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Serra Quinta das Maias

Serra Quinta das Maias

DO Dao, Quinta das Maias, 2010

750 ml
Traubensorte: Jaen, Touriga Nacional, Alfrocheiro Preto, Tinta Amarel, Tinta Roriz
Produzent: Quinta das Maias
Herkunft: Portugal / Dão
Produkt vergriffen
Artikel-Nr. 39022710
Traubensorte: Jaen, Touriga Nacional, Alfrocheiro Preto, Tinta Amarel, Tinta Roriz
Produzent: Quinta das Maias
Herkunft: Portugal / Dão

Eigenschaften und Herkunft

Klares, leuchtendes Rubinrot. Intensiv fruchtiges Bukett nach reifen wilden Brombeeren, schwarzen Johannisbeeren sowie eingelegte Kirschen, begleitet von einer feine Vanillenote. Am Gaumen ist er süffig, kraftvoll und doch elegant; mit einer feinen Würznote, weichen Tanninen und einem langen Finale versehen.

Angaben

Herkunft: Portugal / Dão
Produzent: Quinta das Maias
Traubensorte: Jaen, Touriga Nacional, Alfrocheiro Preto, Tinta Amarel, Tinta Roriz
Genussreife: 2 bis 8 Jahre
Trinkempfehlung: Wildspezialitäten, Wildgeflügel, Würzige Hartkäse
Vinifikation: vollständig entrappt
Böden: Granit- und Schieferböden mit Tonschichten
Ernte: Handlese
Ausbau: in gebrauchten Barriques
Ausbaudauer: 8 Monate
Volumen: 13.5 %
Länder

Portugal

Portugal – viel mehr als Port

Dieses am südwestlichen Zipfel Europas gelegene Land ist trotz seiner kleinen Grösse mit einer Vielfalt von Landschaften gesegnet – karge Berge wechseln sich mit grünen Tälern und goldenen Stränden ab. In dieser Szenerie gedeihen schon seit über 4000 Jahren Reben, welche von Phöniziern, Griechen und Römern auf die Halbinsel gebracht wurden.

Portugal besitzt über 500 autochthone Rebsorten. Autochthon ist altgriechisch und bedeutet so viel wie „aus dieser Erde“.

Regionen

Dão

Dão: Edle Crus aus dem Hochland

Mit jedem Jahrgang schaut die Weinwelt mit wachsendem Interesse auf die portugiesische Weinregion Dão, die sich im nördlichen Portugal an den Ausläufern des Estrela-Gebirges (Serra da Estrela) befindet. Ein kühles Klima, karge Granitböden und erstklassige heimische Sorten bringen Weine hervor, die den Balance-Akt zwischen Fruchtfülle und bekömmlicher Struktur mit Bravour meistern. Die meisten Weine hier sind Assemblagen. Vor allem die rote Sorte Touriga Nacional und die weisse Sorte Encruzado sind Garanten für erstklassige Weine.

Trauben

Tinta Amarel

Schwierig im Anbau, schön im Mund

Aus der reifen Tinta Amarela (Bezeichnung im Douro) oder Trincadeira (wie sie im Alentejo genannt wird) entstehen farbintensive Weine mit einem hohen Säure- und ausgeglichenen Alkoholgehalt. 

Diese Rebe ist nur schwer anzubauen und aufwendig im Unterhalt. Besonders ihr rasch wachsendes Blattwerk muss ständig zurückgeschnitten werden. Der Ertrag ist jeweils unsicher, zudem ist diese Sorte sehr anfällig für Fäulnis und Krankheiten. In heissen und trockenen Gefilden fühlt sie sich aber sehr wohl und wird deswegen besonders in Alentejo und Tejo erfolgreich kultiviert. Sie findet sich aber auch in allen anderen Regionen Portugals und in kleinen Beständen auch in Südafrika.
 

Tinta Roriz

Iberische Ureinwohnerin

Der Tempranillo ist das Emblem Spaniens. Mit seiner saftigen Kirschfrucht, den knackigen Tanninen und seinen Noten von Leder und Gewürzen gibt er den Weinen der Rioja ihr Gesicht. In der Ribera del Duero ist er als Tinta del país bekannt. Hier fällt er konzentriert und muskulös aus. Da er schon seit Jahrhunderten die Iberische Halbinsel bevölkert, ist er unter unzähligen Synonyme bekannt. Jenseits der Grenze in Portugal heisst er Tinta Roriz und verleiht dem Portwein Farbe und Körper. Ausserdem spielt er eine wichtige Rolle in der boomenden Rotweinszene des Douro-Tals. Der Tempranillo verdankt den Namen seiner zeitigen Reife – «temprano» bedeutet auf Spanisch «früh». Tipp: Machen Sie’s wie die Spanier, geniessen Sie ihn zu Lamm. 

Alfrocheiro Preto

Der verlockende Bastard unter der Rebsorten

Diese Rebsorte trägt auch den Namen „Bastardo“ – dies sehr wahrscheinlich, weil Abstammung beziehungsweise Elternschaft, unbekannt sind. Vermutet wird ihre Wiege jedoch in Portugal. Fakt ist, dass sie dort ihre Heimat gefunden hat und im Jahre 1791 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Die schwarzen Trauben lassen sich mit dem Heranreifen Zeit und sind höchst empfindlich gegen die Grauschimmelfäule sowie den Echten Mehltau. Wird die Rebe sorgfältig und liebevoll gepflegt, liefern die Beeren zugängliche, samtige Weine. Wegen der intensiven Farbe wird der Wein oft und gerne als Cuvée-Partner verwendet. Trotz der Dichte und Intensität der Trauben, sollten Weine, welche reinsortig aus Alfrocheiro Preto gekeltert wurden, eher rasch getrunken werden. 
 

Jaen

Myteriöse Herkunft, heute weit verbreitet

Mencia ist eine rote, spanische Rebsorte, die aktuell auf einer Fläche von rund 10 000 Hektar angebaut wird. Die Herkunft der Mencia ist nicht abschliessend geklärt. Lange Zeit wurde vermutet, dass es sich bei dieser Rebsorte um eine Mutation der französischen Cabernet Franc, die über den Jakobsweg aus Bordeaux nach Spanien kam, handelt. Mittlerweile wird jedoch davon ausgegangen, dass die Rebsorte Mencia von einer autochthonen einheimischen Rebsorte abstammt. Mencia ist in ganz Galizien und Kastilien weit verbreitet und fast ausschliesslich auf den Nordwesten Spaniens beschränkt.

Aus der Rebsorte Mencia gewonnener Rotwein ist meist eher blass, in der Nase sehr intensiv und im Mund leicht und frisch.
 

Touriga Nacional

Nationales Emblem

Ursprünglich stammt die Touriga nacional aus dem Dão im Herzen von Portugal. Dort gibt es ein Dorf namens Tourigo. Berühmt aber wurde sie im Douro-Tal, wo der Portwein erzeugt wird. Als man nämlich in den 80er Jahren aus dem kunterbunten Traubenmix, welcher in den Rebterrassen wuchs, die fünf besten Sorten selektierte, war die Touriga nacional die erste Wahl. Sie duftet nach Cassis, Himbeere, Pflaume, Veilchen und Lakritz und ist am Gaumen konzentriert mit geschmeidigem Gerbstoff. Sie macht sich nicht nur im Portwein gut, sondern auch in trockenen Roten. Solo schmeckt die Touriga nacional fast schon zu intensiv, daher wird sie meist mit anderen Sorten wie Touriga franca oder Tinta barroca verschnitten. Im Barrique ausgebaut, zeigen die Weine ihr ganzes Potenzial. In den letzten zehn Jahren hat sich die Rebfläche dieser Traube mehr als verdoppelt und auf ganz Portugal ausgebreitet.