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Baur au Lac Vins
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Faustina
Nur noch 17 Flaschen
Vegan
Bio/biodynamisch zertifiziert

Faustina

IGT Lazio rosso, Villa Caviciana, 2010

750 ml
CHF 35.50
Traubensorte: Sangiovese, Tannat
Produzent: Villa Caviciana
Herkunft: Italien / Lazio
CHF 35.50
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 35259710
Traubensorte: Sangiovese, Tannat
Produzent: Villa Caviciana
Herkunft: Italien / Lazio

Eigenschaften und Herkunft

Die Vermählung von Sangiovese und Tannat ist ungewöhnlich. Zwei Traubensorten, die sich durch Säure- und Gerbstoffreichtum auszeichnen. Das Resultat ist nichts für zarte Gaumen. Aber auch Liebhabern von gerbstoffbetonten Tropfen sei geraten, den Wein eine Stunde vor dem Genuss zu karaffieren. Kraftvoll füllt er den Gaumen aus, die Tannine wirken stoffig, die Säure sorgt für die notwendige Saftigkeit. Die in der Nase wahrgenommenen Aromen finden sich im Geschmack wieder. Dörrbirne, Feige, Dattel, Pfeffer, Nelke, Lorbeer, geröstete Mandeln und Kakao wurden unter anderem notiert. Fazit: ein durchaus vielschichtiger Wein, eher rustikal im Charakter und auf jeden Fall eine spannende Entdeckung. Der Jury am Bioweinpreis 2016 war der Wein eine Silbermedaille wert.

Angaben

Herkunft: Italien / Lazio
Produzent: Villa Caviciana
Lagenbezeichnung: Gradoli
Traubensorte: Sangiovese, Tannat
Genussreife: 3 bis 10 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Brasato di manzo al Barolo, Châteaubriand, Filet Wellington, Lammgigot aus dem Ofen, Rindsgeschnetzeltes Stroganoff, Bistecca fiorentina, T-Bone-Steak, Währschafte Eintöpfe mit Hülsenfrüchten
Vinifikation: Gärung im Stahltank
Böden: vulkanische Böden
Ernte: Handlese
Ausbau: in teils neuen und gebrauchten Barriques, einige Monate Flaschenlagerung
Abfüllung: Filtration
Ausbaudauer: 30 Monate
Volumen: 14.0 %
Länder

Italien

Italien – wo Wein ein Lebensgefühl ist

Die italienischen Weinregionen sind äusserst vielfältig und so präsentieren sich auch ihre Weine. Etablierte Sorten wie Merlot, Syrah oder Sauvignon sind gerade einmal auf 15 Prozent der gesamten Rebfläche zu finden. Die restlichen 85 Prozent sind für autochthone, also einheimische Rebsorten reserviert. Über 2000 verschiedene Rebsorten wachsen unter unterschiedlichsten Bedingungen und werden mit verschiedenen Techniken zu Weinen, welche im internationalen Weinmarkt in der obersten Liga mitspielen, gekeltert.

Regionen

Lazio

Lazio: Die weissen Crus von Rom

Über 70 Prozent der Weine, die in Latium produziert werden, sind weiss, Es sind erfrischende Gewächse mit Aromen von Zitrusfrüchten, ergänzt mit blumigen und feinwürzigen Noten. Der bekannteste Wein der Region ist der Frascati, der keine 30 Kilometer von Roms Stadtzentrum entfernt, in den Hügeln des gleichnamigen Städtchen wächst. Obwohl die Rotweine hier rare Spezialitäten sind, haben sie doch einen guten Ruf, die besten roten Crus weren sowohl aus internationalen Sorten wie Merlot, aber auch aus der heimischen Cesanese-Traube gekeltert.

Winzer

Villa Caviciana

Trauben

Sangiovese

Inbegriff der Toskana

Chianti classico, Brunello di Montalcino, Vino nobile di Montepulciano – der Sangiovese steckt in allen klassischen Rotweinen der Toskana. Lange Zeit ging man davon aus, dass hier sein Geburtsort liege. Denn schon ab 1600 taucht er unter verschiedensten Synonymen in toskanischen Schriftstücken auf. Aber 2004 enthüllten Rebforscher, dass einer seiner Elternteile aus dem süditalienischen Kalabrien stammt. Heute ist er die meistgepflanzte Sorte Italiens. Neben der Toskana fühlt er sich auch in der Emilia-Romagna, den Marken oder Umbrien wohl. Er ist ein ausgesprochen liebenswerter Wein: Seine Aromen von Kirsche und Pflaume, Veilchen und Gewürzen werden ergänzt durch eine frische Säure und saftige Textur. Er überzeugt als fröhlicher, trinkiger Tropfen zu Pizza und Pasta ebenso wie als fassgereiftes Spitzengewächs. Mit den italienischen Auswanderern fand er den Weg nach Kalifornien und Argentinien. Jedoch brachte er es dort nicht zum selben Renommee.

Tannat

Dunkel wie Tinte, gut fürs Herz

Früher war Tannat fast eine Mutprobe: Keine Rebsorte hat mehr Tannin. Ihre Weine brauchten zehn Jahre, bis sie überhaupt Anzeichen von Trinkreife zeigten. Die Heimat dieser eigenwilligen Traube liegt in Madiran im Südwesten Frankreichs am Fusse der Pyrenäen. Mittlerweile konnten die Winzer den Tannat dank moderner Weinbereitung zähmen. Doch dunkel wie Tinte sind die Tropfen auch heute noch, muskulös mit viel herbem Gerbstoff und prägnanter Säure. Sie duften nach Brombeere, Cassis und Tabak, mit der Reife auch nach Wild und Fell. Ein paar Stunden in der Karaffe tun einem solchen Charakterkopf gut – dann gibt’s keinen besseren Partner zu kernigem Fleisch. Wer’s weicher mag, greift zu Tannat aus Uruguay. Dort wurde die Rebe im 19. Jahrhundert sesshaft. Übrigens: Keine andere Sorte enthält mehr gesundheitswirksame Polyphenole als der Tannat. Die Altersstatistik seiner Heimatregion beweist es: Hier überschreiten doppelt so viele Menschen die 90 Jahre wie im französischen Durchschnitt!

Genussprofil
Nasenprofil
Intensität
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Blumigkeit
1
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6
7
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10
Fruchtigkeit
1
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10
Würzigkeit
1
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10
Holzeinfluss
1
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6
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9
10
Komplexität
1
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8
9
10
Gaumenprofil
Auftaktfülle
1
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5
6
7
8
9
10
Säure / Saftigkeit
1
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6
7
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9
10
Tannine
1
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Körper
1
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Abgangslänge
1
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