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Baur au Lac Vins
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Plural
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Plural

AOC Uetikon, Weingut Erich Meier, 2016

750 ml
CHF 33.–
Traubensorte: Diolinoir, Pinot noir
Produzent: Weingut Erich Meier
Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Zürich
CHF 33.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 30179716
Traubensorte: Diolinoir, Pinot noir
Produzent: Weingut Erich Meier
Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Zürich

Beschreibung

Dunkle violette Farbe. Nase erinnert an Zwetschgenkompott und Kirschen, Holzausbau ist dezent eingebettet. Im Antrunk weich mit feinen Tanninen und einem füllenden Süssteil. Abgang angenehm rund und ausgewogen, voll und lange.

Angaben

Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Zürich
Traubensorte: Diolinoir, Pinot noir
Genussreife: 2 bis 7 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Lammrückenfilet an Kräuterjus, Rehrücken aus dem Ofen, Bistecca fiorentina, T-Bone-Steak, Wildspezialitäten, Wildschweinentrecôte mit Spätzli, Würzige Hartkäse
Ernte: Handlese
Ausbau: in teils neuen und gebrauchten Barriques, langer Ausbau
Ausbaudauer: 12 Monate
Volumen: 13.0 %
Länder

Schweiz

Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt

Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.

Regionen

Ostschweiz

Ostschweiz: Ein spannendes Puzzle

Langezeit wurde die Ostschweiz am nördlichen Rand jener Klimazone geortet, wo Weinbau mit den in der Schweiz populären Sorten möglich ist. Durch die Klimaerwärmung sind die Rebberge von Aargau, Zürich, Schaffhausen, Thurgau und  Graubünden nun in jenen Raster gerückt, wo Sorten wie Müller-Thurgau oder Pinot Noir vorzüglich gelingen. Aber auch alteingesessene aber Langezeit fast vergessene Sorten wie Elbling, Räuschling oder Completer erleben eine Renaissance.

Unterregionen

Zürich

Zürich: Auf dem Weg zur Spitze

Mit einer Rebfläche von  620 Hektar ist Zürich der grösste Weinbaukanton in der Deutschschweiz. Das Potential an erstklassigen Lagen am Zürichsee und den verschiedenen Flusstälern ist gross. Kein Wunder wird hier eine stetig wachsend Zahl von Topweinen gekeltert. Die Paradesorte ist der Pinot Noir. Aber auch weisse Sorten wie der Riesling-Silvaner und der alteingesessene Räuschling, sowie internationale Gewächse wie Chardonnay und Sauvignon Blanc gelingen vorzüglich. Der Weinbaukanton Zürich erlebt gerade der nachhaltigste qualitative Aufschwung seiner Geschichte!

Winzer

Weingut Erich Meier

Erich Meier ist experimentierfreudig, innovativ, eigenständig und hat ein gutes Gespür für Trends. Manchmal arbeitet er Tag und Nacht, bis der Wein seine Vollendung erreicht hat – und seinem Qualitätsanspruch gerecht wird. Bei der Kelterung gehört er zu den Trendsettern, bei den Reben dagegen setzt er auf die alten, seit Jahrzehnten bewährten Sorten, die am Zürichsee optimal gedeihen. So kreiert Erich Meier in Uetikon am See fruchtige, charaktervolle Weine auf höchstem Niveau – und gibt damit dem Zürichsee-Wein eine neue Dimension, die Fachleute und Weinliebhaber gleichermassen überzeugt.

Trauben

Diolinoir

Ungeahnte Qualitäten

Viele Neuzüchtungen werden zunächst unterschätzt. So ging es dem Diolinoir, einer Kreuzung aus Pinot noir und einer alten französischen Traube namens Robin noir. Letztere fand man in den 1920er Jahren in einer Rebensammlung in Diolly im Wallis. Da man nicht wusste, womit man es zu tun hatte, nannte man den roten Einwanderer einfach Rouge de Diolly. Bei der Kreuzung im Jahr 1970 wurde aus Diolly und Noir dann der Name Diolinoir. Viel erwartete man nicht von dieser Traube. Sie sollte mit ihrem dunklen Rot lediglich anderen Schweizer Sorten farblich auf die Sprünge helfen. In den letzten Jahren aber entdeckten Winzer, dass sie noch viel mehr kann. Baut man sie im Holzfass aus, reifen sie zu tiefgründigen Tropfen mit Aromen von Brombeere und Schwarzkirsche sowie festen, runden Tanninen heran. Probieren Sie Diolinoir unbedingt zu Lamm!

Pinot noir

Blaupause des Terroirs

Keine andere Sorte drückt ihr Terroir so präzise aus wie der Pinot noir. Er ist eine sensible, anfällige Traube. Aber wenn er gelingt, beschert er der Weinwelt einige ihrer allergrössten Gewächse. Er glänzt vor allem im Burgund. Dort kultiviert man ihn seit mindestens 700 Jahren. Schon im Mittelalter galt er als so kostbar, dass man ihn nicht mit anderen Trauben mischte, um seinen Wert nicht zu mindern. Die besten Exemplare sind filigran und duftig mit Aromen von Kirsche und roten Beeren. Mit der Reife kommen Noten von Waldboden, Leder und Trüffel dazu. Seine unwiderstehliche Fruchtsüsse scheint auch nach Jahrzehnten noch durch. Der Pinot noir fühlt sich an kühlen Orten wohl: in der Schweiz und in Deutschland, wo man ihn als Blauburgunder respektive Spätburgunder kennt, im Elsass und in Südtirol, in Oregon, Neuseeland und Tasmanien. Nicht zuletzt ergibt er fantastische Champagner. Er ist ein traumhafter Speisebegleiter. Mit seinen weichen Gerbstoffen und charmanten Bouquet umgarnt er sie alle, vom Güggeli über den Käse bis zum gebratenen Fisch.

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