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Baur au Lac Vins
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Cuvée 1844 M
Vegan
Bio/biodynamisch zertifiziert

Cuvée 1844 M

Ostschweizerlandwein (Thurgau), Roland und Karin Lenz, 2015

750 ml
Traubensorte: Pinot noir
Produzent: Roland und Karin Lenz
Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Thurgau
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 30139715
Traubensorte: Pinot noir
Produzent: Roland und Karin Lenz
Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Thurgau

Beschreibung

Eine komplexe und tieffruchtige Nase, die an dunkle und rote Waldbeeren erinnert, strömt einem entgegen. Unterlegt von edlen Hölzern zeigt er sich kraftvoll und finessenreich. Am Gaumen vereint dieser Pinot Noir Frische, Würzigkeit und Frucht. Die feingliedrigen und präzisen Tannine zeugen von perfekt integriertem Holz. Er kommt noch etwas jugendlich und geradlinig daher, ohne dass es ihm dabei an Konzentration mangelt. Grossartiges Potenzial, das Pinot Liebhaber begeistern wird.

Angaben

Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Thurgau
Traubensorte: Pinot noir
Genussreife: 1 bis 8 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Kaninchenragout mit Oliven, Saftige Pouletbrust an Rahmsauce, Gemüsecouscous, Pilzragout, Risotto mit Steinpilzen
Volumen: 13.5 %
Länder

Schweiz

Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt

Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.

Regionen

Ostschweiz

Ostschweiz: Ein spannendes Puzzle

Langezeit wurde die Ostschweiz am nördlichen Rand jener Klimazone geortet, wo Weinbau mit den in der Schweiz populären Sorten möglich ist. Durch die Klimaerwärmung sind die Rebberge von Aargau, Zürich, Schaffhausen, Thurgau und  Graubünden nun in jenen Raster gerückt, wo Sorten wie Müller-Thurgau oder Pinot Noir vorzüglich gelingen. Aber auch alteingesessene aber Langezeit fast vergessene Sorten wie Elbling, Räuschling oder Completer erleben eine Renaissance.

Unterregionen

Thurgau

Thurgau: Ein kleiner Weinkanton zeigt Kontur

Obwohl der Thurgau mit einer Rebfläche von 260 Hektar ein kleiner Weinbaukanton ist, werden hier sechs verschiedene Anbauzonen unterschieden. Das Herz des Thurgauer Weinbaus ist aber das Thurtal mit seinen zwei prestigereichen Grosslagen Ottenberg bei Weinfelden und Iselisberg nahe dem Kantonshauptort Frauenfeld. Die Referenzsorte ist ganz klar der Pinot Noir, aus dem heute eine ganze Reihe von Topweinen gekeltert werden. Doch auch rote und weisse Spezialitäten sind im Aufwand. Und der lange verschmähte Müller-Thurgau erlebt eine Renaissance.

Winzer

Roland und Karin Lenz

Wer behauptet, in Mostindien, wie der Thurgau scherzhaft genannt wird, gebe es nur Äpfel, liegt natürlich falsch. Fahren Sie mit Wanderschuhen ausgerüstet an einem schönen Sonntagmorgen zur Kartause Ittigen. Der Komplex ist sehenswert und man kann sich einen heissen Kaffee gönnen, bevor es losgeht. Von dort führt der Wanderweg nach Ossingen durch Wald und Reben der grossartigen Lage Iselisberg, die perfekt nach Süden ausgerichtet ist. Der Lohn ist eine herrliche Fernsicht und zwischendurch eine interessante Weindegustation, zum Beispiel bei Karin und Roland Lenz.

Noch während des Önologiestudiums konnte Roland Lenz 8 Hektaren am Iselisberg übernehmen. Von Anfang an stand der ökologische Gedanke im Vordergrund und es war für ihn klar, dass er die Weingärten biologisch bewirtschaften würde. Allerdings scheiterte der erste Versuch mangels Erfahrung in Sachen Klima- und Bodenverhältnisse. Einige Jahre vergingen, bis der zweite Anlauf gelang. Heute bewirtschaftet er zusammen mit seiner Frau Karin und einem motivierten Team rund 21 Hektaren nach biologischen Knospe-Richtlinien der Bio Suisse (zertifiziert seit 2011), die strenger sind als die Schweizer oder die EU-Richtlinien. Davon sind nur 17 Hektaren bestockt. Vier Hektaren wurden ganz der Natur als Biodiversitätsflächen zurückgegeben.

Trauben

Pinot noir

Blaupause des Terroirs

Keine andere Sorte drückt ihr Terroir so präzise aus wie der Pinot noir. Er ist eine sensible, anfällige Traube. Aber wenn er gelingt, beschert er der Weinwelt einige ihrer allergrössten Gewächse. Er glänzt vor allem im Burgund. Dort kultiviert man ihn seit mindestens 700 Jahren. Schon im Mittelalter galt er als so kostbar, dass man ihn nicht mit anderen Trauben mischte, um seinen Wert nicht zu mindern. Die besten Exemplare sind filigran und duftig mit Aromen von Kirsche und roten Beeren. Mit der Reife kommen Noten von Waldboden, Leder und Trüffel dazu. Seine unwiderstehliche Fruchtsüsse scheint auch nach Jahrzehnten noch durch. Der Pinot noir fühlt sich an kühlen Orten wohl: in der Schweiz und in Deutschland, wo man ihn als Blauburgunder respektive Spätburgunder kennt, im Elsass und in Südtirol, in Oregon, Neuseeland und Tasmanien. Nicht zuletzt ergibt er fantastische Champagner. Er ist ein traumhafter Speisebegleiter. Mit seinen weichen Gerbstoffen und charmanten Bouquet umgarnt er sie alle, vom Güggeli über den Käse bis zum gebratenen Fisch.

Genussprofil
Nasenprofil
Intensität
1
2
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5
6
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8
9
10
Blumigkeit
1
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Fruchtigkeit
1
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8
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10
Würzigkeit
1
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3
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10
Holzeinfluss
1
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Komplexität
1
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10
Gaumenprofil
Auftaktfülle
1
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Säure / Saftigkeit
1
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10
Tannine
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Körper
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Abgangslänge
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