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Salzberg
Bio/biodynamisch zertifiziert

Salzberg

Gernot Heinrich, 2000

750 ml
Traubensorte: Merlot, Zweigelt, Blaufränkisch, Syrah
Produzent: Gernot Heinrich
Herkunft: Österreich / Burgenland / Neusiedlersee
Andere Jahrgänge:
Produkt vergriffen
Artikel-Nr. 40042700
Traubensorte: Merlot, Zweigelt, Blaufränkisch, Syrah
Produzent: Gernot Heinrich
Herkunft: Österreich / Burgenland / Neusiedlersee
Andere Jahrgänge:

Eigenschaften und Herkunft

Komplexe Düfte nach Mocca, dunklen Beeren und Dörrobst. Am Gaumen eine feine Würze begleitet von einer einladenden Fruchtsüsse, Seidigkeit und reifen Tanninen.

Angaben

Herkunft: Österreich / Burgenland / Neusiedlersee
Produzent: Gernot Heinrich
Lagenbezeichnung: Salzberg
Traubensorte: Merlot, Zweigelt, Blaufränkisch, Syrah
Genussreife: 1 bis 5 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Vinifikation: Gärung im Holzfass, Überpumpen des Tresterhuts, Untertauchen des Tresterhuts
Ernte: Handlese, Strenge Selektion
Ausbau: in neuen Barriques
Ausbaudauer: 30 Monate
Volumen: 14.0 %
Länder

Österreich

Österreich – kostbare, für alle zugängliche Kultur

Österreich zeichnet sich durch eine unglaubliche topographische Vielfalt aus. Eine flache Steppenlandschaft im Osten des Landes, Wälder und Hügel in den alpinen Regionen, Feuchtgebiete und mediterran anmutende Landschaften im Süden. Dazu viel Tradition und noch mehr Liebe. Es erstaunt wenig, dass auch die Römer Freude an diesem Fleckchen Erde fanden und den Weinbau kultivierten. Klein und fein – das ist österreichischer Wein.

Regionen

Burgenland

Burgenland: Rote, süsse und andere Wunder

Das Burgenland wird in Österreich gerne als die Neue Weinwelt bezeichnet. Tatsächlich waren die Weine von hier – Ausnahmen wie der edelsüsse Ruster Ausbruch bestätigen die Regel – noch vor 20 Jahren fast unbekannt. Heute reifen hier die gehaltvollsten Rotweine Österreichs. Und auch die Süssweinszene agiert auf so hohem Niveau wie nie zuvor. Selbst die Weissen sind – etwa am Leithagebirge – im Aufschwung. Die Basis für dieses Weinwunder sind die verschiedenen Terroirs, die das Land einem komplexen Puzzle gleich, überziehen.

Unterregionen

Neusiedlersee

Neusiedlersee: Dunkelrot und edelsüss

Bevor Ende der 80er Jahre der Eiserne Vorhang fiel, lagen die Weingärten des Neusiedlersees am Ende der westlichen Welt. Inzwischen sind sie schon fast ins Zentrum Europas gerückt. Das neue Selbstbewusstsein der Winzer hat hier in den letzten 25 Jahren einen beeindruckenden Qualitätsboom ausgelöst. Konzentrierte Rotweine aus der Sorte Zweigelt gehören ebenso zu den Spezialitäten dieses Gebietes wie die edelsüssen Weine, die in direkter Nähe des Sees reifen.

Trauben

Merlot

Everybody’s darling

Der Merlot ist das charmanteste Mitglied der Bordeaux-Familie. Er brilliert mit satter Farbe, duftiger Fülle, samtigen Gerbstoffen und süsser, pflaumiger Frucht. Selbst dem Winzer macht er’s leicht, denn auch in kühlen Jahren reift er problemlos aus. Dies im Gegensatz zum strengeren Cabernet Sauvignon, welchen er als Assemblagepartner ergänzt. Seine guten Eigenschaften haben den Merlot über die Grenzen hinaus berühmt gemacht. Er ist mit über 100‘000 Hektar die meistgepflanzte Traube Frankreichs. Grosse Flächen belegt er auch in Kalifornien, Italien, Australien und neuerdings in Osteuropa. Sein einziger Haken: Reinsortig gerät Merlot nur selten gross. Mit seinem Charme geht häufig ein Mangel an Substanz einher. Nur die besten Exemplare gewinnen mit der Reife. Sie entwickeln dann komplexe Noten von Leder und Trüffel. Das gelingt unter anderem den Spitzengewächsen der Bordeaux-Appellation Pomerol und des Tessins.

Zweigelt

Schmeichler mit Rückgrat

Der Zweigelt ist ein österreichisches Original. Fritz Zweigelt kreuzte ihn 1922 an der Obst- und Weinbauschule Klosterneuburg aus den roten Sorten Blaufränkisch und Saint Laurent. Die Hauptqualität des Zweigelt? Er ist fabelhaft trinkig. Mit seiner überschwänglichen Beerenfrucht und der saftigen Struktur passt er wie kein Zweiter zum genüsslichen Lebensstil unserer österreichischen Nachbarn. Man denke etwa an eine herzhafte Brettljause im Buschenschank. Er lässt sich aber auch bestens mit anderen Traubensorten assemblieren und für mehr Rückgrat im Holzfass ausbauen. Kein Wunder, ist er die meistangebaute Rebsorte Austrias. Kurios: Auf der japanischen Insel Hokkaido wachsen 230 Hektar Zweigelt.

Blaufränkisch

Von warmen Winden umweht

Der Blaufränkisch fühlt sich im Burgenland und im angrenzenden Ungarn pudelwohl. Gestreichelt von den warmen Winden der pannonischen Tiefebene und geschützt von Hügeln und Bergen können die Trauben voll ausreifen. Sie ergeben feine, dunkelbeerige, gut strukturierte Rotweine. Je nach Geschmack keltert der Winzer sie leicht und fruchtig oder zieht sie im Holzfass zu firmen, pfeffrigen Tropfen heran. Sie sind für die Reife prädestiniert und passen exzellent zu Fleisch- und Wildgerichten. Der Name dieser Rebe täuscht übrigens: «Fränkisch» nannte man im Mittelalter Reben aus dem süddeutschen Raum. Sie galten als besonders hochwertig. Der Blaufränkisch aber ist ein Ureinwohner von Österreich-Ungarn. In Ungarn, wo man ihn Kékfrankos nennt, belegt er sogar doppelt so viel Rebfläche wie in Austria. Manche Produzenten machen Wein auf beiden Seiten der Grenze.

Syrah

Ein Hauch von Pfeffer

Hartnäckig hält sich die Legende, die Rebsorte Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Doch Rebforscher zeigten, dass es sich um eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten handelt: der roten Dureza aus dem Rhonetal und der weissen Mondeuse blanche aus Savoyen. Tropfen aus Syrah sind sanft und konzentriert, duften nach dunklen Beeren, Veilchen und Lakritz und verblüffen mit einer pikanten Note von weissem Pfeffer. Reinsortig findet man sie an der nördlichen Rhone, etwa in den Appellationen Hermitage oder Côte Rôtie, sowie im Schweizer Wallis. Im südlichen Rhonetal wird Syrah gerne mit Grenache und Mourvèdre vermählt. Bereits 1832 brachte ein Franzose die Sorte nach Australien, wo sie zum Emblem des nationalen Weinbaus wurde. Dort entstehen die wuchtigsten Versionen mit typischen Noten von Teer und Schokolade.

Genussprofil
Nasenprofil
Intensität
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Blumigkeit
1
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5
6
7
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9
10
Fruchtigkeit
1
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5
6
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8
9
10
Würzigkeit
1
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10
Holzeinfluss
1
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Komplexität
1
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9
10
Gaumenprofil
Auftaktfülle
1
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9
10
Säure / Saftigkeit
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10
Tannine
1
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Körper
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Abgangslänge
1
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6
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8
9
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