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Baur au Lac Vins
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Clos Martinet

Clos Martinet

DOC Priorato, Mas Martinet Viticultors, 2008

750 ml
CHF 72.–
Traubensorte: Garnacha, Carignan, Syrah, Cabernet Sauvignon, Monastrell
Produzent: Mas Martinet / Fam. Pérez & Ovejero
Herkunft: Spanien / Catalunya / Priorato
CHF 72.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 37012708
Traubensorte: Garnacha, Carignan, Syrah, Cabernet Sauvignon, Monastrell
Produzent: Mas Martinet / Fam. Pérez & Ovejero
Herkunft: Spanien / Catalunya / Priorato

Eigenschaften und Herkunft

Sein Bouquet erinnert an Zedernholz, Weihrauch, an edlen Kakao, Muskat, zartschmelzende After Eights und süsse Mon Chéries. Am Gaumen begeistert er durch seine herrlich reife Fruchtfülle, feinste Tannine und eine saftige, perfekt im kraftvollen Körper integrierten Säure. Dabei ist er subtil, elegant, von feiner Mineralität gezeichnet und mit einer äusserst vielschichtigen Aromapalette ausgestattet. Ein lang anhaltender Genuss!

Angaben

Herkunft: Spanien / Catalunya / Priorato
Produzent: Mas Martinet / Fam. Pérez & Ovejero
Traubensorte: Garnacha, Carignan, Syrah, Cabernet Sauvignon, Monastrell
Genussreife: 4 bis 15 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Brasato di manzo al Barolo, Châteaubriand, Filet Wellington, Kalbsbraten an Morchelsauce, Lammrückenfilet an Kräuterjus, Bistecca fiorentina, T-Bone-Steak, Wildgeflügel
Vinifikation: teilweise entrappt, Spontangärung mit traubeneigener Hefe, lange Maischegärung, Gärung im Stahltank, Untertauchen des Tresterhuts, sanfte Pressung
Böden: Sehr gut durchlüfteter, lockerer Schiefer, genannt Llicorella
Ernte: Handlese, Strenge Selektion, in kleinen Kisten, Auslesen der Trauben (von Hand)
Ausbau: in neuen Barriques, in gebrauchten Barriques, langer Ausbau
Abfüllung: Filtration
Ausbaudauer: 19 Monate
Volumen: 14.5 %
Restzucker: 2 g/l
Länder

Spanien

Spanien - Vielfalt in Perfektion

„An einem Ort in der Mancha, an dessen Namen ich mich nicht erinnere ...“, startet Don Quijote seine Odyssee.

Die bekannteste Episode ist sicherlich jene, in welcher Don Quijote in den Windmühlen seine Feinde sieht und diese bekämpfen will - bis er von den Windrädern fast erschlagen wird. Denkbar, dass etwas zu viel La-Mancha Wein im Spiel war. Spanische Reben kämpfen auf zerklüfteten Landschaften, in grosser Trockenheit und auf schwierigem Boden um ihr Überleben. Sie kämpfen gut.

Regionen

Catalunya

Katalonien: Die grosse Vielfalt

Die zweitgrösste Weinregion Spaniens hat eine beeindruckende Vielfalt an Weinen zu bieten. So existieren in Katalonien elf verschiedene Ursprungsbezeichnungen. Als Heimat des Cava gehört Katalonien zu den führenden Herstellern von Schaumweinen nach der klassischen Methode. Auch das Angebot an elegante Weissweinen und gut strukturierten Rotweinen ist gross. Gebiete wie das Priorat oder Montsant erlebten in den letzten Jahren einen gewaltigen Aufschwung. Und mit dem Moscatel de Sitges reift hier ein traditioneller Süsswein.

Unterregionen

Priorato

Priorat: Vergessen, wiederentdeckt, gefeiert…

Noch anfangs der 80er Jahre war das Priorat eine durch die Abwanderung geschwächte Problemregion. Dann entdeckten vier junge Winzer den verlassenen Talkessel, der nur eine Autostunde von der katalonischen Mittelmeerküste entfernt liegt, und begannen mit der Restauration der alten Rebanlagen. Heute sind die Priorat-Weine, die meistens von den alteingesessenen Sorten Garnacha und Cariñena geprägt werden, weltweit gefragt. Dank der spektakulären Renaissance der Priorat-Weine erlebt die ganze Region einen Aufschwung.

Winzer

Mas Martinet / Fam. Pérez & Ovejero

Trauben

Monastrell

Heissblütige Spanierin

Der Monastrell-Traube kann es nicht hitzig genug sein. Sie wächst rund ums Mittelmeer, wo die Sommer lang und heiss und die Winter mild sind. Schon in 200 Metern Höhe oder 80 Kilometer von der Küste entfernt haben ihre Trauben Probleme, auszureifen. Geboren wurde sie vermutlich in der Region Valencia. Dort zählte sie laut schriftlichen Überlieferungen schon 1460 zu den wichtigsten Rebsorten. Als genauen Herkunftstort vermutet man den Landstrich Camp de Morvedre. Von dort wanderte sie im 17. Jahrhundert in die Provence, wo man sie Mourvèdre taufte. Ihre Weine sind tiefdunkel mit intensivem Brombeeraroma, reichlich Gerbstoff und moderater Säure. Die schönsten Harmonien gehen sie mit anderen Sorten des Südens ein, etwa mit Garnacha, Carignan oder Syrah. Die Mourvèdre ist Hauptzutat der roten Tropfen von Bandol, ausserdem fliesst sie in den Châteauneuf-du-Pape ein. An der spanischen Levante-Küste wird sie auch gerne solo gekeltert.

Cabernet Sauvignon

Das Rückgrat des Bordeaux

Er gibt dem Bordeaux sein Rückgrat: Der Cabernet Sauvignon liefert tiefviolette Weine mit kraftvollem Tannin und schier endlosem Reifepotenzial. Er ist der Platzhirsch im Médoc und steckt in allen fünf Premiers Crus des Bordelais. In der Jugend wirkt er oft streng und unnahbar, doch mit fortschreitenden Jahren runden sich seine Gerbstoffe ab. Er wird herrlich samtig und bewahrt dabei doch stets seine Frische. Zu den typischen Aromen zählen Cassis, Graphit und Zedernholz. Wo immer Cabernet Sauvignon ist, ist Merlot nicht weit. Er ergänzt die kernige Struktur des Cabernet durch Weichheit, Frucht und Fülle. Der Cabernet Sauvignon ist die meistexportierte Rebe der Welt. Überzeugende Qualitäten liefert er in Italien als Zutat der Supertuscans oder als Flaggschiffsorte Kaliforniens. Dort betitelt man ihn liebevoll «Cab Sauv». Fleischfans aufgepasst: Er begleitet fantastisch ein grilliertes Entrecôte. Der Stammbaum des Cabernet Sauvignon überrascht: Seine Eltern sind Cabernet franc und der weisse Sauvignon blanc. 

Carignan

Hitziger Querkopf

Der rote Carignan ist eine hitzeliebende Mittelmeertraube. Er hat von allem etwas mehr als andere Sorten: mehr Farbe, mehr Tannin, mehr Säure. Aus ihm allein einen harmonischen Wein zu keltern, ist nicht leicht. Darum trifft man ihn meist als Assemblagepartner, etwa in den Tropfen der Côtes du Rhône. In Spanien heisst er Mazuelo und ist Bestandteil des traditionellen Rioja-Rezepts. Er sorgt für das Säurerückgrat der Weine. Die spannendsten reinsortigen Exmplare kommen von den Schieferhängen des katalanischen Priorats, von alten Buschreben in Chile oder aus Sardinien, wo man ihn als Carignano kennt. Richtig gekeltert entwickelt dieser Querkopf ein sattes Bouquet von Pflaume und dunklen Früchten. Sein Ursprung liegt im nordwestspanischen Aragonien nahe der Stadt Cariñena. Nach ihr ist auch das umliegende Weingebiet benannt. Damit es keine Verwechslung mit der Rebsorte gibt, heisst diese dort Samsó.

Garnacha

Grenache kommt selten allein

Spanier und Sardinier machen sich den Grenache streitig: Beide behaupten, er stamme aus ihrem Land. Tatsächlich tauchte er hier wie dort schon im 16. Jahrhundert auf. Doch eine grosse Zahl von Mutationen in Spanien weist darauf hin, dass er auf der Iberischen Halbinsel länger verwurzelt ist. Der Grenache ist fleischig, gerbstoffreich und würzig mit herrlicher Fruchtsüsse und satten Aromen von Brombeere, Cassis, Pflaumen und Pfeffer. Unter dem Namen Garnacha steuert er dem Rioja seine Fülle bei. Auf Sardinien heisst er Cannonau, dort ergibt er kräftige, ausdrucksstarke Tropfen. Seine Hochburg aber liegt in Frankreich. Grenache ist der Star im Châteauneuf-du-Pape und fliesst in viele andere Assemblagen des Südens ein. Seine bevorzugten Partner: Syrah und Mourvèdre. Dieser «Blend» ist auch im Ausland sehr beliebt – in Australien nennt man solche Tropfen schlicht «GSM».

Syrah

Ein Hauch von Pfeffer

Hartnäckig hält sich die Legende, die Rebsorte Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Doch Rebforscher zeigten, dass es sich um eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten handelt: der roten Dureza aus dem Rhonetal und der weissen Mondeuse blanche aus Savoyen. Tropfen aus Syrah sind sanft und konzentriert, duften nach dunklen Beeren, Veilchen und Lakritz und verblüffen mit einer pikanten Note von weissem Pfeffer. Reinsortig findet man sie an der nördlichen Rhone, etwa in den Appellationen Hermitage oder Côte Rôtie, sowie im Schweizer Wallis. Im südlichen Rhonetal wird Syrah gerne mit Grenache und Mourvèdre vermählt. Bereits 1832 brachte ein Franzose die Sorte nach Australien, wo sie zum Emblem des nationalen Weinbaus wurde. Dort entstehen die wuchtigsten Versionen mit typischen Noten von Teer und Schokolade.

Genussprofil
Nasenprofil
Intensität
1
2
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6
7
8
9
10
Blumigkeit
1
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6
7
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9
10
Fruchtigkeit
1
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5
6
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9
10
Würzigkeit
1
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9
10
Holzeinfluss
1
2
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6
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9
10
Komplexität
1
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9
10
Gaumenprofil
Auftaktfülle
1
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5
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7
8
9
10
Säure / Saftigkeit
1
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6
7
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9
10
Tannine
1
2
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6
7
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9
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Körper
1
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3
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5
6
7
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10
Abgangslänge
1
2
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5
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