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Baur au Lac Vins
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Vinum 18 Punkte
Philipponnat Clos des Goisses
Nur noch 1 Flasche

Philipponnat Clos des Goisses

AOC Champagne, 2005

3000 ml
CHF 1'290.–
Traubensorte: Pinot noir, Chardonnay
Produzent: Champagne Philipponnat
Herkunft: Frankreich / Champagne
CHF 1'290.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 60043905
Traubensorte: Pinot noir, Chardonnay
Produzent: Champagne Philipponnat
Herkunft: Frankreich / Champagne

Beschreibung

Tiefe goldgelbe Farbe mit äusserst feiner Perlage. Breitgefächertes Bouquet mit Röstaromen, die an Zartbitterschokolade; Kaffee und Kakao erinnern, dazu Orange, Bergamotte und blumige Akzente. Kräftige, mundfüllende, cremige Mousse. Wuchtig am Gaumen, sehr weinig mit würziger Aromatik und langem Abgang. Charles Philipponnat empfiehlt, diesen Champagner vor dem Servieren zu karaffieren, um seine Weinigkeit und Komplexität hervorzuheben.

Angaben

Herkunft: Frankreich / Champagne
Lagenbezeichnung: Clos des Goisses
Traubensorte: Pinot noir, Chardonnay
Genussreife: 5 bis 15 Jahre
Servicetemperatur: 10 bis 12 °C
Vinifikation: Flaschengärung
Ernte: Handlese, Strenge Selektion
Volumen: 12.0 %
Länder

Frankreich

Frankreich – Philosophie in Flaschen

Gemäss der französischen Philosophie hat Wein Ausdruck des Bodens und des Klimas zu sein. Hierfür steht das Schlagwort „Terroir“. Dieses Terroir macht jeden Wein anders, viele besonders gut. Französischer Wein wird weltweit als Ausdruck kultureller Vollkommenheit angesehen. Der Franzose glaubt, dass der Mensch für die Qualität zuständig ist, die Rebsorte für den Charakter und die Natur für die Menge der Beeren. Die Philosophie lässt sich so auf den Punkt bringen: „Die Wahrheit ist der Weinberg, nicht der Mensch.“

Winzer

Champagne Philipponnat

Wenn Sie durch die Champagne reisen, treffen Sie überall auf bekannte Namen, die fast jedes Kind kennt. Grosse Namen, hinter denen oft auch sehr grosse Unternehmen stehen, die weltweit tätig sind.

Bei Charles Philipponnat ist das etwas anders. Philipponnat mag vielleicht nicht jedem geläufig sein, er ist aber umso exklusiver. Seit dem 17. Jahrhundert lebt die Familie Philipponnat im Herzen der Champagne in Mareuil-sur-Aÿ. 1910 kauften Pierre und Auguste Philipponnat dort herrliche, mehr als 20 Meter unter der Kreideschicht der Champagne liegende Keller. So empfängt Charles Philipponnat heute die Besucher in „seinem“ stattlichen Haus auf seine feine, charmante und gastfreundliche Art. Man glaubt, in ihm den Nachfahren der angesehenen Lieferanten am Hof des Sonnenkönigs Louis XIV. zu erkennen…

Trauben

Chardonnay

König oder Bettelmann

Kaum eine Rebsorte zeigt ein so breites Qualitätsspektrum wie der Chardonnay. Seine Weine reichen von gesichtsloser Neutralität bis zur atemberaubenden Klasse. Er ist eine extrem pflegeleichte Rebe. Das erklärt, warum man ihn heute rund um den Erdball anbaut – auch dort, wo man es vielleicht nicht sollte. Die Sortenaromen des Chardonnay sind nicht sehr ausgeprägt: ein bisschen grüner Apfel, ein wenig Haselnuss, in wärmeren Breiten auch Melone und exotische Früchte. Oft werden die Weine vom Fassausbau bestimmt. So entwickeln sie mehr oder weniger subtile Noten von Butter, geröstetem Brot und Vanille. Den höchsten Ausdruck erreicht die Traube in ihrer Ursprungsregion, dem Burgund. Ihr Herz schlägt in der Côte de Beaune: Man denke etwa an die Gewächse von Meursault oder Puligny-Montrachet. Mit ihrer Finesse und Komplexität können sie Jahrzehnte überdauern. Einsame Klasse erreicht der Chardonnay auch in manchen Blanc-de-Blancs-Champagnern. Tolle Tropfen liefert er ausserdem im burgundischen Chablis und zunehmend in Australien und Chile. Eine einfache Faustregel zur Paarung mit Speisen: Wenn Butter und Rahm im Spiel ist, liegen Sie mit Chardonnay garantiert richtig.

Pinot noir

Blaupause des Terroirs

Keine andere Sorte drückt ihr Terroir so präzise aus wie der Pinot noir. Er ist eine sensible, anfällige Traube. Aber wenn er gelingt, beschert er der Weinwelt einige ihrer allergrössten Gewächse. Er glänzt vor allem im Burgund. Dort kultiviert man ihn seit mindestens 700 Jahren. Schon im Mittelalter galt er als so kostbar, dass man ihn nicht mit anderen Trauben mischte, um seinen Wert nicht zu mindern. Die besten Exemplare sind filigran und duftig mit Aromen von Kirsche und roten Beeren. Mit der Reife kommen Noten von Waldboden, Leder und Trüffel dazu. Seine unwiderstehliche Fruchtsüsse scheint auch nach Jahrzehnten noch durch. Der Pinot noir fühlt sich an kühlen Orten wohl: in der Schweiz und in Deutschland, wo man ihn als Blauburgunder respektive Spätburgunder kennt, im Elsass und in Südtirol, in Oregon, Neuseeland und Tasmanien. Nicht zuletzt ergibt er fantastische Champagner. Er ist ein traumhafter Speisebegleiter. Mit seinen weichen Gerbstoffen und charmanten Bouquet umgarnt er sie alle, vom Güggeli über den Käse bis zum gebratenen Fisch.

Bewertung
Vinum 18 Punkte