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Baur au Lac Vins
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In Stock
Cuvée 1844 Blanc
Vegan
Bio/biodynamisch zertifiziert

Cuvée 1844 Blanc

Ostschweizerlandwein (Thurgau), Roland und Karin Lenz, 2017

750 ml
CHF 23.50
Traubensorte: Sauvignon Blanc, Pinot noir, Grauburgunder
Produzent: Roland und Karin Lenz
Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Thurgau
Andere Flaschengrössen:
Andere Jahrgänge:
CHF 23.50
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 10122717
Traubensorte: Sauvignon Blanc, Pinot noir, Grauburgunder
Produzent: Roland und Karin Lenz
Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Thurgau
Andere Flaschengrössen:
Andere Jahrgänge:

Beschreibung

Eine reizvolle Kombination, die schon in der Nase Lust auf mehr macht: Orange, Bergamotte und Quitte, Karamell und Vanille, Mandelcrème, Holunderblüte und Verveine. Die Aromatik am Gaumen wirkt mit einem Anflug von Honig sehr fruchtig, unterstützt von einer frischen, angenehmen Säure und einer dezenten Herbe, die an Thymian erinnert. Eine ungewöhnliche, aber sehr gelungene Cuvée!

Angaben

Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Thurgau
Traubensorte: Sauvignon Blanc, Pinot noir, Grauburgunder
Genussreife: 1 bis 4 Jahre
Servicetemperatur: 10 bis 12 °C
Trinkempfehlung: Gebackene Eglifilets mit Tartarsauce, Fischterrine, Würzige Hartkäse
Vinifikation: Gärung im Holzfass, sofort schonend abgepresst, Biologischer Säureabbau im Holzfass
Ernte: Handlese, Strenge Selektion
Ausbau: in gebrauchten Barriques, auf der Hefe, Bâtonnage
Ausbaudauer: 6 Monate
Volumen: 12.5 %
Länder

Schweiz

Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt

Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.

Regionen

Ostschweiz

Ostschweiz: Ein spannendes Puzzle

Langezeit wurde die Ostschweiz am nördlichen Rand jener Klimazone geortet, wo Weinbau mit den in der Schweiz populären Sorten möglich ist. Durch die Klimaerwärmung sind die Rebberge von Aargau, Zürich, Schaffhausen, Thurgau und  Graubünden nun in jenen Raster gerückt, wo Sorten wie Müller-Thurgau oder Pinot Noir vorzüglich gelingen. Aber auch alteingesessene aber Langezeit fast vergessene Sorten wie Elbling, Räuschling oder Completer erleben eine Renaissance.

Unterregionen

Thurgau

Thurgau: Ein kleiner Weinkanton zeigt Kontur

Obwohl der Thurgau mit einer Rebfläche von 260 Hektar ein kleiner Weinbaukanton ist, werden hier sechs verschiedene Anbauzonen unterschieden. Das Herz des Thurgauer Weinbaus ist aber das Thurtal mit seinen zwei prestigereichen Grosslagen Ottenberg bei Weinfelden und Iselisberg nahe dem Kantonshauptort Frauenfeld. Die Referenzsorte ist ganz klar der Pinot Noir, aus dem heute eine ganze Reihe von Topweinen gekeltert werden. Doch auch rote und weisse Spezialitäten sind im Aufwand. Und der lange verschmähte Müller-Thurgau erlebt eine Renaissance.

Winzer

Roland und Karin Lenz

Wer behauptet, in Mostindien gebe es nur Äpfel, liegt natürlich falsch. Fahren Sie mit Wanderschuhen ausgerüstet an einem schönen Sonntagmorgen zur Kartause Ittigen. Der Komplex ist sehenswert und man kann sich einen heissen Kaffee gönnen, bevor es losgeht. Von dort führt der Wanderweg nach Ossingen durch Wald und Reben der grossartigen Lage Iselisberg, die perfekt nach Süden ausgerichtet ist. Der Lohn ist eine herrliche Fernsicht und zwischendurch eine interessante Weindegustation, zum Beispiel bei Karin und Roland Lenz.

Noch während des Önologiestudiums konnte Roland Lenz 8 Hektaren am Iselisberg übernehmen. Von Anfang an stand der ökologische Gedanke im Vordergrund und es war für ihn klar, dass er die Weingärten biologisch bewirtschaften würde. Allerdings scheiterte der erste Versuch mangels Erfahrung in Sachen Klima- und Bodenverhältnisse. Einige Jahre vergehen, bis der zweite Anlauf gelingt. Heute bewirtschaftet er zusammen mit seiner Frau Karin rund 13 Hektaren nach biologischen Knospe-Richtlinien der Bio Suisse, die strenger sind als die Schweizer oder die EU-Richtlinien.

Trauben

Sauvignon Blanc

The rain in Spain

The Sauvignon blanc can be recognized with your eyes closed. Its typical bouquet is marked by green notes: freshly cut grass, tomato bunches, gooseberry. Citrus fruits, cassis and flint join into the mix. In warmer latitudes it also shows exotic aromas, such as passion fruit. Its acidity is decidedly lively. In all likelihood, it comes from the Loire Valley, where it is vinified in Pouilly-Fumé and Sancerre in its purest form: varietally, and without timber. In the 18th century, it found its way to Bordeaux. Ambitious producers assemble it there with Sémillon into substantial whites, which are aged in oak barrels. The Sauvignon blanc has been a sensational success in the past 20 years in New Zealand. With its refreshing sweet-and-sour style, winemakers from down under have conquered the world. The rich Sauvignons from Styria and crisp examples of South Tyrol and Friuli are worth mentioning as well. It pairs with anything from the sea. Or do it like they do on the Loire, and enjoy it with goat cheese.

Pinot noir

Blaupause des Terroirs

Keine andere Sorte drückt ihr Terroir so präzise aus wie der Pinot noir. Er ist eine sensible, anfällige Traube. Aber wenn er gelingt, beschert er der Weinwelt einige ihrer allergrössten Gewächse. Er glänzt vor allem im Burgund. Dort kultiviert man ihn seit mindestens 700 Jahren. Schon im Mittelalter galt er als so kostbar, dass man ihn nicht mit anderen Trauben mischte, um seinen Wert nicht zu mindern. Die besten Exemplare sind filigran und duftig mit Aromen von Kirsche und roten Beeren. Mit der Reife kommen Noten von Waldboden, Leder und Trüffel dazu. Seine unwiderstehliche Fruchtsüsse scheint auch nach Jahrzehnten noch durch. Der Pinot noir fühlt sich an kühlen Orten wohl: in der Schweiz und in Deutschland, wo man ihn als Blauburgunder respektive Spätburgunder kennt, im Elsass und in Südtirol, in Oregon, Neuseeland und Tasmanien. Nicht zuletzt ergibt er fantastische Champagner. Er ist ein traumhafter Speisebegleiter. Mit seinen weichen Gerbstoffen und charmanten Bouquet umgarnt er sie alle, vom Güggeli über den Käse bis zum gebratenen Fisch.

Grauburgunder

Die Aromen des Waldes

Der Pinot gris ist, wie auch der Pinot blanc, eine Farbmutation des Pinot noir. Alle drei haben dasselbe genetische Profil. Mitunter beobachtet man rote, grau- bis rosafarbene sowie weisse Beeren am selben Rebstock – und manche sind sogar gestreift! Die besten Pinot gris präsentieren sich opulent mit reifen Pfirsich- und Aprikosenaromen, leicht waldigen Noten und etwas Rauch. Diese Ausprägung zeigen etwa Exemplare aus dem Elsass, Grauburgunder aus Deutschland oder die Vertreter des Wallis, wo die Traube irrtümlicherweise Malvoisie genannt wird. In Italien überzeugt vor allem der Pinot grigio aus Südtirol und dem Friaul. Tropfen dieser Sorte sind tolle Speisebegleiter. Sie vertragen sich hervorragend mit herbstlichen Gerichten wie Risotto mit Pilzen oder Maroni.

Genussprofil
Nasenprofil
Intensität
1
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3
4
5
6
7
8
9
10
Blumigkeit
1
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10
Fruchtigkeit
1
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10
Würzigkeit
1
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10
Holzeinfluss
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Komplexität
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8
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10
Gaumenprofil
Auftaktfülle
1
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Säure / Saftigkeit
1
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Mineralität/Herbe
1
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Körper
1
2
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10
Abgangslänge
1
2
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4
5
6
7
8
9
10

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