Gelber Muskateller 2022
DAC Südsteiermark, Polz, 750 ml
Beschreibung
Harmonisch, fruchtig, aromatisch. Zitronenverbene, Marokko-Minze, Holunderblüten, Jasminblüten. Vielschichtig in der Aromatik – kräutrig- würzig mit Zitrus;Traubig-saftig, viele Kräuternoten, Muskat, frischer animierender Abgang.Speisenempfehlung: leichte helle Misosuppe, leichte asiatische Gerichte
Das Video zum Weingut Polz
Angaben
| Traubensorte: | Gelber Muskateller |
| Produzent: | Polz |
| Label: | Vegan |
| Genussreife: | 1 bis 5 Jahre |
| Trinktemperatur: | 8 bis 10 °C |
| Speiseempfehlung: | Apérogebäck, Gemüsedip, Milde asiatische Gerichte |
| Vinifikation: | Gärung im Stahltank |
| Ausbau: | im Stahltank |
| Volumen: | 11.5 % |
Polz
Das Familienweingut von Erich Polz liegt im idyllischen Spielfeld mitten in der hügeligen Südsteiermark, ca. eine Autostunde südlich von Graz. Die Gründung des Betriebs geht auf das Jahr 1912 zurück. Ende der 1980er-Jahre übernahmen die Brüder das Weingut ihrer Eltern. Christoph Polz, Sohn von Erich, übernahm somit in vierter Generation 2011 die Funktion des Winemaker.
Die Weingärten von Polz liegen an einer der besten Lagen der Südsteiermark rund um den Grassnitzberg wo das illyrische Klima vorherrscht. Ein besonderes Zusammenspiel aus Alpen-, pannonischem und mediterranem Klima kennzeichnet die Gegend. Hier wird Wein von bester Güte produziert. Die geologische Beschaffenheit des Bodens, viele Sonnenstunden und gut verteilte Niederschläge bieten nahezu perfekte Bedingungen für den Weinbau.
Gelber Muskateller
Eine süsse Familie
Über 200 Rebsorten tragen den Begriff Muscat im Namen – dabei sind viele gar nicht verwandt. Gemeinsam ist ihnen der Duft von frischen Trauben. Diesem intensiven Aroma verdanken sie ihren Namen. Er leitet sich vom Wort «Moschus» ab und tauchte schon 1230 in Schriftstücken auf. Der gängigste Vertreter des Muscat-Stammes ist der weisse Muscat blanc à petits grains. In Italien kennt man ihn als Moscato bianco, in Deutschland und der Steiermark als Gelben Muskateller. In der Schweiz heisst er Muscat du Valais. Forscher sind sich weitgehend einig, dass er aus Griechenland stammt und von dort über Italien nach Südfrankreich fand. Von Kennerhand erzeugt, gerät er frisch, blumig und würzig mit einer leicht herben Note. Ihn trocken in guter Qualität zu keltern, ist nicht ganz einfach. Mehr Renommee haben süsse Ausprägungen wie Muscat de Rivesaltes und Muscat de Beaumes-de-Venise in Südfrankreich oder auch Muscat von der griechischen Insel Samos.