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Baur au Lac Vins
Adlikerstrasse 272
8105 Regensdorf, CH
+41 44 777 05 05,
information@balv.ch
Cuvée 1858 Or Barrique Bonvin
Vegan
Integrierte Produktion zertifiziert

Cuvée 1858 Or Barrique Bonvin

AOC Wallis, Charles Bonvin SA, 2015

500 ml
CHF 39.80
Traubensorte: Sylvaner, Ermitage
Produzent: Charles Bonvin SA / André Darbellay
Herkunft: Schweiz / Wallis
CHF 39.80
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 10080515
Traubensorte: Sylvaner, Ermitage
Produzent: Charles Bonvin SA / André Darbellay
Herkunft: Schweiz / Wallis

Beschreibung

Der Name ist für dieses wie flüssiges Gold schimmernde süsse Elixier nicht übertrieben. Intensiv, aromareich und herrlich lang anhaltend ist sein Geschmack. Der Duft von Orangenblüten, Datteln, Dörraprikosen, Quittengelee, Hefegebäck und ein Hauch Safran bilden seinen Aromakreis. Mit seiner dezent gesetzten Säure wirkt er nicht allzu schwer und begleitet so auf elegante Weise süsse Dessertköstlichkeiten.

Angaben

Herkunft: Schweiz / Wallis
Traubensorte: Sylvaner, Ermitage
Genussreife: 2 bis 15 Jahre
Servicetemperatur: 8 bis 10 °C
Trinkempfehlung: Kuchen, Biskuits, Gebäck, Foie gras
Vinifikation: Gärung im Stahltank, sofort schonend abgepresst
Ernte: Handlese, Strenge Selektion, in kleinen Kisten, mit Botrytis befallene Trauben
Ausbau: in teils neuen und gebrauchten Barriques
Ausbaudauer: 12 Monate
Volumen: 13.5 %
Länder

Schweiz

Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt

Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.

Regionen

Wallis

Wallis: Alpenweine mit Klasse

Weit über 20 Rebsorten haben im Wallis das Potential, um charaktervolle Weine hervor zu bringen. Sie wachsen zu einem beträchtlichen Teil in spektakulären Steillagen. Abgeschottet von mächtigen Gerbirgsketten haben im Wallis auch alte Gewächse wie Petite Arvine, Amigne oder Cornalin überlebt, die heute bei Weinliebhabern überaus begehrt sind. Zudem befinden sich im Wallis die mithin höchstgelegenen Rebberge in Europa. Gemeint sind die Heida-Rebstöcke, die in der Berggemeinde Visperterminen wurzeln.

Winzer

Charles Bonvin SA / André Darbellay

Hoch über Sion auf dem Clos du Château befindet sich das Herzstück des ältesten Weinhandelshauses im Wallis. Der Blick schweift über das hier weite Rhonetal, trifft auf die beiden Burghügel von Tourbillon und Valère und weidet sich an dieser grandiosen Rebenlandschaft mit ihren unzähligen Terrassen. Richtet man den Blick vom Clos du Château hinunter ins Tal, sieht man den schmalen Pfad sich zwischen den Chasselas-Reben (Fendant) von Brûlefer steil hinunterschlängeln. Auf halbem Weg dieses halbstündigen Spaziergangs befindet sich die Guérite de Brûlefer, die Freitag, Samstag und Sonntag Gäste willkommen heisst. Hier kann man sich mit herzhaften Walliser Spezialitäten, vor allem himmlischen Raclettes, verwöhnen lassen.

Trauben

Ermitage

Lieber zu zweit als allein

Ein apartes Bouquet von Blüten, Birne und Marzipan zeichnet die Marsanne aus. Vermutlich stammt diese weisse Traube aus der Gegend um das Dorf Marsanna an der Drôme, einem Nebenfluss der Rhone. Heute liegt ihre Hochburg im nördlichen Rhonetal in den Gebieten Hermitage, Crozes-Hermitage und Saint-Joseph. Wo immer die Marsanne wächst, ist die Roussanne nicht weit. Die beiden Trauben sind eng verwandt. Schon in einem Schriftstück von 1781 wurden sie zusammen erwähnt. Sie ergänzen sich ideal: Die säurearme Marsanne bringt ihre originellen Aromen mit in den Mix, die Roussanne ihre Spritzigkeit. Weiter südlich prägen sie zusammen den weissen Côtes du Rhône. Nur in die weissen Exemplare des Châteauneuf-du-Pape darf die Marsanne nicht einfliessen, aus einem einfachen Grund: Als in den 1930er Jahren die Traubensorten bestimmt wurden, war sie dort noch nicht bekannt. Dafür wird sie schon seit den 1860er Jahren in Australien kultiviert. In der Schweiz kennt man sie als Ermitage. Hier ergibt sie trockene und süsse Weine von enormer Lagerfähigkeit.

Sylvaner

Spargelpartner und Süssweinstar

Der Sylvaner entstand vor über hundert Jahren als spontane Kreuzung in Österreich. Heute trifft man dort nur noch Minimengen an. Die grösste Fläche belegt er in Deutschland, wo man ihn «Silvaner» schreibt. Bis in die 1970er Jahre hinein übertrumpfte er dort sogar den Riesling puncto Fläche. In Frankreich hat das Elsass das Monopol auf den Sylvaner. Hierzulande schätzt man die Sorte vor allem im Wallis; dort heisst er Johannisberg oder kurz Johannis. Die trockenen Exemplare sind perfekte Spargelweine: rassig und dicht mit moderater Säure und einem feinen Duft von Kräutern, Stachelbeeren und frischem Heu. Ausserdem liefert er prächtige Süssweine, die problemlos zwei bis drei Jahrzehnte reifen können.