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Baur au Lac Vins
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Valpolicella Pojega Ripasso

Valpolicella Pojega Ripasso

DOC, Guerrieri Rizzardi, 2015

750 ml
CHF 18.50
Traubensorte: Corvina, Molinara, Rondinella, Corvinone, Merlot
Produzent: Guerrieri Rizzardi
Herkunft: Italien / Veneto / Valpolicella Superiore Ripasso
Andere Jahrgänge:
CHF 18.50
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 35078715
Traubensorte: Corvina, Molinara, Rondinella, Corvinone, Merlot
Produzent: Guerrieri Rizzardi
Herkunft: Italien / Veneto / Valpolicella Superiore Ripasso
Andere Jahrgänge:

Eigenschaften und Herkunft

Intensiv rubinrote Farbe. Erinnert an Waldfrüchte und Kirschen, die um die Weingärten der besitzeigenen Villa in Negrar wachsen. In guten Jahrgängen sind bei diesem eleganten Wein zudem Düfte von Trüffeln unverkennbar. Mit seinem abgerundeten und harmonischen Geschmack, seiner Reinheit und seinem an Röstaromen erinnernden reichen Bouquet muss dieser Wein einer enormen Nachfrage gerecht werden.

Angaben

Herkunft: Italien / Veneto / Valpolicella Superiore Ripasso
Produzent: Guerrieri Rizzardi
Traubensorte: Corvina, Molinara, Rondinella, Corvinone, Merlot
Genussreife: 2 bis 5 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Fegato alla veneziana, Saltimbocca, Scaloppine di vitello al limone, Spaghetti con sugo al basilico
Vinifikation: lange Maischegärung
Böden: Lehm- und kalkhaltig
Ernte: Handlese
Ausbau: im grossen Holzfass/Foudre
Volumen: 14.0 %
Restzucker: 5 g/l
Länder

Italien

Italien – wo Wein ein Lebensgefühl ist

Die italienischen Weinregionen sind äusserst vielfältig und so präsentieren sich auch ihre Weine. Etablierte Sorten wie Merlot, Syrah oder Sauvignon sind gerade einmal auf 15 Prozent der gesamten Rebfläche zu finden. Die restlichen 85 Prozent sind für autochthone, also einheimische Rebsorten reserviert. Über 2000 verschiedene Rebsorten wachsen unter unterschiedlichsten Bedingungen und werden mit verschiedenen Techniken zu Weinen, welche im internationalen Weinmarkt in der obersten Liga mitspielen, gekeltert.

Regionen

Veneto

Venetien: Land des Amarone und Prosecco

Das Veneto reicht von den hügeligen Alpen-Ausläufern über die flache Poebene bis zum Golf von Venedig an der Adriaküste. Vor allem zwei Weintypen haben hier in den letzten Jahren spektakuläre Erfolge feiern können: Beeindrucken die Amarone-Gewächse mit ihrer opulenten Fülle und Wucht, so gefallen die fröhlich schäumenden Proseccos mit ihrer traubenfruchtigen Frische. Das Gebiet bringt aber auch trinkige Alltagsweine wie den weissen Soave oder den roten Bardolino.

Trauben

Rondinella

Robuste Traube

Die kirschfruchtige rote Rondinella ist die Nummer zwei im Bunde der Amarone-Trauben. Traditionell nimmt die Corvina die Hauptrolle ein; die dritte Geige spielt die Molinara. Was Winzer an der Rondinella schätzen: Sie ist ausserordentlich widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten. Dies ist wichtig, weil die Trauben für Amarone vor der Kelterung einige Monate lang getrocknet werden. Zwar geschieht das in gut durchlüfteten Räumen, dennoch ist es von Vorteil, wenn die Beeren erst gar nicht anfällig für die Folgen eventueller Feuchtigkeit sind. Rondinella steckt auch im Süsswein Recioto, der zweiten Spezialität des Valpolicella-Gebiets, sowie im Bardolino, dem Hauswein des nahen Gardasees. 

Corvinone

Geboren für die Nebenrolle

Der dunkelfarbige, säurebetonte Corvinone aus dem Veneto wird fast nie reinsortig gekeltert. Stattdessen ist er Teil des Rebsortenmixes für Amarone. Für diesen opulenten Tropfen aus dem Valpolicella-Gebiet werden die Trauben angetrocknet – und dafür eignet sich der Corvinone hervorragend. Denn seine Beeren sind gross, so dass sie nicht zu sehr einschrumpeln. Und die Trauben wachsen lockerbeerig und faulen daher weniger schnell als Beeren, die zu dicht aufeinandersitzen. Man findet den Corvinone  auch im Bardolino, einem trockenen Roten vom Gardasee.

Corvina

Es bleibt alles in der Familie

Diese Dreigestirn ist unzertrennlich: die rote Corvina-Traube und ihre genetischen Nachkommen Rondinella und Molinara. Ihre Wiege liegt im Valpolicella im norditalienischen Veneto. Dort werden sie zusammen sie zu den Flaggschiffweinen der Region verarbeitet, dem opulenten Amarone und dem süssen Recioto. Das Prinzip ist jeweils das Gleiche: Der Winzer trocknet die Trauben nach der Ernte während einigen Monaten an. So verdunstet das Wasser in den Beeren, und der Zucker konzentriert sich, ähnlich wie bei Rosinen. Stets spielt die Corvina dabei die Hauptrolle. Sie glänzt durch eine tiefrote Farbe, saftige Sauerkirschfrucht und sanftes Tannin. Dieselben Qualitäten steuert sie dem Bardolino bei, einem trockenen Roten vom nahen Gardasee. Gewagter Tipp: Probieren Sie Amarone zum grillierten Wagyu Beef.

Merlot

Everybody’s darling

Der Merlot ist das charmanteste Mitglied der Bordeaux-Familie. Er brilliert mit satter Farbe, duftiger Fülle, samtigen Gerbstoffen und süsser, pflaumiger Frucht. Selbst dem Winzer macht er’s leicht, denn auch in kühlen Jahren reift er problemlos aus. Dies im Gegensatz zum strengeren Cabernet Sauvignon, welchen er als Assemblagepartner ergänzt. Seine guten Eigenschaften haben den Merlot über die Grenzen hinaus berühmt gemacht. Er ist mit über 100‘000 Hektar die meistgepflanzte Traube Frankreichs. Grosse Flächen belegt er auch in Kalifornien, Italien, Australien und neuerdings in Osteuropa. Sein einziger Haken: Reinsortig gerät Merlot nur selten gross. Mit seinem Charme geht häufig ein Mangel an Substanz einher. Nur die besten Exemplare gewinnen mit der Reife. Sie entwickeln dann komplexe Noten von Leder und Trüffel. Das gelingt unter anderem den Spitzengewächsen der Bordeaux-Appellation Pomerol und des Tessins.

Molinara

Zufrieden in der Nebenrolle

Kennen Sie den weisslichen Film, der sich auf reifen Zwetschgen bildet? Das hat die Natur so eingerichtet, um die Früchte vor dem Austrocknen zu schützen. Dasselbe Phänomen beobachtet man bei der Molinara-Traube. Zum Zeitpunkt der Ernte sehen die roten Beeren aus, als seien sie mit Mehl bestäubt. Daher hat die Sorte ihren Namen: vom italienischen «mulino», auf Deutsch Mühle. Doch taucht die Molinara nur selten auf der Weinetikette auf. Die Traube ist der kleinste Bestandteil im Sortenmix des Amarone und Recioto, den Spezialitäten des norditalienischen Valpolicella. Auch im Bardolino, einem trockenen Roten vom Gardasee, mischt sie unauffällig mit.

Genussprofil
Nasenprofil
Intensität
1
2
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6
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Blumigkeit
1
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Fruchtigkeit
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10
Würzigkeit
1
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Holzeinfluss
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Komplexität
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Gaumenprofil
Auftaktfülle
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Säure / Saftigkeit
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6
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Tannine
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Körper
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Abgangslänge
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