Château Pichon-Longueville Comtesse de Lalande 2021
Château Pichon-Longueville Comtesse de Lalande 2021
AC Pauillac 2ème Cru classé, 1500 ml
Beschreibung
Zitat von Robert Parker The Wine Advocate: "The 2021 Pichon Longueville Comtesse de Lalande wafts from the glass with aromas of blackberries and minty cassis mingled with notes of violet, lavender, pencil shavings and rose petals. Medium to full-bodied, velvety and polished, it's beautifully seamless and complete, with a fleshy core of fruit, ripe acids and sweet, powdery tannins that assert themselves on the gently structured finish. This will offer a broad drinking window. It's one of the vintage's real successes, but it also represents only one-quarter of a "normal" production."
Angaben
| Traubensorte: | Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc, Petit Verdot |
| Produzent: | Château Pichon Longueville-Comtesse |
| Herkunft: | Frankreich / Bordeaux / Pauillac |
| Andere Flaschengrössen: | 750 ml |
| Andere Jahrgänge: | 2020 |
| Genussreife: | 5 bis 25 Jahre |
| Trinktemperatur: | 16 bis 18 °C |
| Volumen: | 14.0 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Petit Verdot
Geheimwaffe des Bordeaux
Gemeinhin sagt man, der Petit Verdot stamme aus Bordeaux. Doch genetisch steht er einer Gruppe von Reben aus den Pyrenäen nah. Diese stammen wahrscheinlich von wilden Waldreben ab. «Lambrusques» nennt man diese Wildpflanzen auf Französisch – den Petit Verdot kennt man auch unter dem Synonym Lambrusquet. Er ist eine hochwertige Traube, tiefdunkel und würzig mit Noten von Cassis und Graphit, reichlich kernigem Tannin und kräftiger Säure. Die meisten grossen Bordeaux enthalten einen kleinen Teil Petit Verdot. Entsprechend schätzt man ihn überall dort, wo Weine nach Bordelaiser Rezept hergestellt werden. Etwa in der italienischen Maremma oder in Kalifornien, wo er die weltweit grösste Fläche belegt. Sortenrein wird er fast nie gekeltert. Sein Name, abgeleitet von «vert», grün, spielt übrigens auf seine Achillesferse an: Bei kühlem Wetter neigt er dazu, kleine, kernlose grüne Beeren zu bilden.
Petit Verdot
Geheimwaffe des Bordeaux
Gemeinhin sagt man, der Petit Verdot stamme aus Bordeaux. Doch genetisch steht er einer Gruppe von Reben aus den Pyrenäen nah. Diese stammen wahrscheinlich von wilden Waldreben ab. «Lambrusques» nennt man diese Wildpflanzen auf Französisch – den Petit Verdot kennt man auch unter dem Synonym Lambrusquet. Er ist eine hochwertige Traube, tiefdunkel und würzig mit Noten von Cassis und Graphit, reichlich kernigem Tannin und kräftiger Säure. Die meisten grossen Bordeaux enthalten einen kleinen Teil Petit Verdot. Entsprechend schätzt man ihn überall dort, wo Weine nach Bordelaiser Rezept hergestellt werden. Etwa in der italienischen Maremma oder in Kalifornien, wo er die weltweit grösste Fläche belegt. Sortenrein wird er fast nie gekeltert. Sein Name, abgeleitet von «vert», grün, spielt übrigens auf seine Achillesferse an: Bei kühlem Wetter neigt er dazu, kleine, kernlose grüne Beeren zu bilden.
Pauillac
Pauillac: Aristokratische Crus
Keine Appellation verköpert die edlen Bordeaux-Tugenden auf so noble, ja fast schon majestätische Weise wie das auf der Médoc-Halbinsel gelegene Pauillac. Mit Lafite-Rothschild, Latour und Mouton-Rothschild beherbergt es auch die Mehrheit der insgesamt fünf Premiers Crus. Die Grandezza der Pauillac-Crus basiert dabei ganz klar auf der Sorte Cabernet Sauvignon, die in den Assemblagen mit einem Anteil von meist über 70 Prozent ganz klar dominiert und den Weinen auch ein hervorragendes Entwicklungspotential verleiht.
Bordeaux
Bordeaux: Hohes Prestige, hohe Qualität
Mit einer Gesamtfläche von rund 115‘000 Hektar ist Bordeaux zwar nicht die grösste Weinbauregion Frankreich, dafür mit Sicherheit die prestigeträchtigste. Das Spektrum der Weine, die hier heute produziert werden, ist riesig: Es reicht von roten Alltagsweinen mit sehr gutem Verhältnis zwischen Preis und Qualität bis zu den exklusiven und entsprechend sehr teueren Premier Crus. Elegante Weissweine und edelsüsse Spezialitäten runden das Angebot ab.
Frankreich
Frankreich – Philosophie in Flaschen
Gemäss der französischen Philosophie hat Wein Ausdruck des Bodens und des Klimas zu sein. Hierfür steht das Schlagwort „Terroir“. Dieses Terroir macht jeden Wein anders, viele besonders gut. Französischer Wein wird weltweit als Ausdruck kultureller Vollkommenheit angesehen. Der Franzose glaubt, dass der Mensch für die Qualität zuständig ist, die Rebsorte für den Charakter und die Natur für die Menge der Beeren. Die Philosophie lässt sich so auf den Punkt bringen: „Die Wahrheit ist der Weinberg, nicht der Mensch.“