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Baur au Lac Vins
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Malanser Pinot noir

Malanser Pinot noir

AOC Graubünden, Thomas Studach, 2015

750 ml
Traubensorte: Pinot noir
Produzent: Thomas Studach
Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Graubünden
Produkt vergriffen
Artikel-Nr. 30125715
Traubensorte: Pinot noir
Produzent: Thomas Studach
Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Graubünden

Eigenschaften und Herkunft

Tiefes Purpurrot. Intensive, dichte Fruchtaromatik duftend nach schwarzen Kirschen und Himbeeren ergänzt mit würzigen Noten wie Nelken sowie feine Röstaromatik (Mokka) vom Barriqueausbau herrührend. Am Gaumen reich mit köstlicher Fruchtsüsse und perfekter Balance gefolgt vom langen und eleganten Abgang.

Angaben

Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Graubünden
Produzent: Thomas Studach
Traubensorte: Pinot noir
Genussreife: 2 bis 10 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Châteaubriand, Filet Wellington, Lammrückenfilet an Kräuterjus, Lammgigot aus dem Ofen, Rehrücken aus dem Ofen, Bistecca fiorentina, T-Bone-Steak, Würzige Hartkäse
Vinifikation: lange Maischegärung, Gärung im Stahltank
Böden: Tonhaltiger Mergelkalk
Ernte: Handlese, Strenge Selektion
Ausbau: in teils neuen und gebrauchten Barriques, langer Ausbau
Ausbaudauer: 16 Monate
Volumen: 13.5 %
Länder

Schweiz

Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt

Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.

Regionen

Ostschweiz

Ostschweiz: Ein spannendes Puzzle

Langezeit wurde die Ostschweiz am nördlichen Rand jener Klimazone geortet, wo Weinbau mit den in der Schweiz populären Sorten möglich ist. Durch die Klimaerwärmung sind die Rebberge von Aargau, Zürich, Schaffhausen, Thurgau und  Graubünden nun in jenen Raster gerückt, wo Sorten wie Müller-Thurgau oder Pinot Noir vorzüglich gelingen. Aber auch alteingesessene aber Langezeit fast vergessene Sorten wie Elbling, Räuschling oder Completer erleben eine Renaissance.

Unterregionen

Graubünden

Graubünden: Mekka für Burgundersorten

Nirgendwo sonst in der Schweiz ist das Verhältnis von erstklassigen Pinot-Noir-Gewächsen zur Anbaufläche besser als in Graubünden.  Dabei prägt die Ausbauphilosophie der Winzer die Weine mehr als die subtilen Terroirunterschiede von Weindorf zu Weindorf. In den letzten Jahren haben sich hier drei Pinot-Typen etabliert: Der süffige «Herrschäftler» für jeden Tag, die im grossen Holzfass oder gebrauchten  Barriques ausgebaute Auslese und natürlich die im Barrique gereifte Top-Selektion der einzelnen Güter.

Trauben

Pinot noir

Blaupause des Terroirs

Keine andere Sorte drückt ihr Terroir so präzise aus wie der Pinot noir. Er ist eine sensible, anfällige Traube. Aber wenn er gelingt, beschert er der Weinwelt einige ihrer allergrössten Gewächse. Er glänzt vor allem im Burgund. Dort kultiviert man ihn seit mindestens 700 Jahren. Schon im Mittelalter galt er als so kostbar, dass man ihn nicht mit anderen Trauben mischte, um seinen Wert nicht zu mindern. Die besten Exemplare sind filigran und duftig mit Aromen von Kirsche und roten Beeren. Mit der Reife kommen Noten von Waldboden, Leder und Trüffel dazu. Seine unwiderstehliche Fruchtsüsse scheint auch nach Jahrzehnten noch durch. Der Pinot noir fühlt sich an kühlen Orten wohl: in der Schweiz und in Deutschland, wo man ihn als Blauburgunder respektive Spätburgunder kennt, im Elsass und in Südtirol, in Oregon, Neuseeland und Tasmanien. Nicht zuletzt ergibt er fantastische Champagner. Er ist ein traumhafter Speisebegleiter. Mit seinen weichen Gerbstoffen und charmanten Bouquet umgarnt er sie alle, vom Güggeli über den Käse bis zum gebratenen Fisch.