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Baur au Lac Vins
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Lahuen
Vegan

Lahuen

Maule Valley, Terra Noble, 2014

750 ml
CHF 36.–
Traubensorte: Carmenere, Syrah, Grenache, Malbec
Produzent: Viñedos Terranoble
Herkunft: Chile / Valle Central / Maule
CHF 36.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 51055714
Traubensorte: Carmenere, Syrah, Grenache, Malbec
Produzent: Viñedos Terranoble
Herkunft: Chile / Valle Central / Maule

Beschreibung

Lahuen ist die Bezeichung eines nur in Chile (Patagonien) vorkommenden Baums. Der Wein "Lahuen" stellt die Referenz des Weinguts Terranoble dar, die Mengen sind sehr limitiert. Allerbeste Parzellen werden zur Erzeugung dieses Weins herangezogen; die Reben produzieren auf natürliche Weise nicht mehr als 1Kg Trauben pro Stock. Die komplexen Noten von schwarzen Beeren, Eukalyptus, Minze, schwarzer Pfeffer wechseln sich am Gaumen ab. Perfekte Balance, weichen Tannine und grosser Komplexität. Sehr langer und feiner Nachhall.

Angaben

Herkunft: Chile / Valle Central / Maule
Traubensorte: Carmenere, Syrah, Grenache, Malbec
Genussreife: 1 bis 8 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Châteaubriand, Filet Wellington, Kalbsbraten an Morchelsauce, Rehrücken aus dem Ofen, Wildgeflügel
Ernte: Handlese, Strenge Selektion
Ausbau: in neuen Barriques
Ausbaudauer: 12 Monate
Volumen: 14.0 %
Länder

Chile

Chile - wo aus einer Katastrophe Glück entstand

Der Weinbau in Chile entstand weniger aus wirtschaftlichen Gründen sondern vielmehr aus einem Lebensstil heraus. Die adligen Grossgrundbesitzer bewunderten, wie auch der Rest der Welt, einfach alles, was aus Frankreich stammte. Die französische Kultur wurde gelebt, die Hazienden wurden nach französischen Architekturstilen gebaut und man reiste nach Frankreich. Im Jahre 1851 wurden von einer dieser Reisen die ersten französischen Rebstöcke mitgebracht: womit die Basis für Qualitätsweinbau geschaffen wurde.

Regionen

Valle Central

Valle Central: Das Herz des chilenischen Weinbaus

Das Valle Central umfasst die vier wichtigsten Weinbaugebiete Chiles. Es beginnt in den südlichen Aussenquartieren der Hauptstadt Santiago und zieht sich über rund 400 Kilometer nach Süden, wo es bei der Stadt Parral endet. Die roten Bordeaux-Sorten belegen über 70 Prozent der Gesamt-Rebfläche. Je nachdem, wie stark das jeweilige Mikroklima durch kühle Einflüsse von den Anden oder des Pazifiks beeinflusst wird, entstehen stilistisch unterschiedliche Weine. Spezialitäten wie Carménère,  Syrah oder Carignan sind im Vormarsch.

Unterregionen

Maule

Maule: Das Herz des chilenischen Weinbaus

Das mit einer Fläche von fast 30‘000 Hektar grösste Weinbaugebiet Chiles ist gleichzeitig die südlichste Sub-Region des Valle Central. Rund 250 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago gelegen, zeigen in einem mediterranen Klima vor allem die Sorten Cabernet Sauvignon und die chilenische Spezialität Carménère ihr vorzügliches Potential. In Maule haben spanische Einwanderer schon im 16. Jahrhundert erste Rebberge angelegt. In den letzten 20 Jahren geht die Entwicklung hier zu fruchtbetonteren Weinen mit leicht tieferem Alkoholgehalt.

Winzer

Viñedos Terranoble

Schon bald nach der ersten Einwanderung der Spanier wurde klar, dass sich Chile für den Weinbau hervorragend eignet. In diesem Land der Gegensätze, eingebettet zwischen den Andengipfeln und dem Pazifischen Ozean, trifft man auf vielfältige Weinbauregionen, die sich durch die klimatischen Verhältnisse, die Topographie mit variierender Meereshöhe und ihre Bodenbeschaffenheit markant unterscheiden.

Terranoble besitzt Weingärten in drei Regionen und kann somit jeder Rebsorte optimal abgestimmte Wachstumsbedingungen bieten. Im Süden des Valle Central, etwa 250 Kilometer von der Hauptstadt Santiago entfernt, liegt das Valle del Maule, wo sich das grosse Gut La Higuera mit einem breiten Rebsortenspiegel befindet. In der Region Valle de Colchagua nördlich von Maule gedeihen bei mediterranem Klima insbesondere Cabernet Sauvignon, Carmenère und Syrah besonders gut: in Los Lingues am Fusse der Anden, wo grosse Temperaturunterschiede von bis zu 20° C zwischen Tag und Nacht herrschen, und in Los Cactus in Küstennähe. Im Valle de Casablanca, das vom nahen Pazifik mit Morgennebeln und geringen Niederschlägen stark beeinflusst ist, fühlen sich unter anderen Rebsorten auch der Chardonnay und der Sauvignon blanc besonders wohl.

Trauben

Malbec

Neue Heimat, neues Glück

Der Malbec gehörte einst zum klassischen Sortenmix von Bordeaux. Weil er aber anspruchsvoll zu kultivieren war und im wechselhaften Klima des Bordelais allzu oft grün und krautig geriet, ersetzten ihn die Winzer Mitte des 20. Jahrhunderts durch Merlot. Eine neue Heimat fand der Malbec in Argentinien. Bereits 1868 hatte ein Franzose erste Stöcke mit ins Andenland gebracht. Heute ist der Malbec dort die meistgepflanzte Varietät. Vor allem in Mendoza zeigt er, was er kann: Er ergibt tiefdunkle, gut strukturierte Tropfen mit Aromen von schwarzen Früchten, Wild und Veilchen – sie rufen geradezu nach einem argentinischen Steak!  Seinen Ursprung hat der Malbec im südwestfranzösischen Cahors. Dort wird er heute noch unter dem Namen Cot gepflegt.  Aufgrund ihrer kernigen Gerbstoffe nannte man die Gewächse dieser Gegend im Mittelalter auch «die schwarzen Weine von Cahors».

Carmenere

Incognito ausgewandert

Der Carmenère musste erst auswandern, um berühmt zu werden. Einst gehörte er zu den roten Hauptsorten in Bordeaux. Doch war er bei den Winzern nicht sehr beliebt. Denn er reifte schlecht, lieferte wenig Ertrag und fiel oft harsch und krautig aus. Darum ersetzte man ihn nach der Reblausplage durch pflegeleichtere Sorten. Derweil hatte er den Weg nach Chile gefunden. Im warmen Klima Südamerikas zeigten die Weine plötzlich eine satte Brombeerfrucht, schokoladige Noten und samtige Tannine. Dazu gesellte sich eine feine Eukalyptusnote, welche zu seinem Markenzeichen wurde. Der Haken: Lange wusste man nicht, dass man es mit Carmenère zu tun hatte. Stattdessen hielten die Weinbauern ihre Rebstöcke für Merlot. Seit der Irrtum 1997 auffiel, erlebt diese Sorte einen sagenhaften Aufschwung. Auch in Bordeaux lässt so manches Château wieder etwas Carmenère in seinen Grand Cru einfliessen. 

Grenache

Grenache kommt selten allein

Spanier und Sardinier machen sich den Grenache streitig: Beide behaupten, er stamme aus ihrem Land. Tatsächlich tauchte er hier wie dort schon im 16. Jahrhundert auf. Doch eine grosse Zahl von Mutationen in Spanien weist darauf hin, dass er auf der Iberischen Halbinsel länger verwurzelt ist. Der Grenache ist fleischig, gerbstoffreich und würzig mit herrlicher Fruchtsüsse und satten Aromen von Brombeere, Cassis, Pflaumen und Pfeffer. Unter dem Namen Garnacha steuert er dem Rioja seine Fülle bei. Auf Sardinien heisst er Cannonau, dort ergibt er kräftige, ausdrucksstarke Tropfen. Seine Hochburg aber liegt in Frankreich. Grenache ist der Star im Châteauneuf-du-Pape und fliesst in viele andere Assemblagen des Südens ein. Seine bevorzugten Partner: Syrah und Mourvèdre. Dieser «Blend» ist auch im Ausland sehr beliebt – in Australien nennt man solche Tropfen schlicht «GSM».

Syrah

Ein Hauch von Pfeffer

Hartnäckig hält sich die Legende, die Rebsorte Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Doch Rebforscher zeigten, dass es sich um eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten handelt: der roten Dureza aus dem Rhonetal und der weissen Mondeuse blanche aus Savoyen. Tropfen aus Syrah sind sanft und konzentriert, duften nach dunklen Beeren, Veilchen und Lakritz und verblüffen mit einer pikanten Note von weissem Pfeffer. Reinsortig findet man sie an der nördlichen Rhone, etwa in den Appellationen Hermitage oder Côte Rôtie, sowie im Schweizer Wallis. Im südlichen Rhonetal wird Syrah gerne mit Grenache und Mourvèdre vermählt. Bereits 1832 brachte ein Franzose die Sorte nach Australien, wo sie zum Emblem des nationalen Weinbaus wurde. Dort entstehen die wuchtigsten Versionen mit typischen Noten von Teer und Schokolade.