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Baur au Lac Vins
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Amarone della Valpolicella La Bastia
Vegan

Amarone della Valpolicella La Bastia

DOP, Cantine Tinazzi, 2013

750 ml
CHF 53.50
Traubensorte: Corvina, Corvinone, Rondinella, Molinara
Produzent: Casa Vitivinicola Tinazzi
Herkunft: Italien / Veneto / Amarone
CHF 53.50
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 35067713
Traubensorte: Corvina, Corvinone, Rondinella, Molinara
Produzent: Casa Vitivinicola Tinazzi
Herkunft: Italien / Veneto / Amarone

Beschreibung

Durch das Dekantieren entfaltet sich eine komplexe Aromenpalette. Spürbar sind Düfte nach roten Früchten wie Pflaumen und Zwetschgen, eine leichte Würze, aber auch balsamische Noten und eine Spur dunkle Schokolade. Am Gaumen präsentiert er sich voll und weich, mit einer bemerkenswerten Struktur. Ein eleganter, ausgewogener Wein!

Angaben

Herkunft: Italien / Veneto / Amarone
Traubensorte: Corvina, Corvinone, Rondinella, Molinara
Genussreife: 3 bis 8 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Brasato di manzo al Barolo, Châteaubriand, Filet Wellington, Kaninchenragout mit Oliven, Lammgigot aus dem Ofen, Saltimbocca, Würzige Hartkäse
Vinifikation: vollständig entrappt, lange Maischegärung
Ernte: Handlese mit gleichz.Traubenselektion, Antrocknen der Trauben
Ausbau: im grossen Holzfass/Foudre, in teils neuen und gebrauchten Barriques, ein Teil im Barrique/ Pièces, einige Monate Flaschenlagerung
Abfüllung: Filtration
Ausbaudauer: 24 Monate
Volumen: 15.0 %
Länder

Italien

Italien – wo Wein ein Lebensgefühl ist

Die italienischen Weinregionen sind äusserst vielfältig und so präsentieren sich auch ihre Weine. Etablierte Sorten wie Merlot, Syrah oder Sauvignon sind gerade einmal auf 15 Prozent der gesamten Rebfläche zu finden. Die restlichen 85 Prozent sind für autochthone, also einheimische Rebsorten reserviert. Über 2000 verschiedene Rebsorten wachsen unter unterschiedlichsten Bedingungen und werden mit verschiedenen Techniken zu Weinen, welche im internationalen Weinmarkt in der obersten Liga mitspielen, gekeltert.

Regionen

Veneto

Venetien: Land des Amarone und Prosecco

Das Veneto reicht von den hügeligen Alpen-Ausläufern über die flache Poebene bis zum Golf von Venedig an der Adriaküste. Vor allem zwei Weintypen haben hier in den letzten Jahren spektakuläre Erfolge feiern können: Beeindrucken die Amarone-Gewächse mit ihrer opulenten Fülle und Wucht, so gefallen die fröhlich schäumenden Proseccos mit ihrer traubenfruchtigen Frische. Das Gebiet bringt aber auch trinkige Alltagsweine wie den weissen Soave oder den roten Bardolino.

Trauben

Corvinone

Geboren für die Nebenrolle

Der dunkelfarbige, säurebetonte Corvinone aus dem Veneto wird fast nie reinsortig gekeltert. Stattdessen ist er Teil des Rebsortenmixes für Amarone. Für diesen opulenten Tropfen aus dem Valpolicella-Gebiet werden die Trauben angetrocknet – und dafür eignet sich der Corvinone hervorragend. Denn seine Beeren sind gross, so dass sie nicht zu sehr einschrumpeln. Und die Trauben wachsen lockerbeerig und faulen daher weniger schnell als Beeren, die zu dicht aufeinandersitzen. Man findet den Corvinone  auch im Bardolino, einem trockenen Roten vom Gardasee.

Rondinella

Robuste Traube

Die kirschfruchtige rote Rondinella ist die Nummer zwei im Bunde der Amarone-Trauben. Traditionell nimmt die Corvina die Hauptrolle ein; die dritte Geige spielt die Molinara. Was Winzer an der Rondinella schätzen: Sie ist ausserordentlich widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten. Dies ist wichtig, weil die Trauben für Amarone vor der Kelterung einige Monate lang getrocknet werden. Zwar geschieht das in gut durchlüfteten Räumen, dennoch ist es von Vorteil, wenn die Beeren erst gar nicht anfällig für die Folgen eventueller Feuchtigkeit sind. Rondinella steckt auch im Süsswein Recioto, der zweiten Spezialität des Valpolicella-Gebiets, sowie im Bardolino, dem Hauswein des nahen Gardasees. 

Molinara

Zufrieden in der Nebenrolle

Kennen Sie den weisslichen Film, der sich auf reifen Zwetschgen bildet? Das hat die Natur so eingerichtet, um die Früchte vor dem Austrocknen zu schützen. Dasselbe Phänomen beobachtet man bei der Molinara-Traube. Zum Zeitpunkt der Ernte sehen die roten Beeren aus, als seien sie mit Mehl bestäubt. Daher hat die Sorte ihren Namen: vom italienischen «mulino», auf Deutsch Mühle. Doch taucht die Molinara nur selten auf der Weinetikette auf. Die Traube ist der kleinste Bestandteil im Sortenmix des Amarone und Recioto, den Spezialitäten des norditalienischen Valpolicella. Auch im Bardolino, einem trockenen Roten vom Gardasee, mischt sie unauffällig mit.

Corvina

Es bleibt alles in der Familie

Diese Dreigestirn ist unzertrennlich: die rote Corvina-Traube und ihre genetischen Nachkommen Rondinella und Molinara. Ihre Wiege liegt im Valpolicella im norditalienischen Veneto. Dort werden sie zusammen sie zu den Flaggschiffweinen der Region verarbeitet, dem opulenten Amarone und dem süssen Recioto. Das Prinzip ist jeweils das Gleiche: Der Winzer trocknet die Trauben nach der Ernte während einigen Monaten an. So verdunstet das Wasser in den Beeren, und der Zucker konzentriert sich, ähnlich wie bei Rosinen. Stets spielt die Corvina dabei die Hauptrolle. Sie glänzt durch eine tiefrote Farbe, saftige Sauerkirschfrucht und sanftes Tannin. Dieselben Qualitäten steuert sie dem Bardolino bei, einem trockenen Roten vom nahen Gardasee. Gewagter Tipp: Probieren Sie Amarone zum grillierten Wagyu Beef.

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