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Sweet Dreams
Vegan

Sweet Dreams

DOC Ticino, Brivio, 2014

375 ml
Traubensorte: Chardonnay, Sauvignon Blanc, Sémillon
Produzent: Guido Brivio
Herkunft: Schweiz / Ticino / Sottoceneri
Produkt vergriffen
Artikel-Nr. 10110314
Traubensorte: Chardonnay, Sauvignon Blanc, Sémillon
Produzent: Guido Brivio
Herkunft: Schweiz / Ticino / Sottoceneri

Beschreibung

Intensive Fruchtaromen von Ananas, Mango und in Honig eingelegten Orangenschnitzen paaren sich mit dem Duft von Akazienblüten und Zitronenmelisse sowie Safran und Ingwer. Am Gaumen sorgen eine dezente, aber spürbare Mineralität und eine stützende Säure dafür, dass der Wein nicht übersüss und klebrig wirkt und mit angenehmer Frische und Länge ausklingt.

Angaben

Herkunft: Schweiz / Ticino / Sottoceneri
Traubensorte: Chardonnay, Sauvignon Blanc, Sémillon
Genussreife: 2 bis 10 Jahre
Servicetemperatur: 8 bis 10 °C
Trinkempfehlung: Fruchttorte, Kuchen, Biskuits, Gebäck, Foie gras, Würzige Hartkäse
Vinifikation: vollständig entrappt, Gärung im Holzfass, sanfte Pressung
Ernte: Handlese, Strenge Selektion, Antrocknen der Trauben
Ausbau: in teils neuen und gebrauchten Barriques
Ausbaudauer: 12 Monate
Volumen: 12.5 %
Restzucker: ca. 70 g
Länder

Schweiz

Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt

Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.

Winzer

Guido Brivio

Für die meisten Weinliebhaber und Weinliebhaberinnen in der Schweiz ist er kein Unbekannter: Guido Brivio. Im Ausland hingegen ist er erst nach langen Jahren unter Weinkennern und Weinprofis in New York oder London sozusagen zum Geheimtipp aus einer winzig kleinen, unbekannten Ecke der grossen internationalen Weinwelt geworden.

Obwohl Guidos Grossvater Weinhändler war, wuchs er nicht in dieser Branche oder gar auf einem Weingut auf. Zuhause waren nicht Trauben das Thema, sondern die Artischocken! Die Mutter und der Onkel hatten nämlich zusammen die Produktionsrechte für Cynar in der Schweiz. Der junge Guido entschloss sich erst nach einem Wirtschaftsstudium in London, eine Ausbildung in Önologie in Bordeaux zu absolvieren. Seine Mutter freute es, sah sie doch die Fortführung einer gewissen Familientradition gesichert. Es folgte auch ein Aufenthalt in Kalifornien, im Sonoma Valley, wo er mit der unbekümmerten und experimentierfreudigen Arbeitsweise der amerikanischen Weinproduzenten Bekanntschaft machte.

Trauben

Sauvignon Blanc

The rain in Spain

The Sauvignon blanc can be recognized with your eyes closed. Its typical bouquet is marked by green notes: freshly cut grass, tomato bunches, gooseberry. Citrus fruits, cassis and flint join into the mix. In warmer latitudes it also shows exotic aromas, such as passion fruit. Its acidity is decidedly lively. In all likelihood, it comes from the Loire Valley, where it is vinified in Pouilly-Fumé and Sancerre in its purest form: varietally, and without timber. In the 18th century, it found its way to Bordeaux. Ambitious producers assemble it there with Sémillon into substantial whites, which are aged in oak barrels. The Sauvignon blanc has been a sensational success in the past 20 years in New Zealand. With its refreshing sweet-and-sour style, winemakers from down under have conquered the world. The rich Sauvignons from Styria and crisp examples of South Tyrol and Friuli are worth mentioning as well. It pairs with anything from the sea. Or do it like they do on the Loire, and enjoy it with goat cheese.

Sémillon

Dem Pilz sei Dank

Die Sémillon-Traube ist die Grundlage der legendären Süssweine von Sauternes. Dort, in diesem südlichen Teilgebiet von Bordeaux, liegt ihre Wiege. Ihr Erfolgsgeheimnis: Sie ist höchst anfällig für den Botrytis-Pilz. Dieser durchlöchert die Schalen der reifen Beeren. So verdunstet das Wasser, und der Zucker in den Früchten konzentriert sich. Die Moste sind dick wie Sirup. Sie zeigen die zitrusfrischen, fruchtigen Sortenaromen des Sémillon, ausserdem steuert der  Botrytis-Pilz dem Wein komplexe Noten von Honig, Trockenaprikose und kandierter Orange bei. Der Sémillon ist eng verwandt mit dem Sauvignon blanc, und fast alle Süssweine aus Sauternes und Umgebung enthalten einen kleinen Anteil Sauvignon. Bei den trockenen Weissen aus Bordeaux ist es umgekehrt: Hier spielt meist der Sémillon die unterstützende Rolle. In Südafrika war Sémillon im frühen 19. Jahrhundert die meistangebaute Rebe. Heute wachsen dort nur noch verschwindend kleine Mengen. Dafür hat die Rebe in Kalifornien und Australien Fuss gefasst.

Chardonnay

König oder Bettelmann

Kaum eine Rebsorte zeigt ein so breites Qualitätsspektrum wie der Chardonnay. Seine Weine reichen von gesichtsloser Neutralität bis zur atemberaubenden Klasse. Er ist eine extrem pflegeleichte Rebe. Das erklärt, warum man ihn heute rund um den Erdball anbaut – auch dort, wo man es vielleicht nicht sollte. Die Sortenaromen des Chardonnay sind nicht sehr ausgeprägt: ein bisschen grüner Apfel, ein wenig Haselnuss, in wärmeren Breiten auch Melone und exotische Früchte. Oft werden die Weine vom Fassausbau bestimmt. So entwickeln sie mehr oder weniger subtile Noten von Butter, geröstetem Brot und Vanille. Den höchsten Ausdruck erreicht die Traube in ihrer Ursprungsregion, dem Burgund. Ihr Herz schlägt in der Côte de Beaune: Man denke etwa an die Gewächse von Meursault oder Puligny-Montrachet. Mit ihrer Finesse und Komplexität können sie Jahrzehnte überdauern. Einsame Klasse erreicht der Chardonnay auch in manchen Blanc-de-Blancs-Champagnern. Tolle Tropfen liefert er ausserdem im burgundischen Chablis und zunehmend in Australien und Chile. Eine einfache Faustregel zur Paarung mit Speisen: Wenn Butter und Rahm im Spiel ist, liegen Sie mit Chardonnay garantiert richtig.

Genussprofil
Nasenprofil
Intensität
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Blumigkeit
1
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3
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5
6
7
8
9
10
Fruchtigkeit
1
2
3
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5
6
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9
10
Würzigkeit
1
2
3
4
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10
Holzeinfluss
1
2
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Komplexität
1
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10
Gaumenprofil
Auftaktfülle
1
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6
7
8
9
10
Säure / Saftigkeit
1
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4
5
6
7
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9
10
Tannine
1
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Körper
1
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Abgangslänge
1
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5
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7
8
9
10