Le Rosé 2024
Le Rosé 2024
DO Ribera del Duero, Bodegas Antídoto, 750 ml
Grosses Rosé-Kino
- Einzellagen-Cuvée aus Albillo & Tempranillo, schonend in der Champagnerpresse gepresst, Reifung im Eichenfass.
- Kandierte Orange und Karamell. Am Gaumen dicht, mit langem, fesselndem Nachhall. Ein Rosé für Geniesser und sogar Rotweinfans.
- Zeigt als Essensbegleiter seine ganze Stärke: zu würzig-asiatischen Gerichten, Mezze sowie Grilladen. Nicht zu kalt trinken.
Beschreibung
Le Rosé von Antidoto ist eine ausdrucksstarke Cuvée aus Albillo und Tempranillo aus der Einzellage Carresoto bei Miño de San Esteban. Die Trauben werden als Ganzes schonend in der Champagnerpresse gepresst, bevor der Most mehrere Monate in neuen französischen Eichenfässern reift. So entsteht ein aussergewöhnlicher Rosé mit Tiefe, Präzision und kompromisslos hoher Qualität. In der Nase entfalten sich Noten von kandierter Orange, buttrigem Karamell und feiner Würze. Am Gaumen zeigt er sich dicht, mit Aromen von Orangenzesten und einer geschmeidigen Struktur. Die Komplexität und der lange, fesselnde Nachhall machen ihn zu einem Tropfen für Geniesser, der auch Rotweintrinker begeistern wird. Ein Rosé, der als Essenbegleiter seine ganze Stärke entfaltet: ideal zu knuspriger Ente in Orangensauce, Saibling-Ceviche, würzig-asiatischen Gerichten, Mezze, Grilladen oder sogar Ossobuco mit Gremolata. Unser Serviertipp: nicht zu kalt trinken.
Wie wird Rosé pink?
Unser Chef Sommelier erklärt's:
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Angaben
| Traubensorte: | Albillo Real, Tempranillo |
| Produzent: | Bodegas Antídoto |
| Herkunft: | Spanien / Castilla y León / Ribera del Duero |
| Genussreife: | 2 bis 10 Jahre |
| Trinktemperatur: | 10 bis 14 °C |
| Speiseempfehlung: | Wildgeflügel, Riesencrevetten, Langusten vom Grill, Grillierter Meerfisch, Sushi, Sashimi, Ceviche |
| Vinifikation: | Ganztraubenpressung, Gärung im Holzfass |
| Ernte: | Handlese, Strenge Selektion |
| Ausbau: | in neuen Barriques, im grossen Holzfass/Foudre |
| Ausbaudauer: | 9 Monate |
| Volumen: | 13.5 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Bodegas Antídoto
Die Weine der Bodegas Antídoto aus der zerklüfteten Provinz Soria setzen einen stilistischen Gegenpol zu den klassischen, oft üppigen Ribera del Duero-Weinen. Diese Region, ein fast vergessenes Juwel, stand jahrzehntelang im Schatten grosser Namen – doch heute erlebt sie mit Weinen voller Finesse und Charakter eine beeindruckende Renaissance.
Hinter Antídoto stehen zwei Persönlichkeiten, deren Wege sich in der Kleinstadt San Esteban de Gormaz kreuzten: Bertrand Sourdais, Winzer von der Loire, entdeckte 1999 das Potenzial der uralten Reben in der Provinz Soria. Die wilde Landschaft, karge Böden, kühle Nächte – und vor allem die Rebsorte Tinto Fino (Tempranillo) faszinierten ihn sofort. Gemeinsam mit dem gebürtigen Sorianer David Hernando, Agraringenieur, Önologe und tief mit der Region verwurzelt, gründete er 2011 die Bodegas Antídoto. David bringt nicht nur Know-how, sondern auch ein starkes lokales Netzwerk mit – als Winzer mit Herzblut bildet er gemeinsam mit Bertrand das Rückgrat des Betriebs.
Tempranillo
Iberische Ureinwohnerin
Der Tempranillo ist das Emblem Spaniens. Mit seiner saftigen Kirschfrucht, den knackigen Tanninen und seinen Noten von Leder und Gewürzen gibt er den Weinen der Rioja ihr Gesicht. In der Ribera del Duero ist er als Tinta del país bekannt. Hier fällt er konzentriert und muskulös aus. Da er schon seit Jahrhunderten die Iberische Halbinsel bevölkert, ist er unter unzähligen Synonyme bekannt. Jenseits der Grenze in Portugal heisst er Tinta Roriz und verleiht dem Portwein Farbe und Körper. Ausserdem spielt er eine wichtige Rolle in der boomenden Rotweinszene des Douro-Tals. Der Tempranillo verdankt den Namen seiner zeitigen Reife – «temprano» bedeutet auf Spanisch «früh». Tipp: Machen Sie’s wie die Spanier, geniessen Sie ihn zu Lamm.
Tempranillo
Iberische Ureinwohnerin
Der Tempranillo ist das Emblem Spaniens. Mit seiner saftigen Kirschfrucht, den knackigen Tanninen und seinen Noten von Leder und Gewürzen gibt er den Weinen der Rioja ihr Gesicht. In der Ribera del Duero ist er als Tinta del país bekannt. Hier fällt er konzentriert und muskulös aus. Da er schon seit Jahrhunderten die Iberische Halbinsel bevölkert, ist er unter unzähligen Synonyme bekannt. Jenseits der Grenze in Portugal heisst er Tinta Roriz und verleiht dem Portwein Farbe und Körper. Ausserdem spielt er eine wichtige Rolle in der boomenden Rotweinszene des Douro-Tals. Der Tempranillo verdankt den Namen seiner zeitigen Reife – «temprano» bedeutet auf Spanisch «früh». Tipp: Machen Sie’s wie die Spanier, geniessen Sie ihn zu Lamm.
Ribera del Duero
Ribera del Duero: Spanisches Temperament im Glas
In Ribera del Duero bringt die Tempranillo-Traube, die hier Tinta del País genannt wird, besonders kraftgeladene Weine mit reifer Beerenfrucht und verführerischer Würze hervor. Kein Wunder gilt die Region international als Aushängeschild für den spanischen Rotwein. Dabei wurde die Ursprungsbezeichnung erst 1982 eingeführt. Damals existierten nur gerade neun Kellereien, heute sind es schon über 270. Viele Topweine stammen von ausgesprochen alten, manchmal über 80jährigen Reben.
Castilla y León
Castilla y León: Zunehmende Vielfalt
Noch vor 30 Jahren war die autonome Region Castilla y León ein fast weisser Fleck auf der europäischen Weinkarte. Das hat sich gewaltig geändert. Und zwar hauptsächlich durch drei Rebsorten. Die Sorte Tempranillo bringt in Ribera del Duero und Toro temperamentvoll-kräftige Weine hervor. Und die kleine Weinregion Bierzo im Nordwesten der Region hat Dank der charaktervollen Sorte Mencia einen eindrücklichen Aufstieg erlebt. Und die frischfruchtigen Verdelho-Gewächse aus Rueda avancierte zum erfolgreichsten spanischen Weisswein.
Spanien
Spanien - Vielfalt in Perfektion
„An einem Ort in der Mancha, an dessen Namen ich mich nicht erinnere ...“, startet Don Quijote seine Odyssee.
Die bekannteste Episode ist sicherlich jene, in welcher Don Quijote in den Windmühlen seine Feinde sieht und diese bekämpfen will - bis er von den Windrädern fast erschlagen wird. Denkbar, dass etwas zu viel La-Mancha Wein im Spiel war. Spanische Reben kämpfen auf zerklüfteten Landschaften, in grosser Trockenheit und auf schwierigem Boden um ihr Überleben. Sie kämpfen gut.