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Baur au Lac Vins
Adlikerstrasse 272
8105 Regensdorf, CH
+41 44 777 05 05,
information@balv.ch

Didier Joris

Didier Joris ist ein Walliser Urgestein. Die Walliser Weingeschichte wäre ohne ihn undenkbar. Er wuchs in einer Bauernfamilie auf, die sich vorerst auf die Viehzucht konzentrierte. Noch heute schwärmt Didier von «seinen Königinnen», den Eringer Kampfkühen. Erst während der 1960er- und 1970er-Jahre begann die Familie Joris, Hänge zu terrassieren, um Reben zu pflanzen und Rebberge anzulegen.

Viel Fachwissen hatte die Familie zu dieser Zeit noch nicht, weswegen der junge Didier die Landwirtschaftsschule in Châteauneuf besuchte. Anschliessend absolvierte er ein Praktikum in Deutschland, wo er nicht nur Erfahrungen im Weinbau, sondern auch als Bäcker, Metzger und im Weinlabor sammeln konnte. Nach der Ausbildung in Changins begann er im Alter von 26 Jahren an der École d’Ingénieurs (Fachhochschule für Önologie, Weinbau und Obstbau) als Lehrbeauftragter und Forscher zu arbeiten. Dabei unterrichtete er Grössen wie Marie-Thérèse Chappaz, Jean-René Germanier, Denis Mercier oder weitere Talente wie Marie Bernard Gillioz.

1982 eröffnete er sein Labor in Chamoson, was für einige Unruhe in der Walliser Weinwelt sorgte. So waren die grossen Genossenschaften wie die Provins nicht happy darüber, dass er Selbstkelterer unterstützte. 1987 machte ihn der damalige VR-Präsident von Orsat in Martigny, der kein Geringerer war als der spätere Bundesrat Pascal Couchepin, zum technischen Direktor von Orsat. Neben seiner Tätigkeit in Changins betrieb er weiterhin sein Labor in Chamoson und hatte zudem zahlreiche Mandate als önologischer Berater inne. Er prägte diverse grosse Walliser Weine mit, war Urvater von grossen Assemblagen und sogar an der Gründung eines Weinguts in Cahors beteiligt. Er arbeitete rund um die Uhr – bis es zu viel wurde und der Bruch folgte.

Weissweine von Didier Joris

In Stock
Raffort Gentil Blanc (Païen)
Vegan
In Stock
Graves Blanc (Amigne)
Vegan
In Stock
Gentil Blanc (Païen)
Vegan
In Stock
Graves Blanc (Amigne)
Vegan

Roséweine von Didier Joris

In Stock
Rosé Divico Gamaret x Bronner
Vegan

Rotweine von Didier Joris

In Stock
Syrah Champlan
Vegan

Syrah Champlan

AOC Valais, Didier Joris, 2017, 750 ml
CHF 52.50
In Stock
Graves Rouge (Merlot)
Nur noch 1 Flasche
Vegan
In Stock
Noirien (Pinot Noir)
Vegan
In Stock
Ophiuchus (Cabernet Franc, Merlot)
Nur noch 5 Flaschen
Vegan

Danach konzentrierte sich Didier Joris auf seinen eigenen Wein, verkleinerte das Labor und behielt nur einen kleinen Teil der Beratungsmandate. Er besitzt 3 Hektaren Reben in Chamoson. Diese bewirtschaftet er «biologisch» – nicht «biodynamisch», da aus seiner Sicht Biodynamiker beispielsweise mit Umpflügen zu sehr in das mikrobielle Leben der Böden eingreifen. Denn, so ist sich Didier Joris sicher: «Man muss die Biodiversität fördern, von Hand Unkraut ausreissen und jeweils nur zwischen jeder zweiten Reihe an Reben mähen – damit die Insekten die Möglichkeit haben, sich in Sicherheit zu bringen.»

Die komplette Umstellung von Rebbergen auf Bio dauert gemäss Didier Joris 15 Jahre. Die Umstellung bedeutet in den ersten Jahren 30–40% mehr Arbeit bei 25% weniger Ertrag.

Früher, als er noch bei Orsat arbeitete, durfte er seine eigenen Weine nicht auf den Markt bringen. Er verkaufte seine paar Barriques mit Chardonnay und Syrah daher ausschliesslich an die Spitzengastronomie. Heute begeistert Didier Joris viele Privatkunden mit seinen Weinen. Er baut Walliser Spezialitäten wie beispielsweise Heida und Petite Arvine, aber auch internationale Sorten wie Merlot und Cabernet Franc an. Auch Neuzüchtungen wie Galotta oder Divico sowie die «weisse Diolle», die lange Zeit als ausgestorben galt. Der unangefochtene Star in Didiers Sortiment ist und bleibt aber die Sorte Syrah, die er in zwei Versionen aus zwei unterschiedlichen Terroirs vinifiziert. Alle Rotweine werden spontan vergoren, bei den Weissweinen hingegen setzt Didier auf selektionierte biologische Hefen, dies, um keine Misstöne zu riskieren.

Winzer

Nicolas Feuillatte

Nicolas Feuillatte

Nicolas Feuillatte, Visionär und begnadeter Unternehmer, präsentierte seinen Champagner erstmals 1976. Dieser wurde sehr schnell in USA, Australien und England zur Trendmarke in Jetset-Kreisen, wo Nicolas Feuillatte regelmässig verkehrte. In nur 30 Jahren wurde Nicolas Feuillatte zur Champagnermarke Nr. 1 in Frankreich und stand 2016, genau 40 Jahre nach deren Gründung, weltweit auf Platz Nr. 3 auf der Liste der grössten Exportmarken.

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Weingut Trapl

Weingut Trapl

Nah dran an der Natur!

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Bodega Palacios Remondo, Alvaro Palacios

Bodega Palacios Remondo, Alvaro Palacios

Er wurde „zu Hause“ geboren, über der Bodega des Vaters. Der Duft von Wein und Fässern lag wohl in der Luft und bestimmte sein weiteres Leben. Er studierte Önologie in Bordeaux und holte sich Berufserfahrung bei Château Pétrus, in London, Dublin und Kalifornien. Heute besitzt er Reben im Priorat, in Bierzo und zu Hause in der Rioja und beweist Jahr für Jahr mit Spitzenweinen sein ausserordentliches Talent.

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