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Baur au Lac Vins
Adlikerstrasse 272
8105 Regensdorf, CH
+41 44 777 05 05,
information@balv.ch
Prà bianco
Nur noch 4 Flaschen
Vegan

Prà bianco

DOC Ticino, Guido Brivio Vini SA, 2014

750 ml
CHF 15.80
Traubensorte: Chardonnay, Sémillon, Pinot noir, Sauvignon Blanc
Produzent: Guido Brivio
Herkunft: Schweiz / Tessin / Sottoceneri
Andere Jahrgänge:
CHF 15.80
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 10094714
Traubensorte: Chardonnay, Sémillon, Pinot noir, Sauvignon Blanc
Produzent: Guido Brivio
Herkunft: Schweiz / Tessin / Sottoceneri
Andere Jahrgänge:

Beschreibung

Dezente fruchtige Aromen von Pfirsich und Kumquats mit einem Anflug von Flieder und Thymian im Bouquet. Am Gaumen entfaltet sich die kräuterwürzige Komponente und leitet über zu frischen Zitrusnoten im gut anhaltenden Abgang.

Angaben

Herkunft: Schweiz / Tessin / Sottoceneri
Traubensorte: Chardonnay, Sémillon, Pinot noir, Sauvignon Blanc
Genussreife: 1 bis 4 Jahre
Servicetemperatur: 10 bis 12 °C
Trinkempfehlung: Apéro riche, Knuspriges Poulet aus dem Ofen, Gemüseflan, Quiche, Salate mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Pasta
Vinifikation: Gärung im Stahltank, sofort schonend abgepresst
Ernte: Handlese
Ausbau: im Stahltank
Volumen: 12.0 %
Länder

Schweiz

Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt

Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.

Regionen

Tessin

Tessin: Das Merlot-«Mekka» der Schweiz

Schon vor 2000 Jahren, also zur Zeit der Römer, soll im Tessin Weinbau betrieben worden sein. Doch das Fundament zum heutigen Weinbau wurde erst vor etwas mehr als 100 Jahren, genauer gesagt im Jahr 1907 gelegt. Denn damals wurden bei Castelrotto im Malcantone die ersten Merlot-Stöcke gepflanzt. Seither hat die Sorte hier einen eigentlichen Siegeszug erlebt. Im Barrique ausgebaut Top-Selektionen können sich heute durchaus mit Gewächsen aus den Bordeaux-Regionen Saint-Émilion oder Pomerol messen.

Winzer

Guido Brivio

Für die meisten Weinfreunde in der Schweiz ist er kein Unbekannter: Guido Brivio. Im Ausland hingegen ist er erst nach langen Jahren unter Weinkennern und Weinprofis in New York oder London sozusagen zum Geheimtipp aus einer winzig kleinen, unbekannten Ecke der grossen internationalen Weinwelt geworden. Sein damaliges, in jungen Jahren gesetztes Ziel, eigene Weine zu keltern, die sich klar von allen anderen im Tessin unterscheiden, hat er souverän erreicht. Er gehört heute zum Kreis der erfolgreichsten Weinproduzenten der Schweiz.

Guido Brivio besitzt keine eigenen Rebberge. Er arbeitet mit Rebbauern zusammen, die ihm die Trauben liefern. Darunter gibt es jahrzehntealte Beziehungen. Das können professionelle Anbauer sein oder Familien, die ein paar wenige Rebzeilen ihr Eigen nennen und liebevoll pflegen. Es versteht sich von selbst, dass nur qualitativ hochwertigstes Traubengut angenommen wird.

Er war der erste Produzent, der einen weissen Merlot – den Bianco Rovere – in französischen Barriques vergor und ausbaute und auch sonst mehrheitlich auf Tessiner Weine mit Barriqueausbau setzte. Sein Stolz gilt verständlicherweise dem Merlot Platinum aus ausgewählten Reblagen; ein Wein, der es mit manchen internationalen Spitzenreitern aufnehmen kann. Besonders erwähnenswert ist der Merlot „Due Amici“, ein Wein, welcher der über 20-jährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit zweier Freunde – Guido Brivio und Baur au Lac Vins – gewidmet ist. Entdecken Sie mit der Vielfalt von Guido Brivios Weinen ein sympathisches Stück Tessin!

Trauben

Chardonnay

König oder Bettelmann

Kaum eine Rebsorte zeigt ein so breites Qualitätsspektrum wie der Chardonnay. Seine Weine reichen von gesichtsloser Neutralität bis zur atemberaubenden Klasse. Er ist eine extrem pflegeleichte Rebe. Das erklärt, warum man ihn heute rund um den Erdball anbaut – auch dort, wo man es vielleicht nicht sollte. Die Sortenaromen des Chardonnay sind nicht sehr ausgeprägt: ein bisschen grüner Apfel, ein wenig Haselnuss, in wärmeren Breiten auch Melone und exotische Früchte. Oft werden die Weine vom Fassausbau bestimmt. So entwickeln sie mehr oder weniger subtile Noten von Butter, geröstetem Brot und Vanille. Den höchsten Ausdruck erreicht die Traube in ihrer Ursprungsregion, dem Burgund. Ihr Herz schlägt in der Côte de Beaune: Man denke etwa an die Gewächse von Meursault oder Puligny-Montrachet. Mit ihrer Finesse und Komplexität können sie Jahrzehnte überdauern. Einsame Klasse erreicht der Chardonnay auch in manchen Blanc-de-Blancs-Champagnern. Tolle Tropfen liefert er ausserdem im burgundischen Chablis und zunehmend in Australien und Chile. Eine einfache Faustregel zur Paarung mit Speisen: Wenn Butter und Rahm im Spiel ist, liegen Sie mit Chardonnay garantiert richtig.

Sauvignon Blanc

The rain in Spain

The Sauvignon blanc can be recognized with your eyes closed. Its typical bouquet is marked by green notes: freshly cut grass, tomato bunches, gooseberry. Citrus fruits, cassis and flint join into the mix. In warmer latitudes it also shows exotic aromas, such as passion fruit. Its acidity is decidedly lively. In all likelihood, it comes from the Loire Valley, where it is vinified in Pouilly-Fumé and Sancerre in its purest form: varietally, and without timber. In the 18th century, it found its way to Bordeaux. Ambitious producers assemble it there with Sémillon into substantial whites, which are aged in oak barrels. The Sauvignon blanc has been a sensational success in the past 20 years in New Zealand. With its refreshing sweet-and-sour style, winemakers from down under have conquered the world. The rich Sauvignons from Styria and crisp examples of South Tyrol and Friuli are worth mentioning as well. It pairs with anything from the sea. Or do it like they do on the Loire, and enjoy it with goat cheese.

Pinot noir

Blaupause des Terroirs

Keine andere Sorte drückt ihr Terroir so präzise aus wie der Pinot noir. Er ist eine sensible, anfällige Traube. Aber wenn er gelingt, beschert er der Weinwelt einige ihrer allergrössten Gewächse. Er glänzt vor allem im Burgund. Dort kultiviert man ihn seit mindestens 700 Jahren. Schon im Mittelalter galt er als so kostbar, dass man ihn nicht mit anderen Trauben mischte, um seinen Wert nicht zu mindern. Die besten Exemplare sind filigran und duftig mit Aromen von Kirsche und roten Beeren. Mit der Reife kommen Noten von Waldboden, Leder und Trüffel dazu. Seine unwiderstehliche Fruchtsüsse scheint auch nach Jahrzehnten noch durch. Der Pinot noir fühlt sich an kühlen Orten wohl: in der Schweiz und in Deutschland, wo man ihn als Blauburgunder respektive Spätburgunder kennt, im Elsass und in Südtirol, in Oregon, Neuseeland und Tasmanien. Nicht zuletzt ergibt er fantastische Champagner. Er ist ein traumhafter Speisebegleiter. Mit seinen weichen Gerbstoffen und charmanten Bouquet umgarnt er sie alle, vom Güggeli über den Käse bis zum gebratenen Fisch.

Sémillon

Dem Pilz sei Dank

Die Sémillon-Traube ist die Grundlage der legendären Süssweine von Sauternes. Dort, in diesem südlichen Teilgebiet von Bordeaux, liegt ihre Wiege. Ihr Erfolgsgeheimnis: Sie ist höchst anfällig für den Botrytis-Pilz. Dieser durchlöchert die Schalen der reifen Beeren. So verdunstet das Wasser, und der Zucker in den Früchten konzentriert sich. Die Moste sind dick wie Sirup. Sie zeigen die zitrusfrischen, fruchtigen Sortenaromen des Sémillon, ausserdem steuert der  Botrytis-Pilz dem Wein komplexe Noten von Honig, Trockenaprikose und kandierter Orange bei. Der Sémillon ist eng verwandt mit dem Sauvignon blanc, und fast alle Süssweine aus Sauternes und Umgebung enthalten einen kleinen Anteil Sauvignon. Bei den trockenen Weissen aus Bordeaux ist es umgekehrt: Hier spielt meist der Sémillon die unterstützende Rolle. In Südafrika war Sémillon im frühen 19. Jahrhundert die meistangebaute Rebe. Heute wachsen dort nur noch verschwindend kleine Mengen. Dafür hat die Rebe in Kalifornien und Australien Fuss gefasst.

Genussprofil
Nasenprofil
Intensität
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Blumigkeit
1
2
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5
6
7
8
9
10
Fruchtigkeit
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Würzigkeit
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Komplexität
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Gaumenprofil
Auftaktfülle
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Säure / Saftigkeit
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Mineralität/Herbe
1
2
3
4
5
6
7
8
9
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Körper
1
2
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5
6
7
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9
10
Abgangslänge
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10

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