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Baur au Lac Vins
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Empreinte blanche

Empreinte blanche

VdP Genf, Domaine le Grand Clos, Novelle, 2015

750 ml
CHF 22.50
Traubensorte: Chasselas, Sauvignon Blanc, Viognier, Pinot gris
Produzent: Domaine Le Grand Clos / Fam. Novelle
Herkunft: Schweiz / Genf
CHF 22.50
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 10128715
Traubensorte: Chasselas, Sauvignon Blanc, Viognier, Pinot gris
Produzent: Domaine Le Grand Clos / Fam. Novelle
Herkunft: Schweiz / Genf

Eigenschaften und Herkunft

Helles Gelb. Intensiver Duft von grünem Apfel, Limette und weissen Blüten. Feste Struktur mit gut integrierter, lebendiger Säure. Charaktervoller Wein mit mineralischem Finale.

Angaben

Herkunft: Schweiz / Genf
Produzent: Domaine Le Grand Clos / Fam. Novelle
Traubensorte: Chasselas, Sauvignon Blanc, Viognier, Pinot gris
Genussreife: 2 bis 6 Jahre
Servicetemperatur: 10 bis 12 °C
Trinkempfehlung: Süsswasserfisch an Rahmsauce, Ziegenkäse, Gemüseflan, Quiche
Vinifikation: Gärung im Stahltank
Böden: Kalk mit Tonanteilen
Ernte: Handlese, Strenge Selektion, in kleinen Kisten
Volumen: 14.0 %
Länder

Schweiz

Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt

Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.

Regionen

Genf

Genf: Vielfalt auf hohem Niveau

Sie ist bekannt als UNO-City, Uhrenstadt und Finanzmetropole. Doch immer mehr wird Genf auch als Weinregion wahrgenommen. Genf war der erste Kanton der Schweiz, der eine Ursprungsbezeichnung (AOC) eingeführt hat. Das war 1988. Seit damals hat sich im südwestlichsten Zipfel der Schweiz schon fast Revolutionäres ereignet. Mit erfrischenden Schaumweinen, aromatischen Sauvignon Blancs, komplexen Cuvées aus Bordeaux-Sorten und vielen anderen Spezialitäten zeigen die Genfer Winzer, was in ihrem Terroir steckt.

Trauben

Sauvignon Blanc

The rain in Spain

The Sauvignon blanc can be recognized with your eyes closed. Its typical bouquet is marked by green notes: freshly cut grass, tomato bunches, gooseberry. Citrus fruits, cassis and flint join into the mix. In warmer latitudes it also shows exotic aromas, such as passion fruit. Its acidity is decidedly lively. In all likelihood, it comes from the Loire Valley, where it is vinified in Pouilly-Fumé and Sancerre in its purest form: varietally, and without timber. In the 18th century, it found its way to Bordeaux. Ambitious producers assemble it there with Sémillon into substantial whites, which are aged in oak barrels. The Sauvignon blanc has been a sensational success in the past 20 years in New Zealand. With its refreshing sweet-and-sour style, winemakers from down under have conquered the world. The rich Sauvignons from Styria and crisp examples of South Tyrol and Friuli are worth mentioning as well. It pairs with anything from the sea. Or do it like they do on the Loire, and enjoy it with goat cheese.

Chasselas

Schweizer Stolz

Vom fröhlichen Trinkwein bis zum noblen Grand Cru: Der Chasselas ist mit Grund das Aushängeschild der Schweiz. Denn er ist enorm facettenreich. Ein junges, apfel- und pfirsichfruchtiges Exemplar macht das Raclette zum Fest. Und ein gereiftes Gewächs von den Steillagen des Genfersees, etwa aus Lavaux, begleitet mit seinen Nuss- und Feuersteinnoten feinste Fische und Meeresfrüchte. In seiner Hochburg, dem Waadtland, hiess der Chasselas einst Fendant. Dort ist seit über 500 Jahren bekannt. Doch Anfang des 20. Jahrhunderts benannten die Winzer ihn in Chasselas um und schrieben fortan die Herkunftsgemeinde aufs Etikett. Derweil sammelte die Traube im benachbarten Wallis als Fendant so viel Renommee, dass die meisten Menschen heute glauben, der Name sei dort erfunden worden. Der Unterschied zwischen den Regionen? In der Waadt ist der Terroirausdruck des Chasselas ganz besonders spürbar. Im Wallis hingegen lässt das warme Wetter besonders runde, fruchtige Tropfen entstehen. Nicht zu vergessen: der Chasselas aus Neuchâtel. Spezialität dort ist der Non-filtré, ein unfiltrierter Wein, den man im Januar als vorzeitigen Frühlingsboten geniesst.

Pinot gris

Die Aromen des Waldes

Der Pinot gris ist, wie auch der Pinot blanc, eine Farbmutation des Pinot noir. Alle drei haben dasselbe genetische Profil. Mitunter beobachtet man rote, grau- bis rosafarbene sowie weisse Beeren am selben Rebstock – und manche sind sogar gestreift! Die besten Pinot gris präsentieren sich opulent mit reifen Pfirsich- und Aprikosenaromen, leicht waldigen Noten und etwas Rauch. Diese Ausprägung zeigen etwa Exemplare aus dem Elsass, Grauburgunder aus Deutschland oder die Vertreter des Wallis, wo die Traube irrtümlicherweise Malvoisie genannt wird. In Italien überzeugt vor allem der Pinot grigio aus Südtirol und dem Friaul. Tropfen dieser Sorte sind tolle Speisebegleiter. Sie vertragen sich hervorragend mit herbstlichen Gerichten wie Risotto mit Pilzen oder Maroni.

Viognier

Vor dem Aussterben gerettet

Kaum zu glauben, dass der Viognier vor 50 Jahren fast ausgestorben wäre! Heute wächst er weltweit wieder auf über 10‘000 Hektar. Die Sorte wurde 1781 erstmals erwähnt und stammt vermutlich aus Condrieu im nördlichen Rhonetal. Dort und in der 3.8 Hektar kleinen Mini-Appellation Château-Grillet hielt man ihr auch die Stange, als der Rest der Welt nichts von ihr wissen wollte. Die Bestände schrumpften auf magere 14 Hektar. Der Grund: Sie liefert nur niedrige Erträge, zudem gab es lange Zeit keine guten Setzlinge. In den 80er Jahren erwachte das Interesse am Viognier wieder. Tatsächlich zeigt er ein einzigartiges Profil: tiefgolden mit fülligem Körper und Aromen von Aprikose, Lindenblüte, Zitrusfrüchten, Honig und Haselnuss. Er ist beliebt im Languedoc, fliesst in den weissen Côtes du Rhône ein und gelingt auch in Kalifornien sehr gut. Die besten Exemplare passen herrlich zu Geflügel in Rahmsauce, edlen Fischen wie Steinbutt oder, warum nicht, Hummer.