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Syrhus Coteaux du Languedoc

Syrhus Coteaux du Languedoc

AC, Grès Saint Paul, 2011

750 ml
Traubensorte: Syrah, Mourvèdre
Produzent: Château Grès Saint-Paul / Fam. Servière
Herkunft: Frankreich / Languedoc-Roussillon / Coteaux du Languedoc
Andere Jahrgänge:
Produkt vergriffen
Artikel-Nr. 28910711
Traubensorte: Syrah, Mourvèdre
Produzent: Château Grès Saint-Paul / Fam. Servière
Herkunft: Frankreich / Languedoc-Roussillon / Coteaux du Languedoc
Andere Jahrgänge:

Beschreibung

Fruchtiger Wein mit intensiven Duftnoten nach orientalischen Gewürzen und provenzalischer Heidelandschaft. Im Gaumen zeigt er sich frisch und vollmundig, es offenbart sich eine Explosion der verschiedensten Aromen wie Weichselkirsche, schwarzer Pfeffer, Johannisbeeren, ein vollmundiger Tropfen mit seidenweichen Tanninen.

Angaben

Herkunft: Frankreich / Languedoc-Roussillon / Coteaux du Languedoc
Traubensorte: Syrah, Mourvèdre
Genussreife: 2 bis 4 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Gulasch, Boeuf bourguignon, Lammgigot aus dem Ofen, Rindsgeschnetzeltes Stroganoff
Vinifikation: Spontangärung mit traubeneigener Hefe, kurze Maischegärung, Gärung im Stahltank
Ernte: Handlese, Strenge Selektion
Ausbau: in teils neuen und gebrauchten Barriques
Volumen: 14.0 %
Länder

Frankreich

Frankreich – Philosophie in Flaschen

Gemäss der französischen Philosophie hat Wein Ausdruck des Bodens und des Klimas zu sein. Hierfür steht das Schlagwort „Terroir“. Dieses Terroir macht jeden Wein anders, viele besonders gut. Französischer Wein wird weltweit als Ausdruck kultureller Vollkommenheit angesehen. Der Franzose glaubt, dass der Mensch für die Qualität zuständig ist, die Rebsorte für den Charakter und die Natur für die Menge der Beeren. Die Philosophie lässt sich so auf den Punkt bringen: „Die Wahrheit ist der Weinberg, nicht der Mensch.“

Regionen

Languedoc-Roussillon

Languedoc und Roussillon: Der Weingigant im Süden

Das grösste zusammenhängende Weinbaugebiet Frankreichs beginnt am westlichen Ufer der Rhône und zieht sich über 240 Kilometer in westlicher Richtung bis nach Banyuls-sur-Mer an der Grenze zu Spanien. Das Gebiet ist ein unerschöpfliches Reservoir von fülligen Weinen aus internationalen Sorten, doch die Spitzencrus dieser Region stammen aus verschiedenen Regional-Appellationen, in denen alteingesessenen Sorten wie Carignan und Grenache (rot) sowie Picpoul oder Bourboulenc (weiss) ausserordentlich charaktervolle Weine ergben.

Unterregionen

Coteaux du Languedoc

Coteaux du Languedoc: Die Klassiker des Südens

Die überaus interessante Appellation Coteaux du Languedoc umfasst die traditionell prestigeträchtigen Weine des Languedoc. Die rund 10‘000 Hektar verteilen sich auf über 140 Gemeinden und sind konsequenterweise ausschliesslich mit jenen traditionellen Rebsorten bestockt, die das Renommee der Languedoc-Weine einst mit begründet haben. Die Bezeichnung Coteaux du Languedoc (heute auch AOC du Languedoc genannt) ist damit ein Garant für authentische Weine aus dem Midi.

Trauben

Syrah

Ein Hauch von Pfeffer

Hartnäckig hält sich die Legende, die Rebsorte Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Doch Rebforscher zeigten, dass es sich um eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten handelt: der roten Dureza aus dem Rhonetal und der weissen Mondeuse blanche aus Savoyen. Tropfen aus Syrah sind sanft und konzentriert, duften nach dunklen Beeren, Veilchen und Lakritz und verblüffen mit einer pikanten Note von weissem Pfeffer. Reinsortig findet man sie an der nördlichen Rhone, etwa in den Appellationen Hermitage oder Côte Rôtie, sowie im Schweizer Wallis. Im südlichen Rhonetal wird Syrah gerne mit Grenache und Mourvèdre vermählt. Bereits 1832 brachte ein Franzose die Sorte nach Australien, wo sie zum Emblem des nationalen Weinbaus wurde. Dort entstehen die wuchtigsten Versionen mit typischen Noten von Teer und Schokolade.

Mourvèdre

Heissblütige Spanierin

Der Monastrell-Traube kann es nicht hitzig genug sein. Sie wächst rund ums Mittelmeer, wo die Sommer lang und heiss und die Winter mild sind. Schon in 200 Metern Höhe oder 80 Kilometer von der Küste entfernt haben ihre Trauben Probleme, auszureifen. Geboren wurde sie vermutlich in der Region Valencia. Dort zählte sie laut schriftlichen Überlieferungen schon 1460 zu den wichtigsten Rebsorten. Als genauen Herkunftstort vermutet man den Landstrich Camp de Morvedre. Von dort wanderte sie im 17. Jahrhundert in die Provence, wo man sie Mourvèdre taufte. Ihre Weine sind tiefdunkel mit intensivem Brombeeraroma, reichlich Gerbstoff und moderater Säure. Die schönsten Harmonien gehen sie mit anderen Sorten des Südens ein, etwa mit Garnacha, Carignan oder Syrah. Die Mourvèdre ist Hauptzutat der roten Tropfen von Bandol, ausserdem fliesst sie in den Châteauneuf-du-Pape ein. An der spanischen Levante-Küste wird sie auch gerne solo gekeltert.