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Baur au Lac Vins
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Ilios (Pinot Gris) Passerillage (doux)
Integrierte Produktion zertifiziert

Ilios (Pinot Gris) Passerillage (doux)

AOC Genève, Domaine les Hutins, 2013

500 ml
CHF 38.–
Traubensorte: Pinot gris, Gewürztraminer, Chardonnay
Produzent: Domaine Les Hutins
Herkunft: Schweiz / Genf
CHF 38.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 10127513
Traubensorte: Pinot gris, Gewürztraminer, Chardonnay
Produzent: Domaine Les Hutins
Herkunft: Schweiz / Genf

Angaben

Herkunft: Schweiz / Genf
Traubensorte: Pinot gris, Gewürztraminer, Chardonnay
Genussreife: 2 bis 10 Jahre
Servicetemperatur: 8 bis 10 °C
Trinkempfehlung: Kuchen, Biskuits, Gebäck, Käseplatte, Würzige Hartkäse
Vinifikation: Gärung im Stahltank, sanfte Pressung
Ernte: Handlese, Strenge Selektion, Antrocknen der Trauben
Ausbau: im Stahltank
Volumen: 13.0 %
Länder

Schweiz

Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt

Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.

Regionen

Genf

Genf: Vielfalt auf hohem Niveau

Sie ist bekannt als UNO-City, Uhrenstadt und Finanzmetropole. Doch immer mehr wird Genf auch als Weinregion wahrgenommen. Genf war der erste Kanton der Schweiz, der eine Ursprungsbezeichnung (AOC) eingeführt hat. Das war 1988. Seit damals hat sich im südwestlichsten Zipfel der Schweiz schon fast Revolutionäres ereignet. Mit erfrischenden Schaumweinen, aromatischen Sauvignon Blancs, komplexen Cuvées aus Bordeaux-Sorten und vielen anderen Spezialitäten zeigen die Genfer Winzer, was in ihrem Terroir steckt.

Trauben

Gewürztraminer

Blumige Tropfen zu exotischer Küche

Sein Aroma ist unverkennbar: Wenn es überschwänglich nach Rose, Litschi und frischer Traube duftet, ist es garantiert Gewürztraminer. Seine Beeren leuchten bei der Ernte fast rosa, doch der Wein ist goldgelb. Er hat nur wenig Säure, dafür erreicht er oft 14 Grad Alkohol und mehr. Charakteristisch ist seine leichte Bitternote im Finale.  Diese Aromasorte stammt aus der Familie des Traminers. Sie wird in grossem Stil im Elsass angebaut, wo der «Gewurz» eine exotische Seite zum Vorschein kehrt. In Südtirol kennt man ihn als Traminer aromatico und in Deutschland schlicht – und falsch – als Traminer. In der Pfalz existiert ein Gewürztraminer-Weinberg, dessen Stöcke vermutlich bis zu 400 Jahre alt sind. Weine dieser Sorte harmonieren ausgezeichnet mit der asiatischen Küche, vor allem mit zitronengrasduftigen Thai-Gerichten.

Pinot gris

Die Aromen des Waldes

Der Pinot gris ist, wie auch der Pinot blanc, eine Farbmutation des Pinot noir. Alle drei haben dasselbe genetische Profil. Mitunter beobachtet man rote, grau- bis rosafarbene sowie weisse Beeren am selben Rebstock – und manche sind sogar gestreift! Die besten Pinot gris präsentieren sich opulent mit reifen Pfirsich- und Aprikosenaromen, leicht waldigen Noten und etwas Rauch. Diese Ausprägung zeigen etwa Exemplare aus dem Elsass, Grauburgunder aus Deutschland oder die Vertreter des Wallis, wo die Traube irrtümlicherweise Malvoisie genannt wird. In Italien überzeugt vor allem der Pinot grigio aus Südtirol und dem Friaul. Tropfen dieser Sorte sind tolle Speisebegleiter. Sie vertragen sich hervorragend mit herbstlichen Gerichten wie Risotto mit Pilzen oder Maroni.

Chardonnay

König oder Bettelmann

Kaum eine Rebsorte zeigt ein so breites Qualitätsspektrum wie der Chardonnay. Seine Weine reichen von gesichtsloser Neutralität bis zur atemberaubenden Klasse. Er ist eine extrem pflegeleichte Rebe. Das erklärt, warum man ihn heute rund um den Erdball anbaut – auch dort, wo man es vielleicht nicht sollte. Die Sortenaromen des Chardonnay sind nicht sehr ausgeprägt: ein bisschen grüner Apfel, ein wenig Haselnuss, in wärmeren Breiten auch Melone und exotische Früchte. Oft werden die Weine vom Fassausbau bestimmt. So entwickeln sie mehr oder weniger subtile Noten von Butter, geröstetem Brot und Vanille. Den höchsten Ausdruck erreicht die Traube in ihrer Ursprungsregion, dem Burgund. Ihr Herz schlägt in der Côte de Beaune: Man denke etwa an die Gewächse von Meursault oder Puligny-Montrachet. Mit ihrer Finesse und Komplexität können sie Jahrzehnte überdauern. Einsame Klasse erreicht der Chardonnay auch in manchen Blanc-de-Blancs-Champagnern. Tolle Tropfen liefert er ausserdem im burgundischen Chablis und zunehmend in Australien und Chile. Eine einfache Faustregel zur Paarung mit Speisen: Wenn Butter und Rahm im Spiel ist, liegen Sie mit Chardonnay garantiert richtig.