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Baur au Lac Vins
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Châteauneuf-du-Pape Clos des Papes blanc

Châteauneuf-du-Pape Clos des Papes blanc

AC Châteauneuf-du-Pape, Paul Avril, 2013

750 ml
CHF 61.–
Traubensorte: Roussanne, Grenache gris, Clairette blanche, Bourboulenc
Produzent: Clos des Papes
Herkunft: Frankreich / Rhône / Châteauneuf-du-Pape
Andere Jahrgänge:
CHF 61.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 11067713
Traubensorte: Roussanne, Grenache gris, Clairette blanche, Bourboulenc
Produzent: Clos des Papes
Herkunft: Frankreich / Rhône / Châteauneuf-du-Pape
Andere Jahrgänge:

Angaben

Herkunft: Frankreich / Rhône / Châteauneuf-du-Pape
Produzent: Clos des Papes
Traubensorte: Roussanne, Grenache gris, Clairette blanche, Bourboulenc
Genussreife: 2 bis 10 Jahre
Servicetemperatur: 10 bis 12 °C
Trinkempfehlung: Kalbsbraten an Morchelsauce, Knuspriges Poulet aus dem Ofen
Oenologe: Vincent & Paul Avril
Vinifikation: Gärung im Stahltank
Böden: Steinreiche Böden, Unterschichten mit Kalk und Ton
Ernte: Handlese, Strenge Selektion
Ausbau: im grossen Holzfass/Foudre, langer Ausbau
Volumen: 14.0 %
Länder

Frankreich

Frankreich – Philosophie in Flaschen

Gemäss der französischen Philosophie hat Wein Ausdruck des Bodens und des Klimas zu sein. Hierfür steht das Schlagwort „Terroir“. Dieses Terroir macht jeden Wein anders, viele besonders gut. Französischer Wein wird weltweit als Ausdruck kultureller Vollkommenheit angesehen. Der Franzose glaubt, dass der Mensch für die Qualität zuständig ist, die Rebsorte für den Charakter und die Natur für die Menge der Beeren. Die Philosophie lässt sich so auf den Punkt bringen: „Die Wahrheit ist der Weinberg, nicht der Mensch.“

Regionen

Rhône

Rhône: Nördliche Kraft, südlicher Charme

Die Rhône entspringt im Wallis und mündet 800 Kilometer südlich ins Mittelmeer. Auf den letzten 200 Kilometer ihre Weges wird sie von Reben gesäumt, die beispielsweise in den spektakulären Steilhängen des Hermitage-Berges oder auf den Kiesterrassen von Châteauneuf-du-Pape eine Reihe von roten Crus hervorbringt, die zu den prestigeträchtigsten weltweit gehören. Aber auch in Bezug auf charaktervolle Weissweine und preisgünstige rote Alltagsweine von guter Qualität, ist das Flusstal eine ergiebige Quelle.

Trauben

Roussanne

Die lebhafte Rothaarige

«Roux» heisst auf Französisch «rostrot» oder «rothaarig», und genauso schimmern die reifen Beeren der Roussanne. Die Traube hat ihren Tummelplatz im nördlichen Rhonetal. Dort prägt sie unter anderem die Weissweine von Hermitage, Crozes-Hermitage und Saint-Joseph. Weiter südlich steuert sie ihre lebhafte Säure und ihr duftiges Bouquet von Aprikose, Kräutern und Blüten dem weissen Châteauneuf-du-Pape und Côtes du Rhône bei. Sie ist fast untrennbar mit ihrer engen Verwandten, der Marsanne, verbunden. Mit dieser wird sie fast immer verschnitten. Schon 1781 wurden die beiden in einem Text über die Region Hermitage gemeinsam erwähnt. Seit ein paar Jahren feiern sie sogar Erfolge in Kalifornien. Dort pflegt eine Gruppe von Winzern mit dem Spitznamen «Rhône Rangers» – in Anspielung auf den Westernhelden «Lone Ranger» – die typischen Rebsorten der Rhone.

Bourboulenc

Ein Hauch von Rauch

Spritzige Zitrusaromen und ein Touch Rauch sind die Erkennungszeichen des südfranzösischen Bourboulenc. Er ist auch als Clairette blanche oder Malvoisie bekannt. Diese Weissweintraube wird fast nie solo vinifiziert. Stattdessen leiht sie ihre Frische dem weissen Châteauneuf-du-Pape und vielen anderen Assemblagen Südfrankreichs. Ihr Ursprung liegt auf dem Vaucluse-Hochplateau in der Provence. Besonders reizvoll gerät sie im Massiv von La Clape im Languedoc direkt am Mittelmeer. Dort nehmen die Weine aus Malvoisie eine salzig-jodige Note an.

Clairette blanche

Ein Hauch von Rauch

Spritzige Zitrusaromen und ein Touch Rauch sind die Erkennungszeichen des südfranzösischen Bourboulenc. Er ist auch als Clairette blanche oder Malvoisie bekannt. Diese Weissweintraube wird fast nie solo vinifiziert. Stattdessen leiht sie ihre Frische dem weissen Châteauneuf-du-Pape und vielen anderen Assemblagen Südfrankreichs. Ihr Ursprung liegt auf dem Vaucluse-Hochplateau in der Provence. Besonders reizvoll gerät sie im Massiv von La Clape im Languedoc direkt am Mittelmeer. Dort nehmen die Weine aus Malvoisie eine salzig-jodige Note an.

Grenache gris

Keine graue Maus

Neben dem roten und weissen Grenache ist der Grenache gris die dritte Variante dieser Traube. Seine Bedeutung ist begrenzt. Ausser in Südfrankreich wächst er nirgends in nennenswerten Mengen. Doch wo er vorkommt – etwa im weissen Châteauneuf-du-Pape oder den portweinähnlichen Elixieren von Banyuls und Maury –, steuert er seine runde, stoffige Textur, seinen eleganten Bau, mineralische Noten und einen Hauch Anis bei. Sein Name kann in die Irre führen: Die Beeren sind nicht immer grau, sondern schimmern in reifem Zustand oft rosa.