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Baur au Lac Vins
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In Stock
Cabernet Sauvignon Starmont

Cabernet Sauvignon Starmont

AVA St. Helena, Merryvale Vineyards, 2013

375 ml
CHF 19.90
Traubensorte: Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah, Petit Verdot
Produzent: Merryvale Vineyards
Herkunft: USA / California / Napa Valley
Andere Jahrgänge:
CHF 19.90
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 50010313
Traubensorte: Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah, Petit Verdot
Produzent: Merryvale Vineyards
Herkunft: USA / California / Napa Valley
Andere Jahrgänge:

Beschreibung

Der Cabernet Sauvignon Starmont eröffnet den Auftackt in einem dunklen Purpurrot. In der Nase nimmt man Aromen roter und schwarzer Johannisbeeren, Vanille und exotischer Gewürze wahr. Rund und harmonisch präsentiert er sich am Gaumen, mit weichen, gut eingebundenen Tanninen und einem Langen Nachhall.

Angaben

Herkunft: USA / California / Napa Valley
Traubensorte: Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah, Petit Verdot
Genussreife: 3 bis 10 Jahre
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Trinkempfehlung: Châteaubriand, Filet Wellington, Gulasch, Boeuf bourguignon, Lammrückenfilet an Kräuterjus, Lammgigot aus dem Ofen
Vinifikation: Gärung im Stahltank
Ernte: Handlese
Ausbau: in teils neuen und gebrauchten Barriques
Abfüllung: keine Filtration
Ausbaudauer: 18 Monate
Volumen: 14.5 %
Länder

USA

USA - Yes, they can!

Die Vereinigten Staaten von Amerika bilden den drittgrössten Staat der Erde – sowohl an Landesfläche (nach Russland und Kanada) sowie auch an der Bevölkerung (nach China und Indien) gemessen. In den USA sind sämtliche Klimazonen zu finden, von heissen Wüsten bis zu arktischer Kälte. Dank Einwanderung von Völkern aus der ganzen Welt sind die USA das wohl multikulturellste Land der Erde. Ideale Voraussetzungen also, international anerkannten Wein hervorzubringen.

Regionen

California

Kalifornien: Viel Frucht und reife Tannine

Rund 90 Prozent der in den USA produzierten Weine reifen in Kalifornien. Vor allem das Napa Valley, rund 100 Kilometer nördlich von San Francisco gelegen, gilt als das prominenteste Weinbaugebiet der Neuen Welt schlechthin. International für Furore gesorgt haben die kalifornischen Winzer zuerst mit Chardonnay und Cabernet Sauvignon. Heute werden aber auch aus Pinot Noir, Syrah und anderen Sorten hochstehende Weine produziert. Das Weinland Kalifornien zeigt heute so viele Facetten wie noch nie zuvor.

Winzer

Merryvale Vineyards

Der junge Schweizer Jack Schlatter reiste in den 1950er Jahren nach Dallas, um dort eine Stelle im Baumwollhandel anzutreten. Später verschlug es ihn nach Mexiko und São Paulo (dorthin als Kaffeetester) und wieder zurück nach Zürich, um das Baumwollgeschäft im Ostblock aufzubauen. Dabei blieb er immer mit einem Fuss in Dallas und stieg dort ins Immobiliengeschäft ein. Schon früh reizte ihn auch das Weinbusiness. Doch er musste einige Zeit warten, bis er Bill Harlan kennenlernte, den damaligen Besitzer von Merryvale.

Das Weingut wurde 1933 von einer Partnergruppe kurz nach der Prohibition gegründet und sah im Verlauf der Jahrzehnte einige berühmte Persönlichkeiten als Partner, Berater oder Besitzer: anfangs Peter und Robert Mondavi und in den 1980er Jahren eben Bill Harlan. Jack Schlatter wurde 1991 Fifty-fifty-Partner und erschloss dem Weingut die europäischen und die asiatischen Märkte. 1994 erwarb er das Weingut. Mittlerweile hält sein Sohn René das Ruder fest in der Hand.

Das historische Gebäude liegt im Süden der Kleinstadt St. Helena, die sozusagen das Herz des Napa Valley ist. Die sogenannten Estate Vineyards (die Weinberge in eigenem Besitz) befinden sich östlich von St. Helena auf ca. 280 Metern über Meer. Rund 10 Hektaren Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Petit Verdot wurden hier 1997 angepflanzt. Damals stand Merryvale unter der Beratung von Michel Rolland.

Trauben

Syrah

Ein Hauch von Pfeffer

Hartnäckig hält sich die Legende, die Rebsorte Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Doch Rebforscher zeigten, dass es sich um eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten handelt: der roten Dureza aus dem Rhonetal und der weissen Mondeuse blanche aus Savoyen. Tropfen aus Syrah sind sanft und konzentriert, duften nach dunklen Beeren, Veilchen und Lakritz und verblüffen mit einer pikanten Note von weissem Pfeffer. Reinsortig findet man sie an der nördlichen Rhone, etwa in den Appellationen Hermitage oder Côte Rôtie, sowie im Schweizer Wallis. Im südlichen Rhonetal wird Syrah gerne mit Grenache und Mourvèdre vermählt. Bereits 1832 brachte ein Franzose die Sorte nach Australien, wo sie zum Emblem des nationalen Weinbaus wurde. Dort entstehen die wuchtigsten Versionen mit typischen Noten von Teer und Schokolade.

Petit Verdot

Geheimwaffe des Bordeaux

Gemeinhin sagt man, der Petit Verdot stamme aus Bordeaux. Doch genetisch steht er einer Gruppe von Reben aus den Pyrenäen nah. Diese stammen wahrscheinlich von wilden Waldreben ab.  «Lambrusques» nennt man diese Wildpflanzen auf Französisch – den Petit Verdot kennt man auch unter dem Synonym Lambrusquet. Er ist eine hochwertige Traube, tiefdunkel und würzig mit Noten von Cassis und Graphit, reichlich kernigem Tannin und kräftiger Säure. Die meisten grossen Bordeaux enthalten einen kleinen Teil Petit Verdot. Entsprechend schätzt man ihn überall dort, wo Weine nach Bordelaiser Rezept hergestellt werden. Etwa in der italienischen Maremma oder in Kalifornien, wo er die weltweit grösste Fläche belegt. Sortenrein wird er fast nie gekeltert. Sein Name, abgeleitet von «vert», grün, spielt übrigens auf seine Achillesferse an: Bei kühlem Wetter neigt er dazu, kleine, kernlose grüne Beeren zu bilden.

Merlot

Everybody’s darling

Der Merlot ist das charmanteste Mitglied der Bordeaux-Familie. Er brilliert mit satter Farbe, duftiger Fülle, samtigen Gerbstoffen und süsser, pflaumiger Frucht. Selbst dem Winzer macht er’s leicht, denn auch in kühlen Jahren reift er problemlos aus. Dies im Gegensatz zum strengeren Cabernet Sauvignon, welchen er als Assemblagepartner ergänzt. Seine guten Eigenschaften haben den Merlot über die Grenzen hinaus berühmt gemacht. Er ist mit über 100‘000 Hektar die meistgepflanzte Traube Frankreichs. Grosse Flächen belegt er auch in Kalifornien, Italien, Australien und neuerdings in Osteuropa. Sein einziger Haken: Reinsortig gerät Merlot nur selten gross. Mit seinem Charme geht häufig ein Mangel an Substanz einher. Nur die besten Exemplare gewinnen mit der Reife. Sie entwickeln dann komplexe Noten von Leder und Trüffel. Das gelingt unter anderem den Spitzengewächsen der Bordeaux-Appellation Pomerol und des Tessins.

Cabernet Sauvignon

Das Rückgrat des Bordeaux

Er gibt dem Bordeaux sein Rückgrat: Der Cabernet Sauvignon liefert tiefviolette Weine mit kraftvollem Tannin und schier endlosem Reifepotenzial. Er ist der Platzhirsch im Médoc und steckt in allen fünf Premiers Crus des Bordelais. In der Jugend wirkt er oft streng und unnahbar, doch mit fortschreitenden Jahren runden sich seine Gerbstoffe ab. Er wird herrlich samtig und bewahrt dabei doch stets seine Frische. Zu den typischen Aromen zählen Cassis, Graphit und Zedernholz. Wo immer Cabernet Sauvignon ist, ist Merlot nicht weit. Er ergänzt die kernige Struktur des Cabernet durch Weichheit, Frucht und Fülle. Der Cabernet Sauvignon ist die meistexportierte Rebe der Welt. Überzeugende Qualitäten liefert er in Italien als Zutat der Supertuscans oder als Flaggschiffsorte Kaliforniens. Dort betitelt man ihn liebevoll «Cab Sauv». Fleischfans aufgepasst: Er begleitet fantastisch ein grilliertes Entrecôte. Der Stammbaum des Cabernet Sauvignon überrascht: Seine Eltern sind Cabernet franc und der weisse Sauvignon blanc.