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Baur au Lac Vins
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In Stock
Marsanne
Vegan

Marsanne

AOC Valais (Chamoson), Didier Joris, 2016

750 ml
CHF 49.–
Traubensorte: Marsanne
Produzent: Didier Joris
Herkunft: Schweiz / Wallis
CHF 49.–
Sofort verfügbar
Artikel-Nr. 10160716
Traubensorte: Marsanne
Produzent: Didier Joris
Herkunft: Schweiz / Wallis

Beschreibung

Strahlendes Goldgelb. In der Nase opulenter Duft von exotischen Früchten, Safran, Zitrone, Birne und Honig. Am Gaumen sehr Komplex mit vollem, kraftvollem Körper und ausgewogen, cremiger Textur. Die fein integrierte Säure versetzt dem Wein frische und saftige Akzente.

Angaben

Herkunft: Schweiz / Wallis
Traubensorte: Marsanne
Genussreife: 1 bis 6 Jahre
Servicetemperatur: 10 bis 12 °C
Trinkempfehlung: Fischragout an Safransauce, Kalbsbraten an Morchelsauce, Kaninchenragout mit Oliven, Scaloppine di vitello al limone
Vinifikation: mit den Stielen vergoren, Gärung im Holzfass, Überpumpen des Tresterhuts
Ernte: Handlese, Strenge Selektion
Ausbau: in teils neuen und gebrauchten Barriques
Abfüllung: keine Filtration
Ausbaudauer: 7 Monate
Volumen: 13.0 %
Länder

Schweiz

Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt

Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.

Regionen

Wallis

Wallis: Alpenweine mit Klasse

Weit über 20 Rebsorten haben im Wallis das Potential, um charaktervolle Weine hervor zu bringen. Sie wachsen zu einem beträchtlichen Teil in spektakulären Steillagen. Abgeschottet von mächtigen Gerbirgsketten haben im Wallis auch alte Gewächse wie Petite Arvine, Amigne oder Cornalin überlebt, die heute bei Weinliebhabern überaus begehrt sind. Zudem befinden sich im Wallis die mithin höchstgelegenen Rebberge in Europa. Gemeint sind die Heida-Rebstöcke, die in der Berggemeinde Visperterminen wurzeln.

Trauben

Marsanne

Lieber zu zweit als allein

Ein apartes Bouquet von Blüten, Birne und Marzipan zeichnet die Marsanne aus. Vermutlich stammt diese weisse Traube aus der Gegend um das Dorf Marsanna an der Drôme, einem Nebenfluss der Rhone. Heute liegt ihre Hochburg im nördlichen Rhonetal in den Gebieten Hermitage, Crozes-Hermitage und Saint-Joseph. Wo immer die Marsanne wächst, ist die Roussanne nicht weit. Die beiden Trauben sind eng verwandt. Schon in einem Schriftstück von 1781 wurden sie zusammen erwähnt. Sie ergänzen sich ideal: Die säurearme Marsanne bringt ihre originellen Aromen mit in den Mix, die Roussanne ihre Spritzigkeit. Weiter südlich prägen sie zusammen den weissen Côtes du Rhône. Nur in die weissen Exemplare des Châteauneuf-du-Pape darf die Marsanne nicht einfliessen, aus einem einfachen Grund: Als in den 1930er Jahren die Traubensorten bestimmt wurden, war sie dort noch nicht bekannt. Dafür wird sie schon seit den 1860er Jahren in Australien kultiviert. In der Schweiz kennt man sie als Ermitage. Hier ergibt sie trockene und süsse Weine von enormer Lagerfähigkeit.