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Baur au Lac Vins
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Roero Bric Volta

Roero Bric Volta

DOCG Piemonte, Malabaila di Canale, 2014

750 ml
CHF 16.–
Traubensorte: Nebbiolo, Arneis
Produzent: Malabaila di Canale
Herkunft: Italien / Piemont
Andere Jahrgänge:
CHF 16.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 35262714
Traubensorte: Nebbiolo, Arneis
Produzent: Malabaila di Canale
Herkunft: Italien / Piemont
Andere Jahrgänge:

Eigenschaften und Herkunft

Duft nach Sauerkirschen, Rosen und Veilchen mit einer leichten Würzigkeit machen Lust auf mehr. Am Gaumen wirkt er durch seine Tannine und die saftige Säure elegant und fest.

Angaben

Herkunft: Italien / Piemont
Traubensorte: Nebbiolo, Arneis
Genussreife: 2 bis 6 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Brasato di manzo al Barolo, Lammgigot aus dem Ofen, Saltimbocca, Vitello tonnato, Würzige Hartkäse, Spaghetti alla bolognese
Volumen: 14.0 %
Länder

Italien

Italien – wo Wein ein Lebensgefühl ist

Die italienischen Weinregionen sind äusserst vielfältig und so präsentieren sich auch ihre Weine. Etablierte Sorten wie Merlot, Syrah oder Sauvignon sind gerade einmal auf 15 Prozent der gesamten Rebfläche zu finden. Die restlichen 85 Prozent sind für autochthone, also einheimische Rebsorten reserviert. Über 2000 verschiedene Rebsorten wachsen unter unterschiedlichsten Bedingungen und werden mit verschiedenen Techniken zu Weinen, welche im internationalen Weinmarkt in der obersten Liga mitspielen, gekeltert.

Regionen

Piemont

Piemont: Trüffel, Nebbiolo und mehr

Die beschauliche Hügellandschaft der Langhe mit der Trüffelmetropole Alba als kulturellem Zentrum gehört zu den eindrücklichsten Wein-Kulturlandschaften überhaupt. Die enorme Aufmerksamkeit, welche die Nebbiolo-Crus aus Barbaresco und Barolo auf sich ziehen, lässt oft vergessen, dass das Piemont eine beeindruckende Weinvielfalt zu bieten hat. Etwa Dank Rotweinen aus anderen Sorten wie Barbera oder Dolcetto, dem verführerische Moscato d’Asti, aber auch Weissweinen aus Arneis oder Cortese.

Trauben

Arneis

Diese Mühe lohnt sich

Zum Namen des Arneis gibt es eine schöne Geschichte. Im Dialekt seiner Heimat, des Piemonts, bezeichnet das Wort „arnèis“ eine temperamentvolle Persönlichkeit, mit der nicht einfach auszukommen ist. Dasselbe gilt für die Rebsorte: Wer ihr das Beste entlocken will, muss sie anzupacken wissen, sonst zeigt sie nicht viel Persönlichkeit. Lange Zeit konnten das nur wenige – so wenige, dass der Arneis in den 1970er Jahren fast ausstarb. Heute erlebt er eine blühende Renaissance, vor allem in den Gebieten Roero und Langhe. Im Idealfall liefert er intensive Weissweine mit dem Aroma reifer Birnen, verhaltener Säure und rundem Mundgefühl. Am besten schmecken sie jung. Eine tolle Wahl zu Vitello tonnato!

Nebbiolo

Stolzer Piemontese

Er ist der König des Piemonts: Aus Nebbiolo entstehen einige der gesuchtesten Tropfen Italiens. Seinen höchsten Ausdruck erreicht er im Barolo und Barbaresco. In der Jugend sind die säurestarken, tanninreichen Weine oft unnahbar. Doch mit der Reife entfalten sie ein ätherisches Bouquet von Kirsche, Lakritz, Veilchen und Rose, Trüffeln, Teer und Waldboden. Seinen Namen hat der Nebbiolo vom italienischen «nebbia», Nebel. Dies nicht etwa wegen des Wetters im Piemont, sondern nach dem weisslichen Film auf den reifen roten Beeren. Schon im 13. Jahrhundert wurde er erstmals unter dieser Bezeichnung erwähnt. Ähnlich wie der Pinot noir besitzt er die Fähigkeit, sein Terroir präzise widerzuspiegeln – aber nur, wenn es ihm an einem Ort wirklich behagt. So mag er kühle Klimazonen und kalkhaltige Böden. Natürlich hat man versucht, ihn zu verpflanzen, etwa nach Kalifornien. Die Ergebnisse waren enttäuschend. Am wohlsten fühlt er sich eben in den Hügeln Norditaliens.