kongenialster Art und Weise.

Angaben

Herkunft: Chile / Valle Central / Maipo
Traubensorte: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Carmenere, Merlot
Genussreife: 3 bis 15 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Châteaubriand, Filet Wellington, Gulasch, Boeuf bourguignon, Kaninchenragout mit Oliven, Rehrücken aus dem Ofen
Vinifikation: Gärung im Stahltank, sanfte Pressung
Ernte: Handlese, in mehreren Durchgängen (Tries)
Ausbau: in neuen Barriques
Volumen: 15.0 %
Länder

Chile

Chile - wo aus einer Katastrophe Glück entstand

Der Weinbau in Chile entstand weniger aus wirtschaftlichen Gründen sondern vielmehr aus einem Lebensstil heraus. Die adligen Grossgrundbesitzer bewunderten, wie auch der Rest der Welt, einfach alles, was aus Frankreich stammte. Die französische Kultur wurde gelebt, die Hazienden wurden nach französischen Architekturstilen gebaut und man reiste nach Frankreich. Im Jahre 1851 wurden von einer dieser Reisen die ersten französischen Rebstöcke mitgebracht: womit die Basis für Qualitätsweinbau geschaffen wurde.

Regionen

Valle Central

Valle Central: Das Herz des chilenischen Weinbaus

Das Valle Central umfasst die vier wichtigsten Weinbaugebiete Chiles. Es beginnt in den südlichen Aussenquartieren der Hauptstadt Santiago und zieht sich über rund 400 Kilometer nach Süden, wo es bei der Stadt Parral endet. Die roten Bordeaux-Sorten belegen über 70 Prozent der Gesamt-Rebfläche. Je nachdem, wie stark das jeweilige Mikroklima durch kühle Einflüsse von den Anden oder des Pazifiks beeinflusst wird, entstehen stilistisch unterschiedliche Weine. Spezialitäten wie Carménère,  Syrah oder Carignan sind im Vormarsch.

Unterregionen

Maipo

Maipo-Valley: Sitz des Weinadels

Reiche Gutsbesitzer legten die Grundlage zum heutigen chilenischen Weinwunder. Die meisten von ihnen legten im 19. Jahrhundert südlich der Stadt herrschaftliche Anwesen an, wo nebst Pferdezucht schon früh auch Wein angebaut worden ist. Heute sind diese Residenzen mit ihren legendären Rebgärten von der ins Land hinaus expandierenden Stadt vereinnahmt worden. Doch noch immer entstehen hier viele der renommiertesten Rotweine Chiles. Cabernet Sauvignon, Carménère und Syrah sind hier die führenden Sorten.

Trauben

Cabernet Franc

Urvater der Bordeaux-Sorten

Der Cabernet franc ist eine der ältesten Sorten des Bordelais und Elternteil dreier anderer roter Trauben im Bordeaux-Sortenmix: Cabernet Sauvignon, Merlot und Carmenère. Man erkennt ihn an seinem komplex-würzigen Bouquet von Himbeere, Graphit, Veilchen, Lakritz und weissem Pfeffer. Dazu zeigt er runde, knackige Gerbstoffe, die weniger streng ausfallen als jene des Cabernet Sauvignon. Während der Cabernet franc in Bordeaux stets als Teil einer Assemblage auftritt, wird er an der Loire solo gekeltert. Die renommiertesten Appellationen heissen Chinon und Bourgueil. Seinen Ursprung hat der Cabernet übrigens nicht in Bordeaux, sondern im spanischen Baskenland. Den Namen Cabernet verdankt er dem Lateinischen «carbon», schwarz.

Merlot

Everybody’s darling

Der Merlot ist das charmanteste Mitglied der Bordeaux-Familie. Er brilliert mit satter Farbe, duftiger Fülle, samtigen Gerbstoffen und süsser, pflaumiger Frucht. Selbst dem Winzer macht er’s leicht, denn auch in kühlen Jahren reift er problemlos aus. Dies im Gegensatz zum strengeren Cabernet Sauvignon, welchen er als Assemblagepartner ergänzt. Seine guten Eigenschaften haben den Merlot über die Grenzen hinaus berühmt gemacht. Er ist mit über 100‘000 Hektar die meistgepflanzte Traube Frankreichs. Grosse Flächen belegt er auch in Kalifornien, Italien, Australien und neuerdings in Osteuropa. Sein einziger Haken: Reinsortig gerät Merlot nur selten gross. Mit seinem Charme geht häufig ein Mangel an Substanz einher. Nur die besten Exemplare gewinnen mit der Reife. Sie entwickeln dann komplexe Noten von Leder und Trüffel. Das gelingt unter anderem den Spitzengewächsen der Bordeaux-Appellation Pomerol und des Tessins.

Cabernet Sauvignon

Das Rückgrat des Bordeaux

Er gibt dem Bordeaux sein Rückgrat: Der Cabernet Sauvignon liefert tiefviolette Weine mit kraftvollem Tannin und schier endlosem Reifepotenzial. Er ist der Platzhirsch im Médoc und steckt in allen fünf Premiers Crus des Bordelais. In der Jugend wirkt er oft streng und unnahbar, doch mit fortschreitenden Jahren runden sich seine Gerbstoffe ab. Er wird herrlich samtig und bewahrt dabei doch stets seine Frische. Zu den typischen Aromen zählen Cassis, Graphit und Zedernholz. Wo immer Cabernet Sauvignon ist, ist Merlot nicht weit. Er ergänzt die kernige Struktur des Cabernet durch Weichheit, Frucht und Fülle. Der Cabernet Sauvignon ist die meistexportierte Rebe der Welt. Überzeugende Qualitäten liefert er in Italien als Zutat der Supertuscans oder als Flaggschiffsorte Kaliforniens. Dort betitelt man ihn liebevoll «Cab Sauv». Fleischfans aufgepasst: Er begleitet fantastisch ein grilliertes Entrecôte. Der Stammbaum des Cabernet Sauvignon überrascht: Seine Eltern sind Cabernet franc und der weisse Sauvignon blanc. 

Carmenere

Incognito ausgewandert

Der Carmenère musste erst auswandern, um berühmt zu werden. Einst gehörte er zu den roten Hauptsorten in Bordeaux. Doch war er bei den Winzern nicht sehr beliebt. Denn er reifte schlecht, lieferte wenig Ertrag und fiel oft harsch und krautig aus. Darum ersetzte man ihn nach der Reblausplage durch pflegeleichtere Sorten. Derweil hatte er den Weg nach Chile gefunden. Im warmen Klima Südamerikas zeigten die Weine plötzlich eine satte Brombeerfrucht, schokoladige Noten und samtige Tannine. Dazu gesellte sich eine feine Eukalyptusnote, welche zu seinem Markenzeichen wurde. Der Haken: Lange wusste man nicht, dass man es mit Carmenère zu tun hatte. Stattdessen hielten die Weinbauern ihre Rebstöcke für Merlot. Seit der Irrtum 1997 auffiel, erlebt diese Sorte einen sagenhaften Aufschwung. Auch in Bordeaux lässt so manches Château wieder etwas Carmenère in seinen Grand Cru einfliessen.