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Baur au Lac Vins
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Grappa di Amarone

Grappa di Amarone

Guerrieri Rizzardi

700 ml
CHF 78.–
Traubensorte: Corvina, Corvinone, Rondinella, Barbera, Sangiovese
Produzent: Guerrieri Rizzardi
Herkunft: Italien / Veneto / Amarone
CHF 78.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 62807700
Traubensorte: Corvina, Corvinone, Rondinella, Barbera, Sangiovese
Produzent: Guerrieri Rizzardi
Herkunft: Italien / Veneto / Amarone

Eigenschaften und Herkunft

Der Grappa präsentiert sich mit einer schönen Bernsteinfarbe, mit leicht gerösteten Aromen, rauchige und feine Vanillearomen harmonisieren mit der Reinheit des Destillates, verfeinert in den Barrique in denen vorher der Amaronewein Guerrieri Rizzardi reifte.

Angaben

Herkunft: Italien / Veneto / Amarone
Produzent: Guerrieri Rizzardi
Traubensorte: Corvina, Corvinone, Rondinella, Barbera, Sangiovese
Servicetemperatur: 16 bis 18 °C
Volumen: 45.0 %
Länder

Italien

Italien – wo Wein ein Lebensgefühl ist

Die italienischen Weinregionen sind äusserst vielfältig und so präsentieren sich auch ihre Weine. Etablierte Sorten wie Merlot, Syrah oder Sauvignon sind gerade einmal auf 15 Prozent der gesamten Rebfläche zu finden. Die restlichen 85 Prozent sind für autochthone, also einheimische Rebsorten reserviert. Über 2000 verschiedene Rebsorten wachsen unter unterschiedlichsten Bedingungen und werden mit verschiedenen Techniken zu Weinen, welche im internationalen Weinmarkt in der obersten Liga mitspielen, gekeltert.

Regionen

Veneto

Venetien: Land des Amarone und Prosecco

Das Veneto reicht von den hügeligen Alpen-Ausläufern über die flache Poebene bis zum Golf von Venedig an der Adriaküste. Vor allem zwei Weintypen haben hier in den letzten Jahren spektakuläre Erfolge feiern können: Beeindrucken die Amarone-Gewächse mit ihrer opulenten Fülle und Wucht, so gefallen die fröhlich schäumenden Proseccos mit ihrer traubenfruchtigen Frische. Das Gebiet bringt aber auch trinkige Alltagsweine wie den weissen Soave oder den roten Bardolino.

Trauben

Corvinone

Geboren für die Nebenrolle

Der dunkelfarbige, säurebetonte Corvinone aus dem Veneto wird fast nie reinsortig gekeltert. Stattdessen ist er Teil des Rebsortenmixes für Amarone. Für diesen opulenten Tropfen aus dem Valpolicella-Gebiet werden die Trauben angetrocknet – und dafür eignet sich der Corvinone hervorragend. Denn seine Beeren sind gross, so dass sie nicht zu sehr einschrumpeln. Und die Trauben wachsen lockerbeerig und faulen daher weniger schnell als Beeren, die zu dicht aufeinandersitzen. Man findet den Corvinone  auch im Bardolino, einem trockenen Roten vom Gardasee.

Rondinella

Robuste Traube

Die kirschfruchtige rote Rondinella ist die Nummer zwei im Bunde der Amarone-Trauben. Traditionell nimmt die Corvina die Hauptrolle ein; die dritte Geige spielt die Molinara. Was Winzer an der Rondinella schätzen: Sie ist ausserordentlich widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten. Dies ist wichtig, weil die Trauben für Amarone vor der Kelterung einige Monate lang getrocknet werden. Zwar geschieht das in gut durchlüfteten Räumen, dennoch ist es von Vorteil, wenn die Beeren erst gar nicht anfällig für die Folgen eventueller Feuchtigkeit sind. Rondinella steckt auch im Süsswein Recioto, der zweiten Spezialität des Valpolicella-Gebiets, sowie im Bardolino, dem Hauswein des nahen Gardasees. 

Sangiovese

Inbegriff der Toskana

Chianti classico, Brunello di Montalcino, Vino nobile di Montepulciano – der Sangiovese steckt in allen klassischen Rotweinen der Toskana. Lange Zeit ging man davon aus, dass hier sein Geburtsort liege. Denn schon ab 1600 taucht er unter verschiedensten Synonymen in toskanischen Schriftstücken auf. Aber 2004 enthüllten Rebforscher, dass einer seiner Elternteile aus dem süditalienischen Kalabrien stammt. Heute ist er die meistgepflanzte Sorte Italiens. Neben der Toskana fühlt er sich auch in der Emilia-Romagna, den Marken oder Umbrien wohl. Er ist ein ausgesprochen liebenswerter Wein: Seine Aromen von Kirsche und Pflaume, Veilchen und Gewürzen werden ergänzt durch eine frische Säure und saftige Textur. Er überzeugt als fröhlicher, trinkiger Tropfen zu Pizza und Pasta ebenso wie als fassgereiftes Spitzengewächs. Mit den italienischen Auswanderern fand er den Weg nach Kalifornien und Argentinien. Jedoch brachte er es dort nicht zum selben Renommee.

Corvina

Es bleibt alles in der Familie

Diese Dreigestirn ist unzertrennlich: die rote Corvina-Traube und ihre genetischen Nachkommen Rondinella und Molinara. Ihre Wiege liegt im Valpolicella im norditalienischen Veneto. Dort werden sie zusammen sie zu den Flaggschiffweinen der Region verarbeitet, dem opulenten Amarone und dem süssen Recioto. Das Prinzip ist jeweils das Gleiche: Der Winzer trocknet die Trauben nach der Ernte während einigen Monaten an. So verdunstet das Wasser in den Beeren, und der Zucker konzentriert sich, ähnlich wie bei Rosinen. Stets spielt die Corvina dabei die Hauptrolle. Sie glänzt durch eine tiefrote Farbe, saftige Sauerkirschfrucht und sanftes Tannin. Dieselben Qualitäten steuert sie dem Bardolino bei, einem trockenen Roten vom nahen Gardasee. Gewagter Tipp: Probieren Sie Amarone zum grillierten Wagyu Beef.

Barbera

Der Allround-Speisebegleiter

Die Barbera-Traube zählt zu den Grundpfeilern des Piemonts. Sie leiht drei Anbaugebieten ihren Namen: Barbera d’Asti, Barbera d’Alba und Barbera di Monferrato. Klar, gibt es da Eifersüchteleien. So behaupten die Winzer von Asti, ihr Barbera gerate besser als jener aus Alba, weil in Alba die besten Lagen für Barolo und Barbaresco reserviert seien. Die Wahrheit ist: Barbera gibt es in allen Varianten, jung und fruchtig, reif und komplex, simpel oder hochwertig. Die besten Vertreter sind rubinrot mit purer, süsser Kirschfrucht, weichem Körper und frischer Säure. Sie sind fantastische Speisebegleiter: kaum ein italienisches Gericht, zu dem sie nicht passen. Recht verbreitet ist die Sorte dank den italienischen Auswanderern auch in Kalifornien.