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Baur au Lac Vins
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Parker 92-94 Punkte
Calice de Saint Pierre
Nur noch 4 Flaschen

Calice de Saint Pierre

AC Châteaun.-du-Pape, Pères de l'Eglise, 2015

750 ml
CHF 33.50
Traubensorte: Grenache, Mourvèdre, Syrah, Cinsault
Produzent: Domaine des Pères de l'Eglise
Herkunft: Frankreich / Rhône / Châteauneuf-du-Pape
Andere Flaschengrössen:
Andere Jahrgänge:
CHF 33.50
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 28255715
Traubensorte: Grenache, Mourvèdre, Syrah, Cinsault
Produzent: Domaine des Pères de l'Eglise
Herkunft: Frankreich / Rhône / Châteauneuf-du-Pape
Andere Flaschengrössen:
Andere Jahrgänge:

Eigenschaften und Herkunft

Sein Aromafächer reicht von Rumtopffrüchten, Orange, Marrons glacés, Nelke und Zimt bis hin zu Mokka, Lakritze und Blumendüften von Flieder und Jasmin. Am Gaumen zeigt er sich kraftvoll, opulent und trotzdem elegant, mit würzigen Noten, herrlicher Extraktsüsse und weichen, reifen, perfekt eingebundenen Gerbstoffen. Dieser grosse Wein endet mit einem langen Abgang und macht jung getrunken schon richtig Spass. Wir empfehlen jedoch, ihn in diesem Stadium zu karaffieren.

Angaben

Herkunft: Frankreich / Rhône / Châteauneuf-du-Pape
Produzent: Domaine des Pères de l'Eglise
Traubensorte: Grenache, Mourvèdre, Syrah, Cinsault
Genussreife: 3 bis 15 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Châteaubriand, Filet Wellington, Lammgigot aus dem Ofen, Wildspezialitäten, Ziegenkäse
Vinifikation: teilweise entrappt, Gärung im Stahltank
Böden: Steinreiche Böden, Unterschichten mit Kalk und Ton
Ernte: Handlese, Strenge Selektion, Auslesen der Trauben (von Hand)
Ausbau: in teils neuen und gebrauchten Barriques, ein Teil im Holzfass/Foudre
Ausbaudauer: 15 Monate
Volumen: 14.5 %
Länder

Frankreich

Frankreich – Philosophie in Flaschen

Gemäss der französischen Philosophie hat Wein Ausdruck des Bodens und des Klimas zu sein. Hierfür steht das Schlagwort „Terroir“. Dieses Terroir macht jeden Wein anders, viele besonders gut. Französischer Wein wird weltweit als Ausdruck kultureller Vollkommenheit angesehen. Der Franzose glaubt, dass der Mensch für die Qualität zuständig ist, die Rebsorte für den Charakter und die Natur für die Menge der Beeren. Die Philosophie lässt sich so auf den Punkt bringen: „Die Wahrheit ist der Weinberg, nicht der Mensch.“

Regionen

Rhône

Rhône: Nördliche Kraft, südlicher Charme

Die Rhône entspringt im Wallis und mündet 800 Kilometer südlich ins Mittelmeer. Auf den letzten 200 Kilometer ihre Weges wird sie von Reben gesäumt, die beispielsweise in den spektakulären Steilhängen des Hermitage-Berges oder auf den Kiesterrassen von Châteauneuf-du-Pape eine Reihe von roten Crus hervorbringt, die zu den prestigeträchtigsten weltweit gehören. Aber auch in Bezug auf charaktervolle Weissweine und preisgünstige rote Alltagsweine von guter Qualität, ist das Flusstal eine ergiebige Quelle.

Winzer

Domaine des Pères de l'Eglise

Serge Gradassi repräsentiert bereits die fünfte Generation dieses Familienweinguts. Jedoch erst seit 2001 werden die besten Weine unter dem eigenen Domaine-Namen abgefüllt. In Besitz sind 20 Hektaren, von denen ca. 17 auf zahlreiche Parzellen im ganzen Gebiet des Châteauneuf-du-Pape verteilt sind. Das durchschnittliche Alter der Reben liegt bei sage und schreibe rund 80 Jahren. Die Familie besitzt sogar einen Weingarten, der 1885 im Mischsatz mit allen 13 zugelassenen Rebsorten vom Urgrossvater gepflanzt wurde!

Trauben

Cinsault

Sonne im Glas

Der südfranzösische Cinsault, auch Cinsaut geschrieben, ist eine Kuriosität unter den Rebsorten. Er gehört zu den sogenannten Färbertrauben. Das sind rote Trauben, bei denen die Pigmente nicht nur in den Beerenhäuten sitzen, sondern auch im Fruchtfleisch. Das heisst, wenn man den Cinsault presst, bekommt man rosa Saft – quetscht man hingegen andere rote Trauben, fliesst der Saft weiss ab. Früher wurde der Cinsault benutzt, um die Farbe heller Burgunder aufzupeppen. Inzwischen hat er sich emanzipiert. Mit seiner weichen, fruchtigen Art, den verführerischen Himbeer- und Erdbeeraromen sowie seinem guten Alterungspotenzial mischt er in den renommiertesten Gewächsen der südlichen Rhone mit, etwa beim Châteauneuf-du-Pape. Solo ergibt er herrlich parfümierte Rosés.

Grenache

Grenache kommt selten allein

Spanier und Sardinier machen sich den Grenache streitig: Beide behaupten, er stamme aus ihrem Land. Tatsächlich tauchte er hier wie dort schon im 16. Jahrhundert auf. Doch eine grosse Zahl von Mutationen in Spanien weist darauf hin, dass er auf der Iberischen Halbinsel länger verwurzelt ist. Der Grenache ist fleischig, gerbstoffreich und würzig mit herrlicher Fruchtsüsse und satten Aromen von Brombeere, Cassis, Pflaumen und Pfeffer. Unter dem Namen Garnacha steuert er dem Rioja seine Fülle bei. Auf Sardinien heisst er Cannonau, dort ergibt er kräftige, ausdrucksstarke Tropfen. Seine Hochburg aber liegt in Frankreich. Grenache ist der Star im Châteauneuf-du-Pape und fliesst in viele andere Assemblagen des Südens ein. Seine bevorzugten Partner: Syrah und Mourvèdre. Dieser «Blend» ist auch im Ausland sehr beliebt – in Australien nennt man solche Tropfen schlicht «GSM».

Syrah

Ein Hauch von Pfeffer

Hartnäckig hält sich die Legende, die Rebsorte Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Doch Rebforscher zeigten, dass es sich um eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten handelt: der roten Dureza aus dem Rhonetal und der weissen Mondeuse blanche aus Savoyen. Tropfen aus Syrah sind sanft und konzentriert, duften nach dunklen Beeren, Veilchen und Lakritz und verblüffen mit einer pikanten Note von weissem Pfeffer. Reinsortig findet man sie an der nördlichen Rhone, etwa in den Appellationen Hermitage oder Côte Rôtie, sowie im Schweizer Wallis. Im südlichen Rhonetal wird Syrah gerne mit Grenache und Mourvèdre vermählt. Bereits 1832 brachte ein Franzose die Sorte nach Australien, wo sie zum Emblem des nationalen Weinbaus wurde. Dort entstehen die wuchtigsten Versionen mit typischen Noten von Teer und Schokolade.

Mourvèdre

Heissblütige Spanierin

Der Monastrell-Traube kann es nicht hitzig genug sein. Sie wächst rund ums Mittelmeer, wo die Sommer lang und heiss und die Winter mild sind. Schon in 200 Metern Höhe oder 80 Kilometer von der Küste entfernt haben ihre Trauben Probleme, auszureifen. Geboren wurde sie vermutlich in der Region Valencia. Dort zählte sie laut schriftlichen Überlieferungen schon 1460 zu den wichtigsten Rebsorten. Als genauen Herkunftstort vermutet man den Landstrich Camp de Morvedre. Von dort wanderte sie im 17. Jahrhundert in die Provence, wo man sie Mourvèdre taufte. Ihre Weine sind tiefdunkel mit intensivem Brombeeraroma, reichlich Gerbstoff und moderater Säure. Die schönsten Harmonien gehen sie mit anderen Sorten des Südens ein, etwa mit Garnacha, Carignan oder Syrah. Die Mourvèdre ist Hauptzutat der roten Tropfen von Bandol, ausserdem fliesst sie in den Châteauneuf-du-Pape ein. An der spanischen Levante-Küste wird sie auch gerne solo gekeltert.

Genussprofil
Nasenprofil
Intensität
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Blumigkeit
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Fruchtigkeit
1
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3
4
5
6
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8
9
10
Würzigkeit
1
2
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6
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9
10
Holzeinfluss
1
2
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4
5
6
7
8
9
10
Komplexität
1
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4
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6
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8
9
10
Gaumenprofil
Auftaktfülle
1
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5
6
7
8
9
10
Säure / Saftigkeit
1
2
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4
5
6
7
8
9
10
Tannine
1
2
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4
5
6
7
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10
Körper
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Abgangslänge
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Bewertung

Parker

92-94