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Baur au Lac Vins
Adlikerstrasse 272
8105 Regensdorf, CH
+41 44 777 05 05,
information@balv.ch
G. Waldweben

G. Waldweben

WO Western Cape, 4G Wines, 2013

750 ml
CHF 355.–
Traubensorte: Shiraz, Cabernet Sauvignon, Petit Verdot
Produzent: 4G Wines
Herkunft: Südafrika / Coastal Region
Andere Flaschengrössen:
CHF 355.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 53020713
Traubensorte: Shiraz, Cabernet Sauvignon, Petit Verdot
Produzent: 4G Wines
Herkunft: Südafrika / Coastal Region
Andere Flaschengrössen:

Angaben

Herkunft: Südafrika / Coastal Region
Produzent: 4G Wines
Traubensorte: Shiraz, Cabernet Sauvignon, Petit Verdot
Genussreife: 5 bis 30 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Vinifikation: Gärung im Stahltank, Überpumpen des Tresterhuts, Kaltstandzeit, Gärung bei tiefen Temperaturen
Ernte: Handlese
Ausbau: in teils neuen und gebrauchten Barriques
Abfüllung: Filtration
Ausbaudauer: 12 Monate
Volumen: 14.5 %
Winzer

4G Wines

G. ist auf dem besten Weg, der Premier Cru des Kaps, DER Kultwein Südafrikas zu werden. Und dies nicht, weil eine hunderte von Jahren alte Traditionsgeschichte dahintersteckt – ganz im Gegenteil.

4G Wines entstand aus einer verrückten Idee zweier Freunde, die Weinliebhaber waren und meinten, es müsse doch für sie möglich sein, einen Kultwein zu kreieren, auch wenn sie keine Profis seien. Einer der beiden, Philipp Gerhard Axt, wurde von der Idee gepackt, ja besessen, entwickelte sie weiter, beharrlich, akribisch, mit Herzblut, Verstand und Unternehmergeist. Es kamen zwei weitere Freunde dazu: Giorgio della Cia und Sohn Gregory vom Meerlust Estate in Stellenbosch, Südafrika. Alle vier haben einen Namen mit G.

Das Ziel des Projekts stand von Anfang an fest: den ersten Premier Cru, den ersten wahren Kultwein Südafrikas zu keltern, der sich mit allen grossen Weinen unserer Welt messen kann.

Einige internationale Vergleichsdegustationen haben gezeigt: G. ist nah dran oder gehört bereits in die erste Liga. 2009 war der erste Jahrgang des Bordeaux-Blends mit Syrah, der in seiner Zusammensetzung mit jedem Jahrgang variieren kann. 2010 wurde kein Geringerer als Denis Dubourdieu, Professor an der Universität Bordeaux und Berater einiger der besten Weinproduzenten der Welt, verantwortlich für das Projekt, mit seiner langjährigen Mitarbeiterin Valérie Lavigne an seiner Seite.

Für die Arbeit im Rebberg wurde ein weiteres Talent engagiert: Mia Fischer. Ihr hochqualifiziertes Team verrichtet in den gepachteten Parzellen eigentliche Präzisionsarbeit – „precision viticulture“. Nichts wird dem Zufall überlassen. Über zwölf Weingärten sind es, zum Teil nur wenige Reihen gross, die sich in der Umgebung von Stellenbosch befinden. Die Selektion des Traubenguts ist einer der grössten Erfolgsfaktoren. Jede Traubenbeere wird kontrolliert, bevor sie in den Gärbottich gelangt.

Philipp G. Axt gibt sich nur mit dem Allerbesten zufrieden, auch in der Auswahl der Fässer, beim Kauf der besten Korken, bei der speziell angefertigten Flasche, den Holzkisten aus Ghana, den Etiketten, die vom Berliner Künstler Sebastian Blinde gestaltet werden, etc. etc. Dafür besitzt er keine eigene, von einem Stararchitekten gebaute Kellerei. Im einfachen, gemieteten Gebäude reifen G. und sein kleiner Bruder The Echo of G. ihrer Bestimmung entgegen: der Weinwelt zu zeigen, dass auch am Kap Weine entstehen, die sich unter den Weltbesten einreihen können.

Trauben

Cabernet Sauvignon

Das Rückgrat des Bordeaux

Er gibt dem Bordeaux sein Rückgrat: Der Cabernet Sauvignon liefert tiefviolette Weine mit kraftvollem Tannin und schier endlosem Reifepotenzial. Er ist der Platzhirsch im Médoc und steckt in allen fünf Premiers Crus des Bordelais. In der Jugend wirkt er oft streng und unnahbar, doch mit fortschreitenden Jahren runden sich seine Gerbstoffe ab. Er wird herrlich samtig und bewahrt dabei doch stets seine Frische. Zu den typischen Aromen zählen Cassis, Graphit und Zedernholz. Wo immer Cabernet Sauvignon ist, ist Merlot nicht weit. Er ergänzt die kernige Struktur des Cabernet durch Weichheit, Frucht und Fülle. Der Cabernet Sauvignon ist die meistexportierte Rebe der Welt. Überzeugende Qualitäten liefert er in Italien als Zutat der Supertuscans oder als Flaggschiffsorte Kaliforniens. Dort betitelt man ihn liebevoll «Cab Sauv». Fleischfans aufgepasst: Er begleitet fantastisch ein grilliertes Entrecôte. Der Stammbaum des Cabernet Sauvignon überrascht: Seine Eltern sind Cabernet franc und der weisse Sauvignon blanc. 

Petit Verdot

Geheimwaffe des Bordeaux

Gemeinhin sagt man, der Petit Verdot stamme aus Bordeaux. Doch genetisch steht er einer Gruppe von Reben aus den Pyrenäen nah. Diese stammen wahrscheinlich von wilden Waldreben ab.  «Lambrusques» nennt man diese Wildpflanzen auf Französisch – den Petit Verdot kennt man auch unter dem Synonym Lambrusquet. Er ist eine hochwertige Traube, tiefdunkel und würzig mit Noten von Cassis und Graphit, reichlich kernigem Tannin und kräftiger Säure. Die meisten grossen Bordeaux enthalten einen kleinen Teil Petit Verdot. Entsprechend schätzt man ihn überall dort, wo Weine nach Bordelaiser Rezept hergestellt werden. Etwa in der italienischen Maremma oder in Kalifornien, wo er die weltweit grösste Fläche belegt. Sortenrein wird er fast nie gekeltert. Sein Name, abgeleitet von «vert», grün, spielt übrigens auf seine Achillesferse an: Bei kühlem Wetter neigt er dazu, kleine, kernlose grüne Beeren zu bilden.

Shiraz

Ein Hauch von Pfeffer

Hartnäckig hält sich die Legende, die Rebsorte Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Doch Rebforscher zeigten, dass es sich um eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten handelt: der roten Dureza aus dem Rhonetal und der weissen Mondeuse blanche aus Savoyen. Tropfen aus Syrah sind sanft und konzentriert, duften nach dunklen Beeren, Veilchen und Lakritz und verblüffen mit einer pikanten Note von weissem Pfeffer. Reinsortig findet man sie an der nördlichen Rhone, etwa in den Appellationen Hermitage oder Côte Rôtie, sowie im Schweizer Wallis. Im südlichen Rhonetal wird Syrah gerne mit Grenache und Mourvèdre vermählt. Bereits 1832 brachte ein Franzose die Sorte nach Australien, wo sie zum Emblem des nationalen Weinbaus wurde. Dort entstehen die wuchtigsten Versionen mit typischen Noten von Teer und Schokolade.