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Baur au Lac Vins
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In Stock
Two Miles

Two Miles

DO Yecla, Atlan & Artisan, 2016

750 ml
CHF 27.–
Traubensorte: Monastrell, Garnacha Tintorera, Syrah
Produzent: Atlan & Artisan
Herkunft: Spanien / Murcia / Yecla
CHF 27.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 37134716
Traubensorte: Monastrell, Garnacha Tintorera, Syrah
Produzent: Atlan & Artisan
Herkunft: Spanien / Murcia / Yecla

Beschreibung

Er verführt mit seinem frischen Bouquet nach Kirschen und Pflaumen, welches von einem feinen Duft nach Rosen, Veilchen und Minze untermalt wird. Am Gaumen zeigt er sich süffig, ausgewogen, mit einer ausgeprägten Fruchtigkeit und feinkörnigen Gerbstoffen. Bei diesem Wein bleibt es nicht nur bei einem Glas...

Angaben

Herkunft: Spanien / Murcia / Yecla
Traubensorte: Monastrell, Garnacha Tintorera, Syrah
Genussreife: 2 bis 7 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Milde asiatische Gerichte, Lateinamerikanische Küche, Kalte Fleischplatte, Trockenfleisch, Würzige Grilladen, Paella
Vinifikation: Gärung im Stahltank, Biologischer Säureabbau im Holzfass, Gärung bei tiefen Temperaturen
Ernte: Handlese, in kleinen Kisten
Ausbau: im grossen Holzfass/Foudre, in gebrauchten Barriques
Abfüllung: keine Filtration, von Hand
Ausbaudauer: 12 Monate
Volumen: 15.5 %
Länder

Spanien

Spanien - Vielfalt in Perfektion

„An einem Ort in der Mancha, an dessen Namen ich mich nicht erinnere ...“, startet Don Quijote seine Odyssee.

Die bekannteste Episode ist sicherlich jene, in welcher Don Quijote in den Windmühlen seine Feinde sieht und diese bekämpfen will - bis er von den Windrädern fast erschlagen wird. Denkbar, dass etwas zu viel La-Mancha Wein im Spiel war. Spanische Reben kämpfen auf zerklüfteten Landschaften, in grosser Trockenheit und auf schwierigem Boden um ihr Überleben. Sie kämpfen gut.

Regionen

Murcia

Murcia: Heimspiel für die Sorte Monastrell

Die Stadt Murcia ist ausserhalb Spaniens kaum bekannt, doch sie ist mir ihren fast 500‘000 Einwohnern das mächtige Zentrum einer ländlich geprägten Region. Obst-, Gemüse- und Weinanbau sind hier noch immer ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor. In den drei Weinbaugebieten Bullas, Jumilla und Yecla, die alle auf dem Gebiet der Autonomen Region Murcia liegen, zeigt die Sorte Monastrell, dass sie Weine von unterschiedlichem Charakter hervorbringen kann.

Trauben

Syrah

Ein Hauch von Pfeffer

Hartnäckig hält sich die Legende, die Rebsorte Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Doch Rebforscher zeigten, dass es sich um eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten handelt: der roten Dureza aus dem Rhonetal und der weissen Mondeuse blanche aus Savoyen. Tropfen aus Syrah sind sanft und konzentriert, duften nach dunklen Beeren, Veilchen und Lakritz und verblüffen mit einer pikanten Note von weissem Pfeffer. Reinsortig findet man sie an der nördlichen Rhone, etwa in den Appellationen Hermitage oder Côte Rôtie, sowie im Schweizer Wallis. Im südlichen Rhonetal wird Syrah gerne mit Grenache und Mourvèdre vermählt. Bereits 1832 brachte ein Franzose die Sorte nach Australien, wo sie zum Emblem des nationalen Weinbaus wurde. Dort entstehen die wuchtigsten Versionen mit typischen Noten von Teer und Schokolade.

Monastrell

Heissblütige Spanierin

Der Monastrell-Traube kann es nicht hitzig genug sein. Sie wächst rund ums Mittelmeer, wo die Sommer lang und heiss und die Winter mild sind. Schon in 200 Metern Höhe oder 80 Kilometer von der Küste entfernt haben ihre Trauben Probleme, auszureifen. Geboren wurde sie vermutlich in der Region Valencia. Dort zählte sie laut schriftlichen Überlieferungen schon 1460 zu den wichtigsten Rebsorten. Als genauen Herkunftstort vermutet man den Landstrich Camp de Morvedre. Von dort wanderte sie im 17. Jahrhundert in die Provence, wo man sie Mourvèdre taufte. Ihre Weine sind tiefdunkel mit intensivem Brombeeraroma, reichlich Gerbstoff und moderater Säure. Die schönsten Harmonien gehen sie mit anderen Sorten des Südens ein, etwa mit Garnacha, Carignan oder Syrah. Die Mourvèdre ist Hauptzutat der roten Tropfen von Bandol, ausserdem fliesst sie in den Châteauneuf-du-Pape ein. An der spanischen Levante-Küste wird sie auch gerne solo gekeltert.