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Baur au Lac Vins
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Quarteto weiss
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Bio/biodynamisch zertifiziert

Quarteto weiss

Thurgau, Roland und Karin Lenz, 2017

750 ml
CHF 17.90
Traubensorte: Sauvignon Blanc, Müller-Thurgau, GF 48-12, Seyval blanc
Produzent: Roland und Karin Lenz
Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Thurgau
CHF 17.90
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 10114717
Traubensorte: Sauvignon Blanc, Müller-Thurgau, GF 48-12, Seyval blanc
Produzent: Roland und Karin Lenz
Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Thurgau

Beschreibung

Mittleres Strohgelb. Intensive Nase mit dezenten Holzaromen, wobei der Sauvignon blanc ausgeprägt wahrnehmbar ist. Im Auftakt frische, spritzige Säure, füllig am Gaumen mit intensiven Fruchtaromen. Schöner Abgang mit guter Länge.

Angaben

Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Thurgau
Traubensorte: Sauvignon Blanc, Müller-Thurgau, GF 48-12, Seyval blanc
Genussreife: 1 bis 2 Jahre
Servicetemperatur: 10 bis 12 °C
Trinkempfehlung: Apéro riche, Süsswasserfisch an Rahmsauce, Knuspriges Poulet aus dem Ofen, Spargelspezialitäten
Vinifikation: Gärung im Holzfass, Gärung im Stahltank, sofort schonend abgepresst, Gärung bei tiefen Temperaturen
Ernte: Handlese
Ausbau: im Stahltank, in gebrauchten Barriques
Volumen: 10.5 %
Länder

Schweiz

Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt

Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.

Regionen

Ostschweiz

Ostschweiz: Ein spannendes Puzzle

Langezeit wurde die Ostschweiz am nördlichen Rand jener Klimazone geortet, wo Weinbau mit den in der Schweiz populären Sorten möglich ist. Durch die Klimaerwärmung sind die Rebberge von Aargau, Zürich, Schaffhausen, Thurgau und  Graubünden nun in jenen Raster gerückt, wo Sorten wie Müller-Thurgau oder Pinot Noir vorzüglich gelingen. Aber auch alteingesessene aber Langezeit fast vergessene Sorten wie Elbling, Räuschling oder Completer erleben eine Renaissance.

Unterregionen

Thurgau

Thurgau: Ein kleiner Weinkanton zeigt Kontur

Obwohl der Thurgau mit einer Rebfläche von 260 Hektar ein kleiner Weinbaukanton ist, werden hier sechs verschiedene Anbauzonen unterschieden. Das Herz des Thurgauer Weinbaus ist aber das Thurtal mit seinen zwei prestigereichen Grosslagen Ottenberg bei Weinfelden und Iselisberg nahe dem Kantonshauptort Frauenfeld. Die Referenzsorte ist ganz klar der Pinot Noir, aus dem heute eine ganze Reihe von Topweinen gekeltert werden. Doch auch rote und weisse Spezialitäten sind im Aufwand. Und der lange verschmähte Müller-Thurgau erlebt eine Renaissance.

Winzer

Roland und Karin Lenz

Wer behauptet, in Mostindien gebe es nur Äpfel, liegt natürlich falsch. Fahren Sie mit Wanderschuhen ausgerüstet an einem schönen Sonntagmorgen zur Kartause Ittigen. Der Komplex ist sehenswert und man kann sich einen heissen Kaffee gönnen, bevor es losgeht. Von dort führt der Wanderweg nach Ossingen durch Wald und Reben der grossartigen Lage Iselisberg, die perfekt nach Süden ausgerichtet ist. Der Lohn ist eine herrliche Fernsicht und zwischendurch eine interessante Weindegustation, zum Beispiel bei Karin und Roland Lenz.

Trauben

Seyval blanc

Ein frühreife Früchtchen

Diese weisse Neuzüchtung entstand um das Jahr 1920. Die Kreuzung aus Seibel 5656 und Rayon d`Or reift früh und gilt als äusserst robust, womit sie für den Anbau in kalten und feuchten Gebieten sehr geeignet ist. Seyval blanc ist in Nordfrankreich sowie der Schweiz sehr beliebt und wird auch erfolgreich in Kanada und im Nordosten der USA kultiviert. In England ist Seyval blanc sogar die zweithäufigste Rebsorte.

Diese unkomplizierte Rebe findet man häufig auch in privaten Gärten, denn die Beeren der Seyval blanc eigenen sich auch als Tafeltrauben.
 

Müller-Thurgau

Deutschland-Schweiz retour

Ja, diese Traube verdankt ihren Namen tatsächlich einem Herrn Müller aus dem Thurgau. 1882 entwickelte der Schweizer Hermann Müller, damals als Rebforscher in Deutschland tätig, die blumige, pfirsichfruchtige Neuzüchtung. Leider wurde sie nicht ins deutsche Sortenregister aufgenommen. Also nahm er die Setzlinge mit in die Schweiz. Hier fassten sie unter dem Namen Riesling-Silvaner Fuss. Warum? Nun, Hermann Müller hielt seine weisse Kreation fälschlicherweise für eine Kreuzung aus diesen Trauben. Erst später fand man heraus, dass er sich geirrt hatte: Die tatsächlichen Eltern des Riesling-Silvaner sind Riesling und die Ziertraube Madeleine royal. Derweil erkannten die Deutschen, was sie verpasst hatten. Vor allem die Bodensee-Winzer hätten gerne Riesling-Silvaner gepflanzt, durften dies aber nicht. Also ruderte 1925 ein junger Weinbauer nachts über den See und schmuggelte 400 Setzlinge in einem Fischerboot über die Grenze. 30 Jahre später wurde die Rebe als Müller-Thurgau offiziell zugelassen. Genauso nennt man sie auch im Thurgau.

Sauvignon Blanc

The rain in Spain

The Sauvignon blanc can be recognized with your eyes closed. Its typical bouquet is marked by green notes: freshly cut grass, tomato bunches, gooseberry. Citrus fruits, cassis and flint join into the mix. In warmer latitudes it also shows exotic aromas, such as passion fruit. Its acidity is decidedly lively. In all likelihood, it comes from the Loire Valley, where it is vinified in Pouilly-Fumé and Sancerre in its purest form: varietally, and without timber. In the 18th century, it found its way to Bordeaux. Ambitious producers assemble it there with Sémillon into substantial whites, which are aged in oak barrels. The Sauvignon blanc has been a sensational success in the past 20 years in New Zealand. With its refreshing sweet-and-sour style, winemakers from down under have conquered the world. The rich Sauvignons from Styria and crisp examples of South Tyrol and Friuli are worth mentioning as well. It pairs with anything from the sea. Or do it like they do on the Loire, and enjoy it with goat cheese.

GF 48-12

Der seltsame Name gibt sich umso mehr Mühe

Diese interspezifische, weisse Rebsorte verdankt ihren etwas knorzigen Namen ihrem Züchter, welcher schlichtweg vergessen hat, einen Namen einzutragen. Aus diesem Grund wurde der Name des Zuchtstammes als Bezeichnung verwendet. 

Eine interspezifische Sorte zeichnet sich durch ihre Pilzwiderstandsfähigkeit aus. Zwei Rebsorten verschiedener Arten, im Falle der Sorte GF 48-12 die Sorten Bacchus und Villard Blanc, werden gekreuzt, um eine neue, resistentere Rebe zu erschaffen.

Der Wein zeichnet sich meist durch intensive, fruchtige Aromen und eine gute Säurestruktur aus.