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Baur au Lac Vins
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Parker 91 Punkte
Philipponnat brut Rosé

Philipponnat brut Rosé

AOC Champagne, Royale Réserve

1500 ml
CHF 144.–
Traubensorte: Pinot noir, Chardonnay, Pinot meunier
Produzent: Champagne Philipponnat
Herkunft: Frankreich / Champagne
Andere Flaschengrössen:
CHF 144.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 60044800
Traubensorte: Pinot noir, Chardonnay, Pinot meunier
Produzent: Champagne Philipponnat
Herkunft: Frankreich / Champagne
Andere Flaschengrössen:

Beschreibung

Sein Bouquet ist mit Aromen von Himbeeren, Mispeln, einem Anflug von Orangenschale und einer feinen Hefenote vielversprechend. Mit weicher, cremiger Mousse breitet sich dieser edle Champagner am Gaumen aus. Zusammen mit einer aparten Herbe wirkt er kompakt und angenehm trocken. Er überzeugt mit beachtlicher Komplexität und Tiefe, die ihn zum vielseitigen Speisebegleiter machen.

Angaben

Herkunft: Frankreich / Champagne
Traubensorte: Pinot noir, Chardonnay, Pinot meunier
Genussreife: 2 bis 3 Jahre
Servicetemperatur: 10 bis 12 °C
Trinkempfehlung: Apérogebäck, Fruchttorte, Geräucherte Fische, Süsswasserfisch an Rahmsauce, Kalbsbraten an Morchelsauce, Tagliatelle al tartufo
Vinifikation: Flaschengärung
Ernte: Handlese
Ausbau: im Stahltank, auf der Hefe, In kleinen Fässern
Ausbaudauer: 36 Monate
Volumen: 12.0 %
Länder

Frankreich

Frankreich – Philosophie in Flaschen

Gemäss der französischen Philosophie hat Wein Ausdruck des Bodens und des Klimas zu sein. Hierfür steht das Schlagwort „Terroir“. Dieses Terroir macht jeden Wein anders, viele besonders gut. Französischer Wein wird weltweit als Ausdruck kultureller Vollkommenheit angesehen. Der Franzose glaubt, dass der Mensch für die Qualität zuständig ist, die Rebsorte für den Charakter und die Natur für die Menge der Beeren. Die Philosophie lässt sich so auf den Punkt bringen: „Die Wahrheit ist der Weinberg, nicht der Mensch.“

Winzer

Champagne Philipponnat

Wenn Sie durch die Champagne reisen, treffen Sie überall auf bekannte Namen, die fast jedes Kind kennt. Grosse Namen, hinter denen oft sehr grosse Unternehmen stehen, die weltweit tätig sind und überall zu kaufen sind. Bei Champagne Philipponnat ist das etwas anders. Der Name Philipponnat ist nicht jedem geläufig; das unterstreicht seine Exklusivität umso mehr.

Die Familie Philipponnat stammt ursprünglich aus der Schweiz, aus Fribourg, um genau zu sein. Sie liess sich 1522 in Mareuil-sur-Aÿ nieder. Apvril de Philipponnat diente als Soldat unter König François I. Als Belohnung für seine Verdienste bei der Schlacht bei Marignano schenkte ihm der König Land in Aÿ. Die Philipponnats waren damals Weinbauern sowie Weinhändler und belieferten den Hof des Sonnenkönigs Louis XIV. Das Familienwappen, das heute die Champagnerflaschen ziert, wurde am 28. Juli 1697 offiziell eingetragen.

Trauben

Chardonnay

König oder Bettelmann

Kaum eine Rebsorte zeigt ein so breites Qualitätsspektrum wie der Chardonnay. Seine Weine reichen von gesichtsloser Neutralität bis zur atemberaubenden Klasse. Er ist eine extrem pflegeleichte Rebe. Das erklärt, warum man ihn heute rund um den Erdball anbaut – auch dort, wo man es vielleicht nicht sollte. Die Sortenaromen des Chardonnay sind nicht sehr ausgeprägt: ein bisschen grüner Apfel, ein wenig Haselnuss, in wärmeren Breiten auch Melone und exotische Früchte. Oft werden die Weine vom Fassausbau bestimmt. So entwickeln sie mehr oder weniger subtile Noten von Butter, geröstetem Brot und Vanille. Den höchsten Ausdruck erreicht die Traube in ihrer Ursprungsregion, dem Burgund. Ihr Herz schlägt in der Côte de Beaune: Man denke etwa an die Gewächse von Meursault oder Puligny-Montrachet. Mit ihrer Finesse und Komplexität können sie Jahrzehnte überdauern. Einsame Klasse erreicht der Chardonnay auch in manchen Blanc-de-Blancs-Champagnern. Tolle Tropfen liefert er ausserdem im burgundischen Chablis und zunehmend in Australien und Chile. Eine einfache Faustregel zur Paarung mit Speisen: Wenn Butter und Rahm im Spiel ist, liegen Sie mit Chardonnay garantiert richtig.

Pinot noir

Blaupause des Terroirs

Keine andere Sorte drückt ihr Terroir so präzise aus wie der Pinot noir. Er ist eine sensible, anfällige Traube. Aber wenn er gelingt, beschert er der Weinwelt einige ihrer allergrössten Gewächse. Er glänzt vor allem im Burgund. Dort kultiviert man ihn seit mindestens 700 Jahren. Schon im Mittelalter galt er als so kostbar, dass man ihn nicht mit anderen Trauben mischte, um seinen Wert nicht zu mindern. Die besten Exemplare sind filigran und duftig mit Aromen von Kirsche und roten Beeren. Mit der Reife kommen Noten von Waldboden, Leder und Trüffel dazu. Seine unwiderstehliche Fruchtsüsse scheint auch nach Jahrzehnten noch durch. Der Pinot noir fühlt sich an kühlen Orten wohl: in der Schweiz und in Deutschland, wo man ihn als Blauburgunder respektive Spätburgunder kennt, im Elsass und in Südtirol, in Oregon, Neuseeland und Tasmanien. Nicht zuletzt ergibt er fantastische Champagner. Er ist ein traumhafter Speisebegleiter. Mit seinen weichen Gerbstoffen und charmanten Bouquet umgarnt er sie alle, vom Güggeli über den Käse bis zum gebratenen Fisch.

Pinot meunier

Frischekick für den Champagner 

Viele feine weisse Härchen auf der Unterseite der Rebblätter bescheren dieser Rotweintraube ihren Namen: «Meunier» heisst übersetzt Müller – eine Anspielung auf den Eindruck, die Pflanze sei mit frisch gemahlenem Mehl bepudert. Ihr wichtigstes Habitat ist die Champagne. Neben Pinot noir und Chardonnay bildet sie den dritten Bestandteil der klassischen Champagner-Cuvée. Sie steuert den Schäumern frische Säure und jugendliche Frucht bei. Nur sehr selten wird sie solo zu Champagner verarbeitet, doch die wenigen Exemplare lohnen es, probiert zu werden. Auf Deutsch ist der Pinot meunier auch als Müllerrebe oder irreführend als Schwarzriesling bekannt.

Genussprofil
Nasenprofil
Intensität
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Blumigkeit
1
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6
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Fruchtigkeit
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10
Würzigkeit
1
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10
Holzeinfluss
1
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10
Komplexität
1
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10
Gaumenprofil
Auftaktfülle
1
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Säure / Saftigkeit
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Mineralität/Herbe
1
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Körper
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Abgangslänge
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Bewertung
Parker 91 Punkte
Vinum 16.5 Punkte
Wine Spectator 91 Punkte