zur Startseite zur Hauptnavigation zum Hauptinhalt zum Kontaktformular zum Suchformular
Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Hier finden Sie die Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten.
Baur au Lac Vins
Adlikerstrasse 272
8105 Regensdorf, CH
+41 44 777 05 05,
information@balv.ch
Cava brut Nature Gran Reserva
Vegan

Cava brut Nature Gran Reserva

DO, Maria Casanovas, 2014

750 ml
CHF 26.–
Traubensorte: Chardonnay, Pinot noir, Xarel-Lo, Macabeo, Parellada
Produzent: Maria Casanovas
Herkunft: Spanien / Catalunya / Penedès
Andere Jahrgänge:
CHF 26.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 60168714
Traubensorte: Chardonnay, Pinot noir, Xarel-Lo, Macabeo, Parellada
Produzent: Maria Casanovas
Herkunft: Spanien / Catalunya / Penedès
Andere Jahrgänge:

Eigenschaften und Herkunft

Der Gran Reserva präsentiert sich zunächst mit recht intensivem Bouquet mit Noten von Waldhonig, reifen Aprikosen und Äpfeln sowie dem ausgeprägten Blütenduft von Narzissen und einem Hauch Feuerstein. Seine mittelkräftige Mousse breitet sich im Gaumen angenehm aus. Der markant herbe Geschmack entfaltet Noten von Muskatnuss, Bergamotte und reifem Apfel. Mit kraftvollem Körper wirkt er vollmundig und bietet einen langen Abgang.

Angaben

Herkunft: Spanien / Catalunya / Penedès
Produzent: Maria Casanovas
Traubensorte: Chardonnay, Pinot noir, Xarel-Lo, Macabeo, Parellada
Genussreife: 1 bis 5 Jahre
Servicetemperatur: 6 bis 8 °C
Oenologe: Jordi und Jacint Carafi Casanovas
Vinifikation: Flaschengärung, Gärung im Stahltank, sanfte Pressung
Böden: Kalkhaltige, schottrige Tonböden
Ernte: Handlese
Ausbau: im Stahltank, einige Monate Flaschenlagerung
Volumen: 11.5 %
Restzucker: 2 g/l
Länder

Spanien

Spanien - Vielfalt in Perfektion

„An einem Ort in der Mancha, an dessen Namen ich mich nicht erinnere ...“, startet Don Quijote seine Odyssee.

Die bekannteste Episode ist sicherlich jene, in welcher Don Quijote in den Windmühlen seine Feinde sieht und diese bekämpfen will - bis er von den Windrädern fast erschlagen wird. Denkbar, dass etwas zu viel La-Mancha Wein im Spiel war. Spanische Reben kämpfen auf zerklüfteten Landschaften, in grosser Trockenheit und auf schwierigem Boden um ihr Überleben. Sie kämpfen gut.

Regionen

Catalunya

Katalonien: Die grosse Vielfalt

Die zweitgrösste Weinregion Spaniens hat eine beeindruckende Vielfalt an Weinen zu bieten. So existieren in Katalonien elf verschiedene Ursprungsbezeichnungen. Als Heimat des Cava gehört Katalonien zu den führenden Herstellern von Schaumweinen nach der klassischen Methode. Auch das Angebot an elegante Weissweinen und gut strukturierten Rotweinen ist gross. Gebiete wie das Priorat oder Montsant erlebten in den letzten Jahren einen gewaltigen Aufschwung. Und mit dem Moscatel de Sitges reift hier ein traditioneller Süsswein.

Unterregionen

Penedès

Penedès: Aufschwung Dank neuen Ideen

Mit einer Rebfläche von rund 25‘000 Hektar ist der Penedés das grösste Anbaugebiet mit DO-Status in Katalonien. Die Bandbreite der hier produzierten Weine, die in einem ausgeprägt mediterranen Klima reifen, ist riesig und reicht von erfrischenden Cava-Schaumweinen über spritzige Weissweine bis zur voll strukturierten roten Gewächsen. Spitzenweine werden sowohl aus alteingesessenen, als auch aus internationalen Sorten wie Cabernet Sauvignon oder Chardonnay gekeltert.

Winzer

Maria Casanovas

Trauben

Pinot noir

Blaupause des Terroirs

Keine andere Sorte drückt ihr Terroir so präzise aus wie der Pinot noir. Er ist eine sensible, anfällige Traube. Aber wenn er gelingt, beschert er der Weinwelt einige ihrer allergrössten Gewächse. Er glänzt vor allem im Burgund. Dort kultiviert man ihn seit mindestens 700 Jahren. Schon im Mittelalter galt er als so kostbar, dass man ihn nicht mit anderen Trauben mischte, um seinen Wert nicht zu mindern. Die besten Exemplare sind filigran und duftig mit Aromen von Kirsche und roten Beeren. Mit der Reife kommen Noten von Waldboden, Leder und Trüffel dazu. Seine unwiderstehliche Fruchtsüsse scheint auch nach Jahrzehnten noch durch. Der Pinot noir fühlt sich an kühlen Orten wohl: in der Schweiz und in Deutschland, wo man ihn als Blauburgunder respektive Spätburgunder kennt, im Elsass und in Südtirol, in Oregon, Neuseeland und Tasmanien. Nicht zuletzt ergibt er fantastische Champagner. Er ist ein traumhafter Speisebegleiter. Mit seinen weichen Gerbstoffen und charmanten Bouquet umgarnt er sie alle, vom Güggeli über den Käse bis zum gebratenen Fisch.

Parellada

Gibt dem Cava seine Eleganz

Fast 200 Millionen Cava Flaschen keltern die Spanier pro Jahr, und in fast allen steckt die weisse Parellada. Sie verleiht den flaschenvergorenen Schäumern Blumigkeit und Eleganz. Ihre traditionellen Assemblage-Partnerinnen sind Macabeu und Xarello. Erstere sorgt für die typische Apfelfrucht des Cava, die zweite für Dichte und Fülle. Die Parellada-Traube hat ihre Wurzeln in Aragonien im Nordwesten Spaniens. Dort ist sie seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Heute wächst sie hauptsächlich in der Cava-Hochburg Katalonien und dort wiederum in den Höhenlagen des Penedés nahe Barcelona. Aufgrund ihrer filigranen Struktur und eleganten Säure nennt man sie auch den «Riesling des Penedés».  

Xarel-Lo

Charmant ungeschliffen und urwüchsig 

Diese Rebe ist beinah unverzichtbar für die Herstellung von Cava, der spanischen Antwort auf Champagner.
Xarel-Lo wird insgesamt auf rund 1 000 Hektar kultiviert. 
Die Rebe hat einen rustikalen Charakter, bringt aber dennoch elegante Weine hervor.
Seit den 1990er Jahren wird Xarel-Lo jedoch auch immer mehr reinsortig gekeltert. Diese Weine zeichnen sich durch ihre goldgelbe Farbe und Fülle aus.

Es besteht die Vermutung, dass Xarel-Lo mit Avesso aus der nordportugiesischen Weinbauregion Vinho Verde identisch ist. Dies gilt auch für die Rebsorte Doradillo, welche unter diesem Namen jedoch nicht mehr angebaut wird.
 

Chardonnay

König oder Bettelmann

Kaum eine Rebsorte zeigt ein so breites Qualitätsspektrum wie der Chardonnay. Seine Weine reichen von gesichtsloser Neutralität bis zur atemberaubenden Klasse. Er ist eine extrem pflegeleichte Rebe. Das erklärt, warum man ihn heute rund um den Erdball anbaut – auch dort, wo man es vielleicht nicht sollte. Die Sortenaromen des Chardonnay sind nicht sehr ausgeprägt: ein bisschen grüner Apfel, ein wenig Haselnuss, in wärmeren Breiten auch Melone und exotische Früchte. Oft werden die Weine vom Fassausbau bestimmt. So entwickeln sie mehr oder weniger subtile Noten von Butter, geröstetem Brot und Vanille. Den höchsten Ausdruck erreicht die Traube in ihrer Ursprungsregion, dem Burgund. Ihr Herz schlägt in der Côte de Beaune: Man denke etwa an die Gewächse von Meursault oder Puligny-Montrachet. Mit ihrer Finesse und Komplexität können sie Jahrzehnte überdauern. Einsame Klasse erreicht der Chardonnay auch in manchen Blanc-de-Blancs-Champagnern. Tolle Tropfen liefert er ausserdem im burgundischen Chablis und zunehmend in Australien und Chile. Eine einfache Faustregel zur Paarung mit Speisen: Wenn Butter und Rahm im Spiel ist, liegen Sie mit Chardonnay garantiert richtig.

Macabeo

Für fruchtigen Cava und weissen Rioja

Still und schäumend, der Macabeo kann beides. In seiner Heimat Katalonien bildet er zusammen mit Parellada und Xarello das Dreigestirn der Cava-Trauben. Er gibt dem Schaumwein seine frische Apfelfrucht, die Parellada sorgt für Eleganz, und der Xarello steuert Fülle und Dichte bei. Als stiller Weisswein gekeltert, duftet der Macabeo nach Apfel, Birne, Blüten und Kräutern. Dazu kommt häufig eine leichte Mandelnote. Das kann man etwa in den klassischen Weissweinen der Rioja schmecken: Sie werden aus dieser Sorte gekeltert, welche dort Viura heisst. Von Nordspanien ist der Macabeo – auch Macabeu geschrieben – über die Grenze ins französische Roussillon gewandert.

Bewertung

Wine Spectator

90