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Amarone della Valpolicella Classico Superiore
Nur noch 2 Flaschen

Amarone della Valpolicella Classico Superiore

DOC, Giuseppe Quintarelli, 1985

750 ml
Traubensorte: Corvina, Rondinella, Sangiovese, Molinara
Produzent: Diverse
Herkunft: Italien / Veneto / Amarone
Andere Jahrgänge:
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 35226785
Traubensorte: Corvina, Rondinella, Sangiovese, Molinara
Produzent: Diverse
Herkunft: Italien / Veneto / Amarone
Andere Jahrgänge:

Angaben

Herkunft: Italien / Veneto / Amarone
Traubensorte: Corvina, Rondinella, Sangiovese, Molinara
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Volumen: 13.0 %
Hinweis: Enthält Sulfite
Länder

Italien

Italien – wo Wein ein Lebensgefühl ist

Die italienischen Weinregionen sind äusserst vielfältig und so präsentieren sich auch ihre Weine. Etablierte Sorten wie Merlot, Syrah oder Sauvignon sind gerade einmal auf 15 Prozent der gesamten Rebfläche zu finden. Die restlichen 85 Prozent sind für autochthone, also einheimische Rebsorten reserviert. Über 2000 verschiedene Rebsorten wachsen unter unterschiedlichsten Bedingungen und werden mit verschiedenen Techniken zu Weinen, welche im internationalen Weinmarkt in der obersten Liga mitspielen, gekeltert.

Regionen

Veneto

Venetien: Land des Amarone und Prosecco

Das Veneto reicht von den hügeligen Alpen-Ausläufern über die flache Poebene bis zum Golf von Venedig an der Adriaküste. Vor allem zwei Weintypen haben hier in den letzten Jahren spektakuläre Erfolge feiern können: Beeindrucken die Amarone-Gewächse mit ihrer opulenten Fülle und Wucht, so gefallen die fröhlich schäumenden Proseccos mit ihrer traubenfruchtigen Frische. Das Gebiet bringt aber auch trinkige Alltagsweine wie den weissen Soave oder den roten Bardolino.

Trauben

Rondinella

Robuste Traube

Die kirschfruchtige rote Rondinella ist die Nummer zwei im Bunde der Amarone-Trauben. Traditionell nimmt die Corvina die Hauptrolle ein; die dritte Geige spielt die Molinara. Was Winzer an der Rondinella schätzen: Sie ist ausserordentlich widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten. Dies ist wichtig, weil die Trauben für Amarone vor der Kelterung einige Monate lang getrocknet werden. Zwar geschieht das in gut durchlüfteten Räumen, dennoch ist es von Vorteil, wenn die Beeren erst gar nicht anfällig für die Folgen eventueller Feuchtigkeit sind. Rondinella steckt auch im Süsswein Recioto, der zweiten Spezialität des Valpolicella-Gebiets, sowie im Bardolino, dem Hauswein des nahen Gardasees. 

Sangiovese

Inbegriff der Toskana

Chianti classico, Brunello di Montalcino, Vino nobile di Montepulciano – der Sangiovese steckt in allen klassischen Rotweinen der Toskana. Lange Zeit ging man davon aus, dass hier sein Geburtsort liege. Denn schon ab 1600 taucht er unter verschiedensten Synonymen in toskanischen Schriftstücken auf. Aber 2004 enthüllten Rebforscher, dass einer seiner Elternteile aus dem süditalienischen Kalabrien stammt. Heute ist er die meistgepflanzte Sorte Italiens. Neben der Toskana fühlt er sich auch in der Emilia-Romagna, den Marken oder Umbrien wohl. Er ist ein ausgesprochen liebenswerter Wein: Seine Aromen von Kirsche und Pflaume, Veilchen und Gewürzen werden ergänzt durch eine frische Säure und saftige Textur. Er überzeugt als fröhlicher, trinkiger Tropfen zu Pizza und Pasta ebenso wie als fassgereiftes Spitzengewächs. Mit den italienischen Auswanderern fand er den Weg nach Kalifornien und Argentinien. Jedoch brachte er es dort nicht zum selben Renommee.

Corvina

Es bleibt alles in der Familie

Diese Dreigestirn ist unzertrennlich: die rote Corvina-Traube und ihre genetischen Nachkommen Rondinella und Molinara. Ihre Wiege liegt im Valpolicella im norditalienischen Veneto. Dort werden sie zusammen sie zu den Flaggschiffweinen der Region verarbeitet, dem opulenten Amarone und dem süssen Recioto. Das Prinzip ist jeweils das Gleiche: Der Winzer trocknet die Trauben nach der Ernte während einigen Monaten an. So verdunstet das Wasser in den Beeren, und der Zucker konzentriert sich, ähnlich wie bei Rosinen. Stets spielt die Corvina dabei die Hauptrolle. Sie glänzt durch eine tiefrote Farbe, saftige Sauerkirschfrucht und sanftes Tannin. Dieselben Qualitäten steuert sie dem Bardolino bei, einem trockenen Roten vom nahen Gardasee. Gewagter Tipp: Probieren Sie Amarone zum grillierten Wagyu Beef.

Molinara

Zufrieden in der Nebenrolle

Kennen Sie den weisslichen Film, der sich auf reifen Zwetschgen bildet? Das hat die Natur so eingerichtet, um die Früchte vor dem Austrocknen zu schützen. Dasselbe Phänomen beobachtet man bei der Molinara-Traube. Zum Zeitpunkt der Ernte sehen die roten Beeren aus, als seien sie mit Mehl bestäubt. Daher hat die Sorte ihren Namen: vom italienischen «mulino», auf Deutsch Mühle. Doch taucht die Molinara nur selten auf der Weinetikette auf. Die Traube ist der kleinste Bestandteil im Sortenmix des Amarone und Recioto, den Spezialitäten des norditalienischen Valpolicella. Auch im Bardolino, einem trockenen Roten vom Gardasee, mischt sie unauffällig mit.

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