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Baur au Lac Vins
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Vino Nobile di Montepulciano
Vegan

Vino Nobile di Montepulciano

DOCG, Podere Le Bèrne, 2014

375 ml
CHF 15.80
Traubensorte: Prugnolo gentile, Mammolo, Colorino
Produzent: Podere Le Bèrne / Fam. Natalini
Herkunft: Italien / Toscana / Vino Nobile di Montepulciano
Andere Flaschengrössen:
Andere Jahrgänge:
CHF 15.80
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 35180314
Traubensorte: Prugnolo gentile, Mammolo, Colorino
Produzent: Podere Le Bèrne / Fam. Natalini
Herkunft: Italien / Toscana / Vino Nobile di Montepulciano
Andere Flaschengrössen:
Andere Jahrgänge:

Eigenschaften und Herkunft

Ausgeprägter Duft nach Waldbeeren, Kirschen und Vanille. Am Gaumen ausgewogen und vollmundig mit gut integrierten, feinen Gerbstoffen, die dem Wein eine gute Struktur verleihen. Intensiv im Geschmack mit langem Abgang.

Angaben

Herkunft: Italien / Toscana / Vino Nobile di Montepulciano
Produzent: Podere Le Bèrne / Fam. Natalini
Traubensorte: Prugnolo gentile, Mammolo, Colorino
Genussreife: 3 bis 8 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Brasato di manzo al Barolo, Kalte Fleischplatte, Trockenfleisch, Lammrückenfilet an Kräuterjus, Saltimbocca, Würzige Hartkäse, Risotto mit Steinpilzen
Vinifikation: lange Maischegärung, Überpumpen des Tresterhuts
Böden: Pliozän-Böden mit fossilen Muschelschalen und Steinen durchsetzt
Ernte: Handlese, Strenge Selektion
Ausbau: in neuen Barriques, einige Monate Flaschenlagerung
Ausbaudauer: 24 Monate
Volumen: 14.0 %
Länder

Italien

Italien – wo Wein ein Lebensgefühl ist

Die italienischen Weinregionen sind äusserst vielfältig und so präsentieren sich auch ihre Weine. Etablierte Sorten wie Merlot, Syrah oder Sauvignon sind gerade einmal auf 15 Prozent der gesamten Rebfläche zu finden. Die restlichen 85 Prozent sind für autochthone, also einheimische Rebsorten reserviert. Über 2000 verschiedene Rebsorten wachsen unter unterschiedlichsten Bedingungen und werden mit verschiedenen Techniken zu Weinen, welche im internationalen Weinmarkt in der obersten Liga mitspielen, gekeltert.

Regionen

Toscana

Toskana: Zurück zu Eleganz und Frische

Die dynamische Entwicklung des Weinbaus in der Toskana lässt sich am besten anhand des Chiantis aufzeigen. Noch vor 35 Jahren kam er als dünnes Gewächs in den berüchtigten, bastumflochtenen Grossflaschen auf den Markt, heute ist er ein Qualitätswein von beachtlichem Gehalt. Allerdings gibt es klare Anzeichen dafür, dass nicht nur die Chiantis, sondern auch die stilbildenden Gewächse aus Montalcino und der Maremma wieder weniger zur Opulenz, dafür zu mehr Bekömmlichkeit tendieren.

Trauben

Colorino

Bringt Farbe in’s Spiel 

Bei dieser roten Rebsorte ist der Name Programm. Die Beeren werden hauptsächlich zum färben von Weinen eingesetzt, denn der dunkle Saft  aus den fleischigen Colorino-Trauben gibt schon in kleinsten Mengen dem Verschnittwein eine schöne und tiefe Farbe. Vom Chianti bis zum Vino Nobile de Montepulciano profitieren viele verschiedene Weine vom Colorino, welcher in allen Ecken der Toskana sowie in der Region Umbrien kultiviert wird. Colorino wächst sogar wild in den Wäldern und manchmal verfärbt sich auch das Laub des Rebstocks komplett rot. 
Reinsortige Weine aus dieser Rebe sind selten zu finden; viel zu sehr wird ihr Farbintensität von vielen verschiedenen Winzern und Weinen geschätzt. 
 

Mammolo

Blumen für die Nase

Die rote Rebsorte Mammolo stammt aus Italien und erbringt Rotweine mit deutlichem Veilchenduft – womit sich ihr Name schnell erklärt, heisst  das Veilchen im Italienischen doch „mammole“.

Diese Rebe ist unter vielen verschiedenen Synonymen bekannt, unter anderem – und wohl auch bekannter – Malvasia.

Auf Korsika, wo sie auf einer Fläche von Rund 800 Hektar angebaut wird, ist Mammolo unter der Bezeichnung Sciaccarello bekannt und wird dort gerne mit Sangiovese, der dort Nielluccio heisst, verschnitten. Nach Korsika verschlug es Mammolo vermutlich als genuesische Kaufleute weite Teile des Mittelmeerhandels beherrschten. Sie brachten die (vermutlich) aus der Toskana stammende Rebe auf die Insel, wo diese sich rasch wohl fühlte und etablierte.
In Italien ist die Rebe heute nur noch selten zu finden. Die bestockte Rebfläche liegt landesweit insgesamt bei höchstens 200 Hektar. 
 

Prugnolo gentile

Inbegriff der Toskana

Chianti classico, Brunello di Montalcino, Vino nobile di Montepulciano – der Sangiovese steckt in allen klassischen Rotweinen der Toskana. Lange Zeit ging man davon aus, dass hier sein Geburtsort liege. Denn schon ab 1600 taucht er unter verschiedensten Synonymen in toskanischen Schriftstücken auf. Aber 2004 enthüllten Rebforscher, dass einer seiner Elternteile aus dem süditalienischen Kalabrien stammt. Heute ist er die meistgepflanzte Sorte Italiens. Neben der Toskana fühlt er sich auch in der Emilia-Romagna, den Marken oder Umbrien wohl. Er ist ein ausgesprochen liebenswerter Wein: Seine Aromen von Kirsche und Pflaume, Veilchen und Gewürzen werden ergänzt durch eine frische Säure und saftige Textur. Er überzeugt als fröhlicher, trinkiger Tropfen zu Pizza und Pasta ebenso wie als fassgereiftes Spitzengewächs. Mit den italienischen Auswanderern fand er den Weg nach Kalifornien und Argentinien. Jedoch brachte er es dort nicht zum selben Renommee.

Bewertung

Vinum

16