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Baur au Lac Vins
Adlikerstrasse 272
8105 Regensdorf, CH
+41 44 777 05 05,
information@balv.ch
Barbaresco Ovello
Nur noch 1 Flasche
Vegan

Barbaresco Ovello

DOCG, Cascina Morassino, 2013

750 ml
CHF 54.–
Traubensorte: Nebbiolo
Produzent: Cascina Morassino / R. & M. Bianco
Herkunft: Italien / Piemont / Barbaresco
Andere Jahrgänge:
CHF 54.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 35170713
Traubensorte: Nebbiolo
Produzent: Cascina Morassino / R. & M. Bianco
Herkunft: Italien / Piemont / Barbaresco
Andere Jahrgänge:

Beschreibung

Intensive, rubinrote Farbe. In der Nase offenbart sich ein komplexes Fruchtbouquet gepaart mit Gewürzen, Lakritze und mineralischen Noten. Dieser Barbaresco präsentiert sich am Gaumen körperreich, kraftvoll und ausgesprochen maskulin, zugleich auch harmonisch und ausgewogen. Ausserordentliches Alterungspotenzial.

Angaben

Herkunft: Italien / Piemont / Barbaresco
Traubensorte: Nebbiolo
Genussreife: 5 bis 30 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Brasato di manzo al Barolo, Kaninchenragout mit Oliven, Lammrückenfilet an Kräuterjus, Würzige Hartkäse, Tagliatelle al tartufo, Pilzragout
Vinifikation: kurze Maischegärung, Gärung im Stahltank
Ernte: Handlese, Strenge Selektion
Ausbau: im grossen Holzfass/Foudre, in neuen Barriques
Ausbaudauer: 26 Monate
Volumen: 14.0 %
Länder

Italien

Italien – wo Wein ein Lebensgefühl ist

Die italienischen Weinregionen sind äusserst vielfältig und so präsentieren sich auch ihre Weine. Etablierte Sorten wie Merlot, Syrah oder Sauvignon sind gerade einmal auf 15 Prozent der gesamten Rebfläche zu finden. Die restlichen 85 Prozent sind für autochthone, also einheimische Rebsorten reserviert. Über 2000 verschiedene Rebsorten wachsen unter unterschiedlichsten Bedingungen und werden mit verschiedenen Techniken zu Weinen, welche im internationalen Weinmarkt in der obersten Liga mitspielen, gekeltert.

Regionen

Piemont

Piemont: Trüffel, Nebbiolo und mehr

Die beschauliche Hügellandschaft der Langhe mit der Trüffelmetropole Alba als kulturellem Zentrum gehört zu den eindrücklichsten Wein-Kulturlandschaften überhaupt. Die enorme Aufmerksamkeit, welche die Nebbiolo-Crus aus Barbaresco und Barolo auf sich ziehen, lässt oft vergessen, dass das Piemont eine beeindruckende Weinvielfalt zu bieten hat. Etwa Dank Rotweinen aus anderen Sorten wie Barbera oder Dolcetto, dem verführerische Moscato d’Asti, aber auch Weissweinen aus Arneis oder Cortese.

Winzer

Cascina Morassino / R. & M. Bianco

Von weitem grüsst der markante Turm von Barbaresco hoch oben auf dem Plateau über dem Flusslauf des Tanaro. Mit seinen 36 Metern Höhe ist er der imposante Rest einer Befestigung, die vor ungefähr 1000 Jahren das Tal über dem Fluss beherrschte. Barbaresco ist aber nicht nur deswegen bekannt, sondern hauptsächlich auch wegen seines hervorragenden Weins mit gleichem Namen.

Roberto Biancos Weingut liegt mitten in der Lage Ovello, die zu den besten Crus der Region gehört. Gut 4 Hektaren wertvollen Reblandes nennt er sein Eigen, die mit den einheimischen Traubensorten Nebbiolo, Barbera und Dolcetto bestockt sind. Eine kleine Parzelle hat er 1999 versuchsweise mit Merlot bepflanzt. Daraus gibt es heute knapp 1500 Flaschen vollmundigen Vigna del Merlo. Aus den besten Nebbiolo-Reben entsteht der Barbaresco Ovello, ein Wein, der sich mit manchem berühmten Barolo messen kann. Dolcetto und Barbera beeindrucken mit ihrer Intensität, ihrem schönen Schmelz und langen Abgang.

Trauben

Nebbiolo

Stolzer Piemontese

Er ist der König des Piemonts: Aus Nebbiolo entstehen einige der gesuchtesten Tropfen Italiens. Seinen höchsten Ausdruck erreicht er im Barolo und Barbaresco. In der Jugend sind die säurestarken, tanninreichen Weine oft unnahbar. Doch mit der Reife entfalten sie ein ätherisches Bouquet von Kirsche, Lakritz, Veilchen und Rose, Trüffeln, Teer und Waldboden. Seinen Namen hat der Nebbiolo vom italienischen «nebbia», Nebel. Dies nicht etwa wegen des Wetters im Piemont, sondern nach dem weisslichen Film auf den reifen roten Beeren. Schon im 13. Jahrhundert wurde er erstmals unter dieser Bezeichnung erwähnt. Ähnlich wie der Pinot noir besitzt er die Fähigkeit, sein Terroir präzise widerzuspiegeln – aber nur, wenn es ihm an einem Ort wirklich behagt. So mag er kühle Klimazonen und kalkhaltige Böden. Natürlich hat man versucht, ihn zu verpflanzen, etwa nach Kalifornien. Die Ergebnisse waren enttäuschend. Am wohlsten fühlt er sich eben in den Hügeln Norditaliens.

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