El Sequé 2023
El Sequé 2023
DO Alicante, Bodegas y Viñedos El Sequé, 750 ml
Die Wärme des Mittelmeers
- Monastrell aus historischen Rebbergen: karge Böden, dank Höhenlage erstaunliche Frische.
- Dunkle Beeren, Veilchen und mediterrane Kräuter. Weich und saftig mit feiner Würze.
- Perfekt zu grilliertem Lamm, geschmorten Wildgerichten, Pilzragout oder einer rezenten Käseplatte.
Beschreibung
Some like it hot: Monastrell ist eine echte Mittelmeertraube, ihr kann es gar nicht heiss genug sein. In Pinoso bei Alicante hat Rioja-Grösse Juan Carlos López de Lacalle vor 25 Jahren zusammen mit dem lokalen Winzer Agapito Rico historische Weinberge wiederbelebt. Die knorrigen Stöcke, teils über 60 Jahre alt, wachsen auf kargen, steinigen Böden nahe der Sierra de Salinas in 600 Metern Höhe – so bleibt der Wein trotz Gluthitze bemerkenswert frisch. Im Keller setzt man auf Zurückhaltung statt schwerer Extraktion. In der Nase zeigt sich der El Sequé mit dunklen Beeren, Veilchenduft und mediterranen Kräuten. Am Gaumen ist er weich und trinkig mit feiner Würze und saftiger Frucht. Ein kraftvoller Begleiter zu grilliertem Lamm, geschmorten Wildgerichten oder einer rezenten Käseplatte.
Angaben
| Traubensorte: | Monastrell |
| Produzent: | Bodegas y Viñedos El Sequé |
| Herkunft: | Spanien / Alicante / Pinoso |
| Speiseempfehlung: | Risotto mit Steinpilzen, Bistecca fiorentina, T-Bone-Steak, Wildspezialitäten, Würzige Grilladen, Würzige Hartkäse |
| Vinifikation: | Gärung im Holzfass, Überpumpen des Tresterhuts, Gärung bei tiefen Temperaturen, kurze Maischegärung |
| Ausbau: | ein Teil im Holzfass/Foudre, im grossen Holzfass/Foudre |
| Ausbaudauer: | 12 Monate |
| Volumen: | 14.0 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Bodegas y Viñedos El Sequé
Im Hinterland von Alicante, in der Gemeinde Pinoso, entstand mit El Sequé eines der spannendsten Monastrell-Projekte Spaniens. Hinter dem Weingut steht die Familie López de Lacalle, die mit Artadi im Rioja, Artazu in Navarra und Izar-Leku im Baskenland einige der renommiertesten Weinadressen des Landes geprägt hat.
Die Region zählt zu den historischen Weinlandschaften des Mittelmeerraums. Bereits Phönizier und Römer hinterliessen hier ihre Spuren. Vor dieser traditionsreichen Kulisse verfolgt El Sequé ein klares Ziel: Weine zu schaffen, die ihre Herkunft authentisch widerspiegeln und die Besonderheiten von Landschaft, Klima und Rebsorte zum Ausdruck bringen.
Heute umfasst das Gut rund 37 Hektar Rebfläche auf kargen Sand- und Kalkböden. Die Weinberge liegen auf 600 bis 650 Metern Höhe, wo heisse Tage auf überraschend kühle Nächte treffen. Diese grossen Temperaturunterschiede verleihen den Weinen Frische und Spannung, während die nährstoffarmen, von Kies und Kalk geprägten Böden für Charakter und Tiefe sorgen.
Im Mittelpunkt steht die Rebsorte Monastrell, die Seele des Projekts. Viele der alten Buschreben sind über 50 Jahre alt und wurzeln tief in den trockenen Böden. Anders als viele kraftvolle, opulente Vertreter der Rebsorte zeigt Monastrell bei El Sequé eine bemerkenswert elegante Seite: intensive Frucht, mediterrane Kräuter und balsamische Frische verbinden sich mit Präzision und Finesse.
Monastrell
Heissblütige Spanierin
Der Monastrell-Traube kann es nicht hitzig genug sein. Sie wächst rund ums Mittelmeer, wo die Sommer lang und heiss und die Winter mild sind. Schon in 200 Metern Höhe oder 80 Kilometer von der Küste entfernt haben ihre Trauben Probleme, auszureifen. Geboren wurde sie vermutlich in der Region Valencia. Dort zählte sie laut schriftlichen Überlieferungen schon 1460 zu den wichtigsten Rebsorten. Als genauen Herkunftstort vermutet man den Landstrich Camp de Morvedre. Von dort wanderte sie im 17. Jahrhundert in die Provence, wo man sie Mourvèdre taufte. Ihre Weine sind tiefdunkel mit intensivem Brombeeraroma, reichlich Gerbstoff und moderater Säure. Die schönsten Harmonien gehen sie mit anderen Sorten des Südens ein, etwa mit Garnacha, Carignan oder Syrah. Die Mourvèdre ist Hauptzutat der roten Tropfen von Bandol, ausserdem fliesst sie in den Châteauneuf-du-Pape ein. An der spanischen Levante-Küste wird sie auch gerne solo gekeltert.
Spanien
Spanien - Vielfalt in Perfektion
„An einem Ort in der Mancha, an dessen Namen ich mich nicht erinnere ...“, startet Don Quijote seine Odyssee.
Die bekannteste Episode ist sicherlich jene, in welcher Don Quijote in den Windmühlen seine Feinde sieht und diese bekämpfen will - bis er von den Windrädern fast erschlagen wird. Denkbar, dass etwas zu viel La-Mancha Wein im Spiel war. Spanische Reben kämpfen auf zerklüfteten Landschaften, in grosser Trockenheit und auf schwierigem Boden um ihr Überleben. Sie kämpfen gut.