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Baur au Lac Vins
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Arvine Gringe (Petite Arvine)
Vegan

Arvine Gringe (Petite Arvine)

AOC Valais (Vétroz), Didier Joris, 2015

750 ml
Traubensorte: Petite Arvine
Produzent: Didier Joris
Herkunft: Schweiz / Wallis
Andere Jahrgänge:
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 10141715
Traubensorte: Petite Arvine
Produzent: Didier Joris
Herkunft: Schweiz / Wallis
Andere Jahrgänge:

Beschreibung

Dieser Wein wird Sie und Ihre Gäste in Staunen versetzen und schlichtweg entzücken - ein Geschenk der Natur und des meisterhaften Könnens von Didier Joris! Kein Wein für alle Tage, sondern für das Besondere. Seine mineralische Herbe steht spannungsreich der Fülle und Opulenz gegenüber, die sich in Aromen von Akazienhonig, reifen Aprikosen, kandierten Orangen, Zitronenmelisse und Karamell manifestiert. Ein Genuss, der unglaublich lange und facettenreich anhält.

Angaben

Herkunft: Schweiz / Wallis
Traubensorte: Petite Arvine
Genussreife: 1 bis 6 Jahre
Servicetemperatur: 10 bis 12 °C
Trinkempfehlung: Bouillabaisse, Würzige Hartkäse, Riesencrevetten, Langusten vom Grill, Pilzragout
Vinifikation: teilweise entrappt, lange Maischegärung, Gärung im Stahltank, sanfte Pressung
Ernte: Handlese, Strenge Selektion, in kleinen Kisten
Ausbau: in teils neuen und gebrauchten Barriques, auf der Hefe, langer Ausbau
Abfüllung: keine Filtration
Volumen: 13.0 %
Hinweis: Enthält Sulfite
Länder

Schweiz

Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt

Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.

Regionen

Wallis

Wallis: Alpenweine mit Klasse

Weit über 20 Rebsorten haben im Wallis das Potential, um charaktervolle Weine hervor zu bringen. Sie wachsen zu einem beträchtlichen Teil in spektakulären Steillagen. Abgeschottet von mächtigen Gerbirgsketten haben im Wallis auch alte Gewächse wie Petite Arvine, Amigne oder Cornalin überlebt, die heute bei Weinliebhabern überaus begehrt sind. Zudem befinden sich im Wallis die mithin höchstgelegenen Rebberge in Europa. Gemeint sind die Heida-Rebstöcke, die in der Berggemeinde Visperterminen wurzeln.

Winzer

Didier Joris

Didier Joris ist ein Walliser Urgestein. Die Walliser Weingeschichte wäre ohne ihn undenkbar. Er wuchs in einer Bauernfamilie auf, die sich vorerst auf die Viehzucht konzentrierte. Noch heute schwärmt Didier von «seinen Königinnen», den Eringer Kampfkühen. Erst während der 1960er- und 1970er-Jahre begann die Familie Joris, Hänge zu terrassieren, um Reben zu pflanzen und Rebberge anzulegen.

Viel Fachwissen hatte die Familie zu dieser Zeit noch nicht, weswegen der junge Didier die Landwirtschaftsschule in Châteauneuf besuchte. Anschliessend absolvierte er ein Praktikum in Deutschland, wo er nicht nur Erfahrungen im Weinbau, sondern auch als Bäcker, Metzger und im Weinlabor sammeln konnte. Nach der Ausbildung in Changins begann er im Alter von 26 Jahren an der École d’Ingénieurs (Fachhochschule für Önologie, Weinbau und Obstbau) als Lehrbeauftragter und Forscher zu arbeiten. Dabei unterrichtete er Grössen wie Marie-Thérèse Chappaz, Jean-René Germanier, Denis Mercier oder weitere Talente wie Marie Bernard Gillioz.

1982 eröffnete er sein Labor in Chamoson, was für einige Unruhe in der Walliser Weinwelt sorgte. So waren die grossen Genossenschaften wie die Provins nicht happy darüber, dass er Selbstkelterer unterstützte. 1987 machte ihn der damalige VR-Präsident von Orsat in Martigny, der kein Geringerer war als der spätere Bundesrat Pascal Couchepin, zum technischen Direktor von Orsat. Neben seiner Tätigkeit in Changins betrieb er weiterhin sein Labor in Chamoson und hatte zudem zahlreiche Mandate als önologischer Berater inne. Er prägte diverse grosse Walliser Weine mit, war Urvater von grossen Assemblagen und sogar an der Gründung eines Weinguts in Cahors beteiligt. Er arbeitete rund um die Uhr – bis es zu viel wurde und der Bruch folgte.

Trauben

Petite Arvine

Ein Körnchen Salz

Die weisse Petite Arvine ist die Diva unter den Schweizer Trauben. Sie gedeiht nur in den allerbesten Lagen des Wallis: sonnig und windgeschützt, nicht zu trocken, aber auch nicht zu feucht. Kein Wunder, wäre sie fast ausgestorben. Aus Bequemlichkeit ersetzten Winzer das heikle Pflänzchen ab Mitte des letzten Jahrhunderts durch pflegeleichtere Sorten. Ihre Wiedergeburt in den 1990er Jahren verdankt sie engagierten Betrieben, welche das einzigartige Profil dieser Ur-Walliserin erkannten. Ihre Markenzeichen: Aromen von Grapefruit und Rhabarber, gepaart mit einer spritzigen Säure und einem kuriosen, leicht salzigen Touch im Finale – wie ein Körnchen Fleur de Sel auf der Zunge. Meist wird die Petite Arvine trocken gekeltert, doch auch als Süsswein bietet sie ein fantastisches, süss-würziges Geschmackserlebnis.

Genussprofil
Nasenprofil
Intensität
1
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Blumigkeit
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Fruchtigkeit
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10
Würzigkeit
1
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10
Holzeinfluss
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Komplexität
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Gaumenprofil
Auftaktfülle
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Säure / Saftigkeit
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Mineralität/Herbe
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Körper
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Abgangslänge
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