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Baur au Lac Vins
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Parker 97 Punkte
Solaia

Solaia

IGT Toscana, Antinori, 2007

750 ml
CHF 229.–
Traubensorte: Sangiovese, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc
Produzent: Marchesi Antinori
Herkunft: Italien / Toscana
Andere Jahrgänge:
CHF 229.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 35026707
Traubensorte: Sangiovese, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc
Produzent: Marchesi Antinori
Herkunft: Italien / Toscana
Andere Jahrgänge:

Eigenschaften und Herkunft

Dichter, komplexer Wein mit fruchtigen Düften und Noten von Kirschen und reifen roten Früchten, Lakritze, Kaffee und süssen Röstaromen. Am Gaumen präsentieren sich gut ausgewogene, geschmeidige Tannine. Angenehm würzig und mineralisch im Mund. Im langanhaltenden Abgang süsse Noten von Vanille und Kakao.

Angaben

Herkunft: Italien / Toscana
Lagenbezeichnung: Solaia
Traubensorte: Sangiovese, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc
Genussreife: 5 bis 20 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Châteaubriand, Filet Wellington, Rehrücken aus dem Ofen, Tagliatelle al tartufo
Vinifikation: vollständig entrappt, lange Maischegärung
Ernte: Handlese
Ausbau: in neuen Barriques, langer Ausbau
Ausbaudauer: 18 Monate
Volumen: 13.0 %
Länder

Italien

Italien – wo Wein ein Lebensgefühl ist

Die italienischen Weinregionen sind äusserst vielfältig und so präsentieren sich auch ihre Weine. Etablierte Sorten wie Merlot, Syrah oder Sauvignon sind gerade einmal auf 15 Prozent der gesamten Rebfläche zu finden. Die restlichen 85 Prozent sind für autochthone, also einheimische Rebsorten reserviert. Über 2000 verschiedene Rebsorten wachsen unter unterschiedlichsten Bedingungen und werden mit verschiedenen Techniken zu Weinen, welche im internationalen Weinmarkt in der obersten Liga mitspielen, gekeltert.

Regionen

Toscana

Toskana: Zurück zu Eleganz und Frische

Die dynamische Entwicklung des Weinbaus in der Toskana lässt sich am besten anhand des Chiantis aufzeigen. Noch vor 35 Jahren kam er als dünnes Gewächs in den berüchtigten, bastumflochtenen Grossflaschen auf den Markt, heute ist er ein Qualitätswein von beachtlichem Gehalt. Allerdings gibt es klare Anzeichen dafür, dass nicht nur die Chiantis, sondern auch die stilbildenden Gewächse aus Montalcino und der Maremma wieder weniger zur Opulenz, dafür zu mehr Bekömmlichkeit tendieren.

Trauben

Sangiovese

Inbegriff der Toskana

Chianti classico, Brunello di Montalcino, Vino nobile di Montepulciano – der Sangiovese steckt in allen klassischen Rotweinen der Toskana. Lange Zeit ging man davon aus, dass hier sein Geburtsort liege. Denn schon ab 1600 taucht er unter verschiedensten Synonymen in toskanischen Schriftstücken auf. Aber 2004 enthüllten Rebforscher, dass einer seiner Elternteile aus dem süditalienischen Kalabrien stammt. Heute ist er die meistgepflanzte Sorte Italiens. Neben der Toskana fühlt er sich auch in der Emilia-Romagna, den Marken oder Umbrien wohl. Er ist ein ausgesprochen liebenswerter Wein: Seine Aromen von Kirsche und Pflaume, Veilchen und Gewürzen werden ergänzt durch eine frische Säure und saftige Textur. Er überzeugt als fröhlicher, trinkiger Tropfen zu Pizza und Pasta ebenso wie als fassgereiftes Spitzengewächs. Mit den italienischen Auswanderern fand er den Weg nach Kalifornien und Argentinien. Jedoch brachte er es dort nicht zum selben Renommee.

Cabernet Sauvignon

Das Rückgrat des Bordeaux

Er gibt dem Bordeaux sein Rückgrat: Der Cabernet Sauvignon liefert tiefviolette Weine mit kraftvollem Tannin und schier endlosem Reifepotenzial. Er ist der Platzhirsch im Médoc und steckt in allen fünf Premiers Crus des Bordelais. In der Jugend wirkt er oft streng und unnahbar, doch mit fortschreitenden Jahren runden sich seine Gerbstoffe ab. Er wird herrlich samtig und bewahrt dabei doch stets seine Frische. Zu den typischen Aromen zählen Cassis, Graphit und Zedernholz. Wo immer Cabernet Sauvignon ist, ist Merlot nicht weit. Er ergänzt die kernige Struktur des Cabernet durch Weichheit, Frucht und Fülle. Der Cabernet Sauvignon ist die meistexportierte Rebe der Welt. Überzeugende Qualitäten liefert er in Italien als Zutat der Supertuscans oder als Flaggschiffsorte Kaliforniens. Dort betitelt man ihn liebevoll «Cab Sauv». Fleischfans aufgepasst: Er begleitet fantastisch ein grilliertes Entrecôte. Der Stammbaum des Cabernet Sauvignon überrascht: Seine Eltern sind Cabernet franc und der weisse Sauvignon blanc. 

Cabernet Franc

Urvater der Bordeaux-Sorten

Der Cabernet franc ist eine der ältesten Sorten des Bordelais und Elternteil dreier anderer roter Trauben im Bordeaux-Sortenmix: Cabernet Sauvignon, Merlot und Carmenère. Man erkennt ihn an seinem komplex-würzigen Bouquet von Himbeere, Graphit, Veilchen, Lakritz und weissem Pfeffer. Dazu zeigt er runde, knackige Gerbstoffe, die weniger streng ausfallen als jene des Cabernet Sauvignon. Während der Cabernet franc in Bordeaux stets als Teil einer Assemblage auftritt, wird er an der Loire solo gekeltert. Die renommiertesten Appellationen heissen Chinon und Bourgueil. Seinen Ursprung hat der Cabernet übrigens nicht in Bordeaux, sondern im spanischen Baskenland. Den Namen Cabernet verdankt er dem Lateinischen «carbon», schwarz.

Bewertung

Parker

97