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Baur au Lac Vins
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Quarteto rot
Vegan
Bio/biodynamisch zertifiziert

Quarteto rot

Thurgau, Roland und Karin Lenz, 2016

750 ml
CHF 17.80
Traubensorte: Pinot noir, Regent, Rondo, Chancellor
Produzent: Roland und Karin Lenz
Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Thurgau
Andere Jahrgänge:
CHF 17.80
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 30122716
Traubensorte: Pinot noir, Regent, Rondo, Chancellor
Produzent: Roland und Karin Lenz
Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Thurgau
Andere Jahrgänge:

Eigenschaften und Herkunft

Das Bouquet präsentiert sich mit guter Intensität und würzigen wie auch rotbeerigen Aromen. Am Gaumen wirkt er frisch und ebenso würzig mit nur leicht belegenden Gerbstoffen und saftiger, gut eingebundener Säure. Der Geschmack klingt angenehm lange nach.

Angaben

Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Thurgau
Produzent: Roland und Karin Lenz
Traubensorte: Pinot noir, Regent, Rondo, Chancellor
Genussreife: 1 bis 4 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Apérogebäck, Apéro riche, Grillierter Meerfisch, Würzige Grilladen, Orecchiette, Strozzapreti alla siciliana, Gemüse-Pie
Vinifikation: kurze Maischegärung, Gärung im Holzfass
Böden: Lehm und Kalk
Ernte: Handlese
Ausbau: in gebrauchten Barriques, ein Teil im Stahltank, kurzer Ausbau
Ausbaudauer: 6 Monate
Volumen: 12.5 %
Länder

Schweiz

Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt

Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.

Regionen

Ostschweiz

Ostschweiz: Ein spannendes Puzzle

Langezeit wurde die Ostschweiz am nördlichen Rand jener Klimazone geortet, wo Weinbau mit den in der Schweiz populären Sorten möglich ist. Durch die Klimaerwärmung sind die Rebberge von Aargau, Zürich, Schaffhausen, Thurgau und  Graubünden nun in jenen Raster gerückt, wo Sorten wie Müller-Thurgau oder Pinot Noir vorzüglich gelingen. Aber auch alteingesessene aber Langezeit fast vergessene Sorten wie Elbling, Räuschling oder Completer erleben eine Renaissance.

Unterregionen

Thurgau

Thurgau: Ein kleiner Weinkanton zeigt Kontur

Obwohl der Thurgau mit einer Rebfläche von 260 Hektar ein kleiner Weinbaukanton ist, werden hier sechs verschiedene Anbauzonen unterschieden. Das Herz des Thurgauer Weinbaus ist aber das Thurtal mit seinen zwei prestigereichen Grosslagen Ottenberg bei Weinfelden und Iselisberg nahe dem Kantonshauptort Frauenfeld. Die Referenzsorte ist ganz klar der Pinot Noir, aus dem heute eine ganze Reihe von Topweinen gekeltert werden. Doch auch rote und weisse Spezialitäten sind im Aufwand. Und der lange verschmähte Müller-Thurgau erlebt eine Renaissance.

Winzer

Roland und Karin Lenz

Trauben

Rondo

Keine Angst vor Väterchen Frost

Die rote Rondo-Traube gehört zu den «Piwis», den pilzwiderstandsfähigen Sorten. Das sind Züchtungen, bei denen einer der beiden Kreuzungspartner nicht-europäischer Abstammung ist. Denn im Gegensatz zur europäischen Rebgattung Vitis vinifera sind die Reben anderer Kontinente resistent gegen Pilzkrankheiten wie Echten oder Falschen Mehltau. Man nennt solche Kreuzungen auch Hybriden. Im Falle des Rondo war eine asiatische Wildrebe im Spiel, die überdies noch frostfest ist – ein Geschenk für Winzer in sehr nördlichen Weinländern wie England, Belgien, den Niederlanden oder Dänemark. Der Rondo wurde 1964 in der ehemaligen Tschecheslowakei gezüchtet und in Deutschland weiterentwickelt. Die grösste Rebfläche belegt er heute in Grossbritannien. Dort ist er die Rebsorte Nummer eins. Glänzend rot mit dunkler Frucht und weicher Fülle, eignet er sich gut für den Ausbau im Eichenfass.

Regent

Roter Diamant

Der Regent ist das Kronjuwel im Portfolio der Ökowinzer. Diese Kreuzung enthält einen kleinen Anteil nicht-europäischer Wildreben, welche sehr widerstandsfähig gegen Wetterunbilden und Krankheiten sind. So gehört der Regent durch sein Erbgut zu den «Piwis», den pilzwiderstandsfähigen Sorten. Sein eigentlicher Trumpf aber: Die Weine schmecken ausserordentlich gut – das ist nicht unbedingt bei allen Kreuzungen der Fall. Er brilliert mit samtigen Gerbstoffen und Aromen von Kirsche und Beeren und eignet sich ausgezeichnet für den Barrique-Ausbau. Gezüchtet wurde er 1967 in der Pfalz. Inzwischen hat er auch hierzulande Fuss gefasst, vor allem in den Rebbergen von Zürich und Schaffhausen. Winzer in England und Belgien schätzen ihn wegen seiner hohen Frosttoleranz. Benannt wurde der Regent nach einem berühmten Diamanten, den ein Sklave 1701 in einer Mine in Indien fand. Er zierte zunächst die Kröne Ludwigs XV. und später Napoleons Degenknauf.

Pinot noir

Blaupause des Terroirs

Keine andere Sorte drückt ihr Terroir so präzise aus wie der Pinot noir. Er ist eine sensible, anfällige Traube. Aber wenn er gelingt, beschert er der Weinwelt einige ihrer allergrössten Gewächse. Er glänzt vor allem im Burgund. Dort kultiviert man ihn seit mindestens 700 Jahren. Schon im Mittelalter galt er als so kostbar, dass man ihn nicht mit anderen Trauben mischte, um seinen Wert nicht zu mindern. Die besten Exemplare sind filigran und duftig mit Aromen von Kirsche und roten Beeren. Mit der Reife kommen Noten von Waldboden, Leder und Trüffel dazu. Seine unwiderstehliche Fruchtsüsse scheint auch nach Jahrzehnten noch durch. Der Pinot noir fühlt sich an kühlen Orten wohl: in der Schweiz und in Deutschland, wo man ihn als Blauburgunder respektive Spätburgunder kennt, im Elsass und in Südtirol, in Oregon, Neuseeland und Tasmanien. Nicht zuletzt ergibt er fantastische Champagner. Er ist ein traumhafter Speisebegleiter. Mit seinen weichen Gerbstoffen und charmanten Bouquet umgarnt er sie alle, vom Güggeli über den Käse bis zum gebratenen Fisch.