Massena / Jaysen Collins
Dan Standish und Jaysen Collins lernten sich bereits an der Highschool kennen. Ende der 1990er-Jahre beschlossen sie, gemeinsam einen eigenen Wein zu produzieren. Seit kurzem leitet Jaysen Collins das Projekt "Massena" in Eigenregie. Das Traubengut beziehen sie von ausgewählten Anbauern in Greenock, Kalimna, und vom Koonunga Hill, im Nordwesten von Barossa Valley.
Es handelt sich hier meistens um sehr alte Parzellen, die naturgemäss sehr tiefe Erträge liefern, dafür aber umso konzentriertere und komplexere Weine hervorbringen. Auf Bewässerung wird trotz den extrem heissen und trockenen Sommern verzichtet (sogenanntes ‚Dry Farming‘). Ursprünglich waren die ersten Flaschen von ‚The Moonlight Run‘ für den Privat- Familien- und Freundeskonsum gedacht: dieser Name erinnert an die gemeinsamen nächtlichen Fahrten zur Erntearbeit von Barossa Valley nach Clare Valley, während denen auch der Entschluss gefasst wurde, zusammen einen eigenen Wein zu keltern. Die Basis für den Blend des Moonlight Run ist Grenache, aus über 120-jährigen Rebstöcken. Sie wird im Stil eines Châteauneuf-du-Pape mit Shiraz, Cinsault und Mataro (Mourvèdre) assembliert.
Weissweine von Massena / Jaysen Collins
Rotweine von Massena / Jaysen Collins
von Massena / Jaysen Collins
Die Shiraz-Trauben für ‚The Eleventh Hour‘ kommen aus Greenock, aus einer alten Parzelle, die wegen zu geringer Erträge ausgerissen werden sollte. Niemand war bereit, für das aussergewöhnliche Traubengut genug zu bezahlen, bis dies - sozusagen um fünf vor zwölf, in der elften Stunde - die beiden Freunde taten, und damit ihre Zerstörung durch die Bulldozer verhinderten. Die Weine entstehen auf möglichst natürlicher Weise, ohne Eingriffe, und mit natureigenen Hefen. Sie sind immer in einem geschliffenen und, im Vergleich zu anderen Barossa Erzeugnissen, eher feingliedrigen Stil gehalten, ohne aber auf Kraft und Frucht zu verzichten. Das macht diesen Massena zum trinkfreudigen Genuss.
Produzent
Kangarilla Road / Helen u. Kevin O'Brien
Das Weingut Kangarilla Road liegt in Südaustralien, genauer im McLaren Vale, ungefähr eine Autostunde von Adelaide entfernt. Das Tal wird eingerahmt vom Golf St. Vincent im Westen und von der Hügellandschaft im Osten. Seit 1850 wird hier Rebbau betrieben und McLaren Vale gilt seit jeher als eine der besten Weinbaugegenden Australiens. Das Klima ist geprägt von warmen Sommern und milden Wintern unter dem Einfluss des nahen Meeres.
Château Raymond Lafon
Das im Herzen des Anbaugebiets Sauternes liegende Weingut zählt 18 Hektaren Anbaufläche, von denen 16 Hektaren mit 80 % Sémillon und 20 % Sauvignon blanc bestockt sind. Der maximal per Gesetz erlaubte Ertrag beträgt 25 Hektoliter pro Hektare. Die Erträge auf Raymond-Lafon liegen durchschnittlich bei nur 8 bis 10 Hektolitern pro Hektare – oder anders gesagt: Eine Rebe schenkt uns nur ein Glas köstlichen Weins.
Château Fourcas-Borie
Familie Bruno Borie, die zugleich Inhaber von Château Ducru-Beaucaillou 2e Cru Classé in Saint Julien) ist, erwarb 2009 das Château Fourcas Dumont und nannte es von da an Château Fourcas-Borie.