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Baur au Lac Vins
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In Stock
Müller-Thurgau
Vegan
Integrierte Produktion zertifiziert

Müller-Thurgau

AOC Uetikon, Weingut Erich Meier, 2016

750 ml
CHF 19.–
Traubensorte: Müller-Thurgau
Produzent: Weingut Erich Meier
Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Zürich
CHF 19.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 10162716
Traubensorte: Müller-Thurgau
Produzent: Weingut Erich Meier
Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Zürich

Beschreibung

Mineralisch frisches Bouquet mit Aromen von Feuerstein, Banane, Zitrusfrüchten, Pfirsich und etwas Minze. Am Gaumen ist er rund und geschmeidig mit einer schönen Frische, dichten aromatischen Fruchtnoten und einer Spur Muskat. Die harmonische Säure hallt noch lange nach.

Angaben

Herkunft: Schweiz / Ostschweiz / Zürich
Traubensorte: Müller-Thurgau
Genussreife: 1 bis 3 Jahre
Servicetemperatur: 10 bis 12 °C
Trinkempfehlung: Apéro riche, Austern, Riesencrevetten, Langusten vom Grill, Pilzragout
Vinifikation: kurze Maischegärung, sanfte Pressung
Ernte: Handlese
Ausbau: im Stahltank, Bâtonnage, kurzer Ausbau
Abfüllung: Filtration
Volumen: 11.5 %
Länder

Schweiz

Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt

Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.

Regionen

Ostschweiz

Ostschweiz: Ein spannendes Puzzle

Langezeit wurde die Ostschweiz am nördlichen Rand jener Klimazone geortet, wo Weinbau mit den in der Schweiz populären Sorten möglich ist. Durch die Klimaerwärmung sind die Rebberge von Aargau, Zürich, Schaffhausen, Thurgau und  Graubünden nun in jenen Raster gerückt, wo Sorten wie Müller-Thurgau oder Pinot Noir vorzüglich gelingen. Aber auch alteingesessene aber Langezeit fast vergessene Sorten wie Elbling, Räuschling oder Completer erleben eine Renaissance.

Unterregionen

Zürich

Zürich: Auf dem Weg zur Spitze

Mit einer Rebfläche von  620 Hektar ist Zürich der grösste Weinbaukanton in der Deutschschweiz. Das Potential an erstklassigen Lagen am Zürichsee und den verschiedenen Flusstälern ist gross. Kein Wunder wird hier eine stetig wachsend Zahl von Topweinen gekeltert. Die Paradesorte ist der Pinot Noir. Aber auch weisse Sorten wie der Riesling-Silvaner und der alteingesessene Räuschling, sowie internationale Gewächse wie Chardonnay und Sauvignon Blanc gelingen vorzüglich. Der Weinbaukanton Zürich erlebt gerade der nachhaltigste qualitative Aufschwung seiner Geschichte!

Winzer

Weingut Erich Meier

Erich Meier ist experimentierfreudig, innovativ, eigenständig und hat ein gutes Gespür für Trends. Manchmal arbeitet er Tag und Nacht, bis der Wein seine Vollendung erreicht hat – und seinem Qualitätsanspruch gerecht wird. Bei der Kelterung gehört er zu den Trendsettern, bei den Reben dagegen setzt er auf die alten, seit Jahrzehnten bewährten Sorten, die am Zürichsee optimal gedeihen.

So kreiert Erich Meier in Uetikon am See fruchtige, charaktervolle Weine auf höchstem Niveau – und gibt damit dem Zürichsee-Wein eine neue Dimension, die Fachleute und Weinliebhaber gleichermassen überzeugt.

Trauben

Müller-Thurgau

Deutschland-Schweiz retour

Ja, diese Traube verdankt ihren Namen tatsächlich einem Herrn Müller aus dem Thurgau. 1882 entwickelte der Schweizer Hermann Müller, damals als Rebforscher in Deutschland tätig, die blumige, pfirsichfruchtige Neuzüchtung. Leider wurde sie nicht ins deutsche Sortenregister aufgenommen. Also nahm er die Setzlinge mit in die Schweiz. Hier fassten sie unter dem Namen Riesling-Silvaner Fuss. Warum? Nun, Hermann Müller hielt seine weisse Kreation fälschlicherweise für eine Kreuzung aus diesen Trauben. Erst später fand man heraus, dass er sich geirrt hatte: Die tatsächlichen Eltern des Riesling-Silvaner sind Riesling und die Ziertraube Madeleine royal. Derweil erkannten die Deutschen, was sie verpasst hatten. Vor allem die Bodensee-Winzer hätten gerne Riesling-Silvaner gepflanzt, durften dies aber nicht. Also ruderte 1925 ein junger Weinbauer nachts über den See und schmuggelte 400 Setzlinge in einem Fischerboot über die Grenze. 30 Jahre später wurde die Rebe als Müller-Thurgau offiziell zugelassen. Genauso nennt man sie auch im Thurgau.