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Baur au Lac Vins
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In Stock
Antonin Coteaux du Languedoc
Nur noch 3 Flaschen

Antonin Coteaux du Languedoc

AC, Grès Saint Paul, 2016

750 ml
Traubensorte: Syrah, Grenache, Mourvèdre
Produzent: Château Grès Saint-Paul / Fam. Servière
Herkunft: Frankreich / Languedoc-Roussillon / Coteaux du Languedoc
Andere Jahrgänge:
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 28909716
Traubensorte: Syrah, Grenache, Mourvèdre
Produzent: Château Grès Saint-Paul / Fam. Servière
Herkunft: Frankreich / Languedoc-Roussillon / Coteaux du Languedoc
Andere Jahrgänge:

Beschreibung

Sein intensives Bouquet zeigt ausgeprägte Noten von Dörrzwetschgen, Pfeffer und schwarzen Oliven begleitet von rauchigen Röstaromen. Am Gaumen gefällt seine Fruchtintensität, die im Abgang angenehm nachklingt. Die durchaus spürbaren Gerbstoffe machen ihn zu einem idealen Begleiter eher rustikaler und währschafter Gerichte.

Angaben

Herkunft: Frankreich / Languedoc-Roussillon / Coteaux du Languedoc
Traubensorte: Syrah, Grenache, Mourvèdre
Genussreife: 3 bis 4 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Châteaubriand, Filet Wellington, Wildspezialitäten
Volumen: 14.5 %
Länder

Frankreich

Frankreich – Philosophie in Flaschen

Gemäss der französischen Philosophie hat Wein Ausdruck des Bodens und des Klimas zu sein. Hierfür steht das Schlagwort „Terroir“. Dieses Terroir macht jeden Wein anders, viele besonders gut. Französischer Wein wird weltweit als Ausdruck kultureller Vollkommenheit angesehen. Der Franzose glaubt, dass der Mensch für die Qualität zuständig ist, die Rebsorte für den Charakter und die Natur für die Menge der Beeren. Die Philosophie lässt sich so auf den Punkt bringen: „Die Wahrheit ist der Weinberg, nicht der Mensch.“

Regionen

Languedoc-Roussillon

Languedoc und Roussillon: Der Weingigant im Süden

Das grösste zusammenhängende Weinbaugebiet Frankreichs beginnt am westlichen Ufer der Rhône und zieht sich über 240 Kilometer in westlicher Richtung bis nach Banyuls-sur-Mer an der Grenze zu Spanien. Das Gebiet ist ein unerschöpfliches Reservoir von fülligen Weinen aus internationalen Sorten, doch die Spitzencrus dieser Region stammen aus verschiedenen Regional-Appellationen, in denen alteingesessenen Sorten wie Carignan und Grenache (rot) sowie Picpoul oder Bourboulenc (weiss) ausserordentlich charaktervolle Weine ergben.

Unterregionen

Coteaux du Languedoc

Coteaux du Languedoc: Die Klassiker des Südens

Die überaus interessante Appellation Coteaux du Languedoc umfasst die traditionell prestigeträchtigen Weine des Languedoc. Die rund 10‘000 Hektar verteilen sich auf über 140 Gemeinden und sind konsequenterweise ausschliesslich mit jenen traditionellen Rebsorten bestockt, die das Renommee der Languedoc-Weine einst mit begründet haben. Die Bezeichnung Coteaux du Languedoc (heute auch AOC du Languedoc genannt) ist damit ein Garant für authentische Weine aus dem Midi.

Trauben

Syrah

Ein Hauch von Pfeffer

Hartnäckig hält sich die Legende, die Rebsorte Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Doch Rebforscher zeigten, dass es sich um eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten handelt: der roten Dureza aus dem Rhonetal und der weissen Mondeuse blanche aus Savoyen. Tropfen aus Syrah sind sanft und konzentriert, duften nach dunklen Beeren, Veilchen und Lakritz und verblüffen mit einer pikanten Note von weissem Pfeffer. Reinsortig findet man sie an der nördlichen Rhone, etwa in den Appellationen Hermitage oder Côte Rôtie, sowie im Schweizer Wallis. Im südlichen Rhonetal wird Syrah gerne mit Grenache und Mourvèdre vermählt. Bereits 1832 brachte ein Franzose die Sorte nach Australien, wo sie zum Emblem des nationalen Weinbaus wurde. Dort entstehen die wuchtigsten Versionen mit typischen Noten von Teer und Schokolade.

Mourvèdre

Heissblütige Spanierin

Der Monastrell-Traube kann es nicht hitzig genug sein. Sie wächst rund ums Mittelmeer, wo die Sommer lang und heiss und die Winter mild sind. Schon in 200 Metern Höhe oder 80 Kilometer von der Küste entfernt haben ihre Trauben Probleme, auszureifen. Geboren wurde sie vermutlich in der Region Valencia. Dort zählte sie laut schriftlichen Überlieferungen schon 1460 zu den wichtigsten Rebsorten. Als genauen Herkunftstort vermutet man den Landstrich Camp de Morvedre. Von dort wanderte sie im 17. Jahrhundert in die Provence, wo man sie Mourvèdre taufte. Ihre Weine sind tiefdunkel mit intensivem Brombeeraroma, reichlich Gerbstoff und moderater Säure. Die schönsten Harmonien gehen sie mit anderen Sorten des Südens ein, etwa mit Garnacha, Carignan oder Syrah. Die Mourvèdre ist Hauptzutat der roten Tropfen von Bandol, ausserdem fliesst sie in den Châteauneuf-du-Pape ein. An der spanischen Levante-Küste wird sie auch gerne solo gekeltert.

Grenache

Grenache kommt selten allein

Spanier und Sardinier machen sich den Grenache streitig: Beide behaupten, er stamme aus ihrem Land. Tatsächlich tauchte er hier wie dort schon im 16. Jahrhundert auf. Doch eine grosse Zahl von Mutationen in Spanien weist darauf hin, dass er auf der Iberischen Halbinsel länger verwurzelt ist. Der Grenache ist fleischig und würzig mit herrlicher Fruchtsüsse und satten Aromen von Brombeere, Cassis, Pflaumen und Pfeffer. Unter dem Namen Garnacha steuert er dem Rioja seine Fülle bei. Auf Sardinien heisst er Cannonau, dort ergibt er kräftige, ausdrucksstarke Tropfen. Seine Hochburg aber liegt in Frankreich. Grenache ist der Star im Châteauneuf-du-Pape und fliesst in viele andere Assemblagen des Südens ein. Seine bevorzugten Partner: Syrah und Mourvèdre. Dieser Blend ist auch im Ausland sehr beliebt – in Australien nennt man solche Tropfen schlicht «GSM».

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