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Baur au Lac Vins
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Vale do Inferno Reserva
Integrierte Produktion zertifiziert

Vale do Inferno Reserva

Quinta de la Rosa, DOC Douro, 2014

750 ml
CHF 67.–
Traubensorte: Touriga Nacional, Souzão
Produzent: Quinta de la Rosa
Herkunft: Portugal / Douro
CHF 67.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 39024714
Traubensorte: Touriga Nacional, Souzão
Produzent: Quinta de la Rosa
Herkunft: Portugal / Douro

Beschreibung

Jorge Moreira füllt diesen Wein nur in den ausserordentlichsten Jahren ab. Die letzte Abfüllung vor 2011 war 2005. Er zeigt die ganze Tiefe, Kraft und Intensität der steilen Terrassen von Vale do Inferno. Aromen von Dörrzwetschge, von schwarzen, reifen Beeren vereinen sich mit dem Duft von Veilchen, Eukalyptus, Sandelholz und einer feinen rauchigen Note. Den Gaumen kleidet er generös und mit viel Schmelz aus und zeigt dabei dennoch viel Frische. Extrem vielschichtig in seiner Aromatik zieht er sich endlos hin. Ein Wein, der grössten Genuss bietet.

Angaben

Herkunft: Portugal / Douro
Lagenbezeichnung: Vale do Inferno
Traubensorte: Touriga Nacional, Souzão
Genussreife: 3 bis 12 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Volumen: 14.5 %
Länder

Portugal

Portugal – viel mehr als Port

Dieses am südwestlichen Zipfel Europas gelegene Land ist trotz seiner kleinen Grösse mit einer Vielfalt von Landschaften gesegnet – karge Berge wechseln sich mit grünen Tälern und goldenen Stränden ab. In dieser Szenerie gedeihen schon seit über 4000 Jahren Reben, welche von Phöniziern, Griechen und Römern auf die Halbinsel gebracht wurden.

Portugal besitzt über 500 autochthone Rebsorten. Autochthon ist altgriechisch und bedeutet so viel wie „aus dieser Erde“.

Regionen

Douro

Douro: Vom Portwein zum Kultwein

Der legendäre Ruf des Douro-Tales basierte über Jahrhunderte hinweg auf dem Portwein. Ab 1970 wurden aus Dutzenden von alteingesessenen Rebsorten gezielt die fünf besten selektioniert und im grossen Stil angebaut. Damit schufen die Douro-Winzer auch die Voraussetzungen dafür, dass sie heute neben den Portweinen auch mit konzentrierten und fruchtbetonten Rotweinen die Exportmärkte erobern. Die einmaligen Terrassen-Rebberge entlang des Douro wurden schon 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Winzer

Quinta de la Rosa

Seit dem 14. Jahrhundert betreiben Portugal und England zusammen Weinhandel. Im Verlauf der Zeit haben sich die Briten auch gerne auf Portugal niedergelassen, erbauten landwirtschaftliche Anwesen (Quintas), um Wein anzubauen, und gründeten grosse Handelsgesellschaften in Porto. Zu den Nachfahren, die nach wie vor in Produktion und Handel mit innovativen Ideen und grossem Engagement tätig sind, zählt auch die Familie Bergqvist.

Quinta de la Rosa steht unter der Leitung von Sophia Bergqvist. Sie ist die Enkelin von Claire Feuerheerd, die Quinta de la Rosa als Taufgeschenk von ihrer englischen Grossmutter erhielt. Sophias Vater Tim Bergqvist übernahm die Führung 1972 nach Claire Feuerheerds Tod. Die Quinta hatte turbulente Zeiten erlebt – die Depression in den 1930er Jahren, den Zweiten Weltkrieg und schwierige Zeiten in den 1960ern. Die portugiesische Revolution brach aus und die Versuchung war gross, das Anwesen zu verkaufen. Doch Sophias Mutter Patricia sprach sich entschieden dagegen aus.

Mit dem Eintritt Portugals 1986 in die Europäische Gemeinschaft entschlossen sich Vater und Tochter, mit vereinten Kräften Quinta de la Rosa zu einem der qualitativ führenden und unabhängigen Portweinproduzenten zu machen. Sehr bald danach war Quinta de la Rosa eine der ersten, die auch trockenen Dourowein abfüllten. Heute findet man nicht nur die exzellenten Portweine sondern eben auch die hervorragenden trockenen Rot- und Weissweine in den allerbesten Vinotheken, Hotels und Restaurants weltweit. Der La Rosa White Wine Reserva beispielsweise überrascht mit seiner mineralisch wirkenden Frische, seiner Komplexität und Länge, die den Vergleich mit einem top Burgunder nicht zu scheuen braucht.

Das Dourotal ist ein fantastisches Reiseziel. Quinta de la Rosa bietet den Besuchern charmante Zimmer, die mit allem Komfort ausgestattet sind. Im Sommer 2017 ist nun auch das eigene Restaurant „Cozinha da Clara“ eröffnet worden, in welchem sowohl portugiesische Gerichte wie auch von der Grossmutter Claire überlieferte Rezepte serviert werden. www.quintadelarosa.com

Trauben

Touriga Nacional

Nationales Emblem

Ursprünglich stammt die Touriga nacional aus dem Dão im Herzen von Portugal. Dort gibt es ein Dorf namens Tourigo. Berühmt aber wurde sie im Douro-Tal, wo der Portwein erzeugt wird. Als man nämlich in den 80er Jahren aus dem kunterbunten Traubenmix, welcher in den Rebterrassen wuchs, die fünf besten Sorten selektierte, war die Touriga nacional die erste Wahl. Sie duftet nach Cassis, Himbeere, Pflaume, Veilchen und Lakritz und ist am Gaumen konzentriert mit geschmeidigem Gerbstoff. Sie macht sich nicht nur im Portwein gut, sondern auch in trockenen Roten. Solo schmeckt die Touriga nacional fast schon zu intensiv, daher wird sie meist mit anderen Sorten wie Touriga franca oder Tinta barroca verschnitten. Im Barrique ausgebaut, zeigen die Weine ihr ganzes Potenzial. In den letzten zehn Jahren hat sich die Rebfläche dieser Traube mehr als verdoppelt und auf ganz Portugal ausgebreitet.

Souzão

Betört bereits das Auge 

Diese alte autochthone Rotweinsorte stammt aus dem nördlichen Portugal. Lange Zeit wurde davon ausgegangen, dass Souza eine eigenständige Rebsorte ist, mittels  aufwändigen gentechnischer Untersuchungen wurde jedoch klargestellt, dass die Sorten „Souzão“ und „Vinhao“ identisch sind. 
Wegen ihrer intensiven Farbe wurden die Beeren bereits 1790 im Douro geschätzt und sie wurde besonders dazu verwendet, Portwein eine dunkle Farbe zu geben. Die Weine werden generell selten reinsortig ausgebaut. 

Im Verlauf der Jahre hat Souzão ihren Weg auch nach Übersee gefunden und wir besonders in Südafrika sehr geschätzt aber auch in Kalifornien und in Australien fühlt sie sich heute heimisch.